Auch Oliver Barth fiel ein Stein vom Herzen:

Ballgeflüster nach dem Match Düsseldorf - Lübeck

"Das war Balsam für die Seele"

kru
29. März 2007, 13:54 Uhr

Auch Oliver Barth fiel ein Stein vom Herzen: "Das war Balsam für die Seele. Wir haben mit Herz gekämpft, das wollen die Zuschauer sehen." Über seinen Kollegen Andreas Lambertz, der nur eingewechselt wurde, sagte der Mittelfeldmotor: "Seine Leistung ist im Moment nicht optimal, aber wir wissen, was wir an ihm haben. Es ist normal, dass ein junger Spieler solche Phasen durchmacht."

"Ich bin heilfroh über den Dreier", war Kapitän Marcus Feinbier begeistert. "In Dortmund hat nichts geklappt. Gestern haben wir den Fans bewiesen, dass wir unbedingt wollen." Sein Zusatz: "Es waren alle geil auf den Sieg, jeder hat für den anderen gekämpft."

Den Platzverweis gegen Lübecks Rouven Schröder sah der Angreifer jedoch nicht als Vorteil: "Normalerweise ist es positiv, einen Mann mehr auf dem Platz zu haben, aber bei uns hat es zu Verunsicherungen geführt."

Lübecks Jan Hoffmann sah den Doppelschlag von Ahmed Cebe als spielentscheidend: "Wenn wir nur einen Treffer bekommen hätten, hätten wir vielleicht etwas mitgenommen. So kamen wir nicht mehr ran." Er fügte hinzu: "Aber man hat gesehen, dass die Mannschaft auch mit zehn Mann gefightet hat."

Henri Heeren, gestern auf der rechten Abwehrseite der Fortuna, war erleichtert: "Das war unsere letzte Chance und wir haben zum Glück gewonnen. Doch viel wichtiger war mir, dass wir als Mannschaft auftreten. Das ist uns gelungen.

Nach seiner langen Pause wegen einer Knieverletzung wirkte Tim Kruse auf der linken Schiene wieder mit, war an der Entstehung des 1:0 sogar direkt beteiligt: "Es war ein schönes Gefühl, mal wieder auf dem Feld zu stehen. In der Regionalliga geht es schon anders zu als bei unserem Reserveteam zwei Klassen tiefer."

Sein Kommentar zum Führungstreffer: "Alle, die bei diesem Angriff am Ball waren, haben hervorragend agiert, ein wirklich tolles Tor."

"Schon am Dienstag haben alle Teams für uns gespielt. Wir mussten einfach gegen Lübeck gewinnen", ballte Hamza Cakir die Faust. "Ich weiß nicht, woran es liegt, aber gegen die Truppen, die oben stehen, zeigen wir immer ordentliche Leistungen."

Autor: kru

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