Die deutsche Unternehmerfamilie Flick bietet 287 Millionen Euro für den Erwerb der Mehrheitsanteile am italienischen Erstligisten AS Rom. Am Freitag traten die Verhandlungen der deutsch-schweizerischen Finanzgesellschaft um den Unternehmer Volker Flick mit der italienischen Erdölgruppe Italpetroli in die entscheidende Phase.

Unternehmerfamilie Flick bietet für den AS Rom

287 Millionen plus 300 Millionen für neues Stadion

sid
24. April 2009, 13:02 Uhr

Die deutsche Unternehmerfamilie Flick bietet 287 Millionen Euro für den Erwerb der Mehrheitsanteile am italienischen Erstligisten AS Rom. Am Freitag traten die Verhandlungen der deutsch-schweizerischen Finanzgesellschaft um den Unternehmer Volker Flick mit der italienischen Erdölgruppe Italpetroli in die entscheidende Phase.

Der italienische Rechtsanwalt Flicks rechnet damit, dass es bereits in der kommenden Woche zu einer Einigung kommt.

Derzeit hält die Familie der Klubpräsidentin Rosella Sensi über Italpetroli noch einen 67-prozentigen Anteil an der Mannschaft um Kapitän Francesco Totti. Das Flick-Imperium ist laut "Messaggero" bereit, weitere 300 Millionen Euro für den Bau eines neuen Stadions in Rom zu investieren.

Die Mailänder Bank UniCredit, Gläubiger der schwer verschuldeten Italpetroli, drängt auf einen raschen Abschluss der Verhandlungen. Italpetroli hat bei UniCredit Schulden in Höhe von 227 Millionen Euro. Der Aktienkurs des Vereins an der Mailänder Börse stieg am vergangenen Donnerstag angesichts der Spekulationen um 3,45 Prozent.

Aufgrund der hohen Schuldenlast wird in Italien seit langem über einen Verkauf der Roma spekuliert. Im vergangenen Jahr hatte der US-Unternehmer George Soros nach Medienangaben vergeblich 283 Millionen Euro für den Erwerb der Anteile geboten.

Autor: sid

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