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So will der VfL Bochum bei RB Leipzig bestehen

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VfL Bochum, Thomas Reis, VfL Bochum, Thomas Reis
Foto: firo

Am Samstag (2. Oktober, 18:30 Uhr) tritt der VfL Bochum bei RB Leipzig an. Die Sachsen scheinen nach einem schwachen Saisonstart wieder in der Spur zu sein. Das sagt Thomas Reis.

Thomas Reis über:

Die Situation nach den ersten sechs Spieltagen: "Wir sind nach drei Niederlagen im Spiel gegen den VfB Stuttgart gut zurückgekommen. Gegen einen guten Gegner haben wir das Spiel sehr offen gestaltet. Das ist unheimlich wichtig. Natürlich hätten wir nach sechs Spieltagen gerne zwei, drei Pünktchen mehr gehabt. Gerade in den Heimspielen wären die auch möglich gewesen. Daran müssen wir arbeiten. Wir sind auf jeden Fall konkurrenzfähig. Das müssen wir immer wieder zeigen."

Mehr Leidenschaft, die Manuel Riemann nach dem VfB-Spiel einforderte: "Ich habe gegen Stuttgart eine Mannschaft gesehen, die in den letzten zehn Minuten alles versucht hat. Wir waren vielleicht etwas zu verkrampft, um den Dreier zu holen. Natürlich müssen wir schauen, dass wir in den letzten zehn Minuten aktiv bleiben. Stuttgart hat es in der zweiten Halbzeit aber auch gut gemacht und uns immer wieder in die Defensive gezwungen. Wir haben auf jeden Fall in allen Bereichen noch Luft nach oben."

Die Aufgabe RB Leipzig: "In der Bundesliga gibt es fünf, sechs Topmannschaften, die, wenn sie alles abrufen, in einer anderen Liga spielen. Trotzdem fahren wir nach Leipzig, um Paroli zu bieten. An solchen Tagen muss einfach alles passen. Wir müssen gut verteidigen, mutig sein und Nadelstiche setzen. Dann schauen wir, was dabei herumkommt."

Lösungen gegen Leipzig: "Wichtig ist, dass wir sie direkt im Spielaufbau stören. Sie haben schon gezeigt, dass sie da anfällig sind. Sie haben ein brutales Umschaltspiel, spielen schnörkellos nach vorne und stürmen mit sechs Mann. Sie sinn außerdem unheimlich stark im Gegenpressing. Aber da liegt die Chance: Sie stehen hinten sehr hoch und sind, wenn man Lösungen findet, hinten sehr offen. Sie verlassen sich immer auf den Ballgewinn. Wir müssen schauen, dass ihnen nicht den Gefallen tun, Klein-Klein zu spielen. Wir müssen gezielt die Räume bespielen und zum Torabschluss kommen."

Die 1:2-Niederlage von RB Leipzig gegen Club Brügge in der Champions League: "Sie haben auf eine Viererkette umgestellt. Man hat gerade beim ersten RB-Tor diesen schnörkellosen Umschaltmoment gesehen. Dennoch waren sie hinten auch offen. Das hat der Gegner sehr, sehr gut ausgenutzt. Brügge hat beispielswiese im individuellen Verhalten gegen den Ball viel Qualität gezeigt. Sie haben viele Eins-gegen-eins Duelle gewonnen. So kannst du dann auch gegen Leipzig bestehen."

Ausfälle: "Definitiv ausfallen werden Paul Grave, Luis Hartwig, Tom Weilandt, Maxim Leitsch, Simon Zoller und Cristian Gamboa."

spielerische Veränderungen bei RB Leipzig seit dem 4:0-Sieg gegen den VfL Bochum im DFB-Pokal: "Das Pokalspiel ist ein gutes dreiviertel Jahr her. Solche Spiele sollten meiner Meinung nach nicht überbewertet werden. Sie haben einen neuen Trainer. Er versucht seine Philosophie passend umzusetzen. man sieht, dass noch nicht alles perfekt läuft. Sie haben aber sehr viel Qualität, die wir wahrscheinlich auch zu spüren bekommen werden. Da müssen wir dagegenhalten."

Sebastian Polter, der gegen den VfB Stuttgart im Sturmzentrum isoliert wirkte: "Das finde ich immer etwas zu einfach gesagt. Wir haben gegen Stuttgart mehr klare Torchancen herausgespielt als gegen Hertha BSC. Manchmal ist es so, dass du als Stürmer Räume für andere freimachst. Wir hatten mit Eduard Löwen, Christopher Antwi-Adjei zwei, drei Umschaltmomente. Wenn wir die verwertet hätten, würde sich diese Frage nicht stellen. Wir müssen aber natürlich schauen, dass wir noch mehr Spieler in den torgefährlichen Bereich bekommen." mit gp

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