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Dreifacher Aboagye schießt Wuppertal in Runde drei

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NR-Pokal: Dreifacher Aboagye schießt Wuppertal in Runde drei
Foto: Stefan Rittershaus

Der Wuppertaler SV hat sich in der zweiten Runde des Niederrheinpokals mit 4:0 gegen den SC Werden-Heidhausen durchgesetzt. Für die Gäste war es ein gefühlter Sieg.

Der Wuppertaler SV hatte in der zweiten Runde des Niederrheinpokals keine große Mühe. Gegen den Bezirksligisten SC Werden-Heidhausen setzte sich der Regionalliga-Zweite am Dienstagabend souverän mit 4:0 durch.

Besonders in den ersten 15 Minuten zeigten die Gäste eine sehr ansehnliche Leistung, konnten sich für den Aufwand aber nicht belohnen. „Meine Mannschaft will immer Fußball spielen. Das wollten wir auch hier machen. Wir hatten sehr gute Spielzüge und wären fast zum Torerfolg gekommen. Ich denke, Wuppertal war in der Anfangsviertelstunde überrascht“, erklärte SC-Trainer Danny Konietzko nach der Partie.

Im Anschluss übernahm der WSV aber mehr und mehr das Zepter. Bereits in der 20. Minute gelang Phillip Aboagye der Führungstreffer. Nach einer Ecke stellte Dominik Bilogrevic noch vor der Pause auf 2:0 (34.).

Mehnert: „Das hat Spaß gemacht“

Im zweiten Durchgang sicherte sich Aboagye dann zweifelsohne den Titel „Spieler des Spiels“. Mit seinen Treffern Nummer zwei (68.) und drei (74.) besorgte der schnelle Außenbahnspieler den Endstand.

Coach Mehnert, der im Vergleich zum 2:2-Dämpfer gegen den SV Lippstadt sechs Mal rotierte, konnte mit der Leistung seiner Schützlinge leben. „Ich bin zufrieden. Die Jungs haben es gut gemacht. Es war ein Gegner, der sich nicht versteckt hat und mitspielen wollte. Das hat Spaß gemacht“, lobte „Mehne“.

Wuppertaler SV: Safarpour-Malekabad – Montag, Schweers, Pytlik (57. Juracsik), Heidemann (69. Akritidis), Backszat (37. Rodrigues Pires), Bilogrevic (57. Fensky), Kübler, Tabaku, Königs (69. Sarpei), Aboagye SC Werden-Heidhausen: Niehaus – Wirtz, Scheirich (85. Jerghoff), Hußmann, Kleine-Beck, T. Homberg, B. Homberg, Orlic, Neef (75. T. Roß), Richter (60. Hicking), F. Roß (60. Naoumov) Schiedsrichter: Marcel Donath Tore: 1:0 Aboagye (20.), 2:0 Bilogrevic (34.), 3:0 Aboagye (68.), 4:0 Aboagye (74.) Gelbe Karten: Kevin Pytlik – Tobias Jerghoff Zuschauer: 264

Lediglich die Chancenauswertung kritisierte der Trainer nach dem Spiel. „Ich glaube, es waren zwei, drei Tore zu wenig. Aber der Gegner hat sich so ein Ergebnis verdient“, würdigte der 45-Jährige den engagierten Auftritt des SC Werden-Heidhausen.

Konietzko: „Ergebnis wie ein gefühlter Sieg“

Auch beim Dritten aus der Bezirksliga Gruppe 3 war die Stimmung nach der Partie positiv. „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, die haben hier eine riesige Leistung gebracht. Es war klar, dass irgendwann die Kräfte schwinden, aber der Verein kann stolz sein“, freute sich Konietzko über das 0:4 gegen den drei Klassen höheren WSV.

Der Trainer des SC ging sogar noch weiter. „Die Wuppertaler sind eine Mannschaft, die in der Regionalliga zurecht oben steht. Daher ist das Ergebnis wie ein gefühlter Sieg für uns.“

Dennoch zieht der WSV in die nächste Runde des Niederrheinpokals ein. Bevor diese allerdings ausgetragen wird, haben die Rot-Blauen das nächste Topspiel in der Liga vor der Brust. Rot-Weiß Oberhausen ist zum Duell des Zweiten gegen den Dritten zu Gast (16.10., 14 Uhr).

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