MSV-Coach Ilia Gruev verändert seine Mannschaft im Vergleich zum 6:0-Erfolg über TuRU Düsseldorf im Niederrheinpokal deutlich.

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Onuegbu stürmt von Beginn an

19. November 2016, 13:33 Uhr
Foto: firo

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MSV-Coach Ilia Gruev verändert seine Mannschaft im Vergleich zum 6:0-Erfolg über TuRU Düsseldorf im Niederrheinpokal deutlich.

Für das Auswärtsspiel im Volksbank Stadion beim FSV Frankfurt schmeißt der Bulgare erneut kräftig die Rotationsmaschine an. Im Vergleich zum Viertelfinale im Niederrheinpokal vergangene Woche wechselt der 47-Jährige auf sechs Postionen.

Wie erwartet ist Tim Albutat wieder mit von der Partie. Der 24-Jährige musste zuletzt in der Liga gegen den Halleschen FC auf Grund eines Margen-Darm-Infekts passen. Neben ihm läuft Baris Özbek auf, der den gesperrten Fabian Schnellhardt adäquat ersetzen soll. Enis Hajri fällt dagegen aus: Der Routinier laboriert an einer Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen. Außerdem nicht mit von der Partie sind Stanislav Iljutcenko (Sprunggelenksprobleme), Thomas Bröker (Rückenbeschwerden) und Martin Dausch (Margen-Darm-Infekt). Für letzteren rückt kurzfristig der Amerikaner Mael Corboz in den Kader, der sein Pflichtspieldebüt in der Liga geben könnte.

Im Sturm vertraut Gruev auf das Sturmduo Simon Brandstetter und Kingsley Onuegbu. Drei Ligaspiele ohne einen eigenen Torerfolg stehen mittlerweile zu Buche. Um den Platz an der Sonne nicht zu gefährden, sollten die Ladehemmungen möglichst schon gegen den FSV Frankfurt überwunden werden.

Die Hessen sind indes das Team der Stunde. In den letzten acht Spielen verlor die Elf von Roland Vrabec keine einzige Partie und sammelte starke 18 Punkte. Alles andere als eine leichte Aufgabe für die Zebras, die mit folgender Aufstellung in das Spiel der besten Offensive gegen die stabilste Defensive gehen:

Flekken – Klotz, Bajic, Bomheuer, Wolze – Albutat, Özbek, Erat, Wiegel – Onuegbu, Brandstetter

Auf der Bank nehmen Platz: Zeaiter, Corboz, Janjic, Leutenecker, Blomeyer, Cisse, Engin

Vor allem Onuegbu dürfte noch gute Erinnerungen an den FSV Frankfurt haben. Denn er trug in der letzten Saison, damals duellierten sich die beiden Teams noch eine Spielklasse höher, einen wichtigen Treffer zum finalen 3:3-Unentschieden bei. Dies soll nach Möglichkeit natürlich wiederholt werden. Die circa 1.100 mitgereisten MSV-Fans würden es dem Nigerianer mit Sicherheit danken. Anstoß im Frankfurter Volksbank Stadion ist um 14 Uhr.

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