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Rot, Elferkiller Riemann
Das letzte Pokal-Viertelfinale des VfL Bochum

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Foto: firo

Das DFB-Pokal-Viertelfinale war beim VfL Bochum nicht unbedingt eingeplant. Nun sind sie aber doch unter den Letzten Acht - und die Chancen stehen bereits besser als beim letzten Mal.

Der DFB-Pokal-Wettbewerb 2021/22 unterscheidet sich schon im Viertelfinale merklich von denen der Vorsaisons. Die Pokalsieger der vergangenen 26 Jahre sind bereits ausgeschieden. Stattdessen stehen vier Zweitligisten unter den letzten Acht. Die Chancen, dass der VfL Bochum noch weiter kommen kann, stehen also gut.

In der Saison 2015/16 stand der VfL bereits schon einmal an diesem Punkt. Als Zweitligist stieß die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek damals ebenfalls in die drittletzte K.o.-Runde vor - und zog dann das unangenehmste Los, das einem seit Jahren auf dem Weg nach Berlin ereilen kann: Den deutschen Rekord- und Serienmeister FC Bayern München. Zwei Spieler, die auch im diesjährigen Viertelfinale aller Voraussicht nach auf dem Platz stehen werden, spielten auch vor sechs Jahren schon von Anfang an: Manuel Riemann und Anthony Losilla.

Bochum hält erst die Null, dann sieht Simunek Rot

Die Bayern kamen damals mit voller Kapelle an die Castroper Straße. Der damalige Trainer Pep Guardiola ließ keine Spur von Überheblichkeit aufkommen und bot Topstars wie Robert Lewandowski, Thiago, Thomas Müller, Arjen Robben, David Alaba und Manuel Neuer auf.

Schon damals zeichnete den VfL Bochum sein aufopferungsvoller Kampf auf, mit denen das Verbeek-Team dem FC Bayern lange Paroli bot. Simon Terodde verpasste gleich in der Anfangsphase zwei Einschusschancen, doch die Defensive hielt trotz großer optischer Vorteile der Bayern lange die Null.

Kurz vor der Pause kam es dann aber doch knüppeldick. Der für den verletzten Timo Perthel eingewechselte Linksverteidiger Jan Simunek sah sowohl beim 0:1 durch Lewandowski (39.) als auch bei seinem verschuldeten Foulelfmeter gegen Robben (43.) schlecht aus. Zu allem Überfluss flog er dafür auch noch mit Rot vom Platz. Den fälligen Strafstoß von Müller parierte Riemann jedoch (44.).

Nach der Pause wurde der Druck der Bayern für die zehn verbliebenen Bochumer dann aber zu groß. Thiago (61.) und Lewandowski (90.) schossen schließlich den verdienten 3:0-Auswärtssieg heraus. Die Pokalreise der Bayern ging weiter - und zwar bis ins Finale. Dort schlugen sie Borussia Dortmund im Elfmeterschießen mit 4:3 und gewannen schließlich den DFB-Pokal.

Viertelfinale: Bayern und Dortmund schon nicht mehr dabei

In diesem Jahr ist allerdings klar, dass es nicht so kommen wird. Die Bayern mussten nach dem 0:5 gegen Borussia Mönchengladbach bereits in Runde zwei, der BVB (1:2 beim FC St. Pauli) bereits im Achtelfinale die Segel streichen. Der Top-Favorit auf den Titel ist nun RB Leipzig. Doch schon jetzt ist klar, dass im Finale mindestens ein Team stehen wird, mit dem kaum jemand gerechnet hätte.

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