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3:2! Gelsenkirchener Kauczinski jubelt in Dortmund

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BVB II: Gelsenkirchener Kauczinski jubelt nach 3:2 in Dortmund
Foto: dpa

Der BVB II hat das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 2:3 (1:1) verloren. Auf der Bank der Gäste jubelte ein gebürtiger Gelsenkirchener.

Die U23 von Borussia Dortmund hat am Sonntagmittag das Verfolgerduell in der 3. Liga vor 1.027 Zuschauern im Stadion Rote Erde mit 2:3 (1:1) gegen den SV Wehen Wiesbaden verloren.

Obwohl die Elf von Trainer Enrico Maaßen durch einige personelle Ausfälle gebeutelt war, enttäuschte sie dennoch nicht. So fielen kurzfristig zu den verletzten Kolbeinn Finnsson und Abdoulaye Kamara auch noch der gesperrte Immanuel Pherai und die beiden erkrankten Routiniers Franz Pfanne und Niklas Dahms aus. Soumaula Coulibaly soll am Dienstag in der Youth League bei der U19 des BVB bei Manchester United zum Einsatz kommen.

BVB II: Unbehaun – Papadopoulos, Maloney, Bah-Traore – Hober (Bornemann) – Nijnmah (86. Broschinski), Viet, Taz, Pohlmann (80. Tattermusch) – Fink, Tachie (71. Pasalic)

Wiesbaden: Stritzel - Gürleyen, Carstens, Kempe – Jacobsen – Brumme (78. Rieble) , Mrowca, Kurt (68. Tattershofer), Thiel (68. Wurtz) – Goppel (85. Prokop), Nilsson

Schiedsrichter: Nicolas Winter

Zuschauer: 1027

Tore: 1:0 Fink (13.), 1:1 Thiel (45.), 1:2 Gürleyen (50.), 2:2 Nijnmah (63.), 2:3 Brummer (66.)

Schon früh brachte U19-Spieler Bradley Fink mit seinem ersten Tor in der 3. Liga die Heimelf in Führung (13.) Und hätte Richmond Tachie die erste seiner beiden hundertprozentigen Torchancen genutzt, dann wäre es für Wiesbaden schwer geworden. Aber Tachie vergab und kurz vor der Pause traf Maximilian Thiel zum Ausgleich (44.).

Auch das war nicht unverdient, denn Wiesbaden untermauerte seinen Aufwärtstrend und kam seinerseits immer wieder zu Großchancen. Zwei davon nutzten Ahmet Gürleyen (50.) und Lucas Brummer zum 2:1 (50.) und 3:2 (66.) aus Sicht der Gäste. Dem BVB gelang zwischendurch nur noch der Ausgleichstreffer zum 2:2 durch Justin Nijnmah nach einem Freistoß von Berkan Taz und der Kopfballvorlage von Antonios Papadopoulos (63.). „Das ist sehr ärgerlich, weil wir ein sehr gutes Spiel gezeigt haben“, erklärte Dortmunds Trainer Enrico Maaßen nach dem Spiel. „Wir waren die bessere Mannschaft aus dem Spiel heraus. Das, was uns gefehlt hat, war die Effizienz.“

Und so durfte der gebürtige Gelsenkirchener Markus Kauczinski als Trainer des SV Wehen Wiesbaden in Dortmund jubeln. Kauczinski war früher auch als Jugendtrainer des FC Schalke 04 tätig.

Es ist sehr, sehr ärgerlich auch vom Gefühl. Man merkt auch: Die Mannschaft ist auch angefasst gewesen, weil das Spiel müssen wir eigentlich gewinnen

Enrico Maaßen

Maaßen hingegen ärgerte sich über die schlechte Chancenverwertung seiner Mannschaft: „Es ist sehr, sehr ärgerlich auch vom Gefühl. Man merkt auch: Die Mannschaft ist auch angefasst gewesen, weil das Spiel müssen wir eigentlich gewinnen.“

Es sei aber eben auch schwer gegen eine solche Männermannschaft, wenn gerade die erfahrenen Spieler ausfallen. Deswegen lobte er sein Team dennoch: „In der Konstellation, in der wir angetreten sind, haben wir das richtig gut gemacht“. Aber er sparte auch nicht mit Kritik: „Was wir besser machen müssen, ist die Art und Weise, wie wir am Ende dann das erste Tor verteidigen. Auch, wie wir den Ball verlieren vor dem dritten Tor. Das darf uns in der 3. Liga nicht passieren. Da müssen wir noch ein bisschen lernen.“

Tabellarisch ist nicht viel passiert. Der BVB hat mit den noch ambitionierten Wiesbadenern die Plätze getauscht, ist nun Tabellenachter. „Man darf nicht vergessen: Wiesbaden hatte das Ziel aufzusteigen. Sie haben sich auch in den letzten Wochen sehr stabil präsentiert, wenig Gegentore kassiert und zweimal zu Null gewonnen. Sie sind wirklich gut.“

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