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Westfalenliga
Warum VfL-Legende Dariusz Wosz kein Trainer wird

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VfL Bochum, Dariusz Wosz, Saison 2015/2016, VfL Bochum, Dariusz Wosz, Saison 2015/2016
Foto: Ketzer

Nach zwei Start-Niederlagen und einem frühen Trainer-Rücktritt will die DJK TuS Hordel am Freitagabend die ersten Punkte in der Westfalenliga-Saison 2021/2022 einfahren.

Nach zwei Niederlagen warf Frank Benatelli frühzeitig das Handtuch bei der DJK TuS Hordel.

"Es hat einfach nicht gepasst. Die Entscheidung ist in den letzten Tagen gereift. Natürlich hätte ich mich aber gerne mit einem Sieg verabschiedet. Aber es ist leider kein Wunschkonzert", erklärte der 59-Jährige, der 191 Bundesligaspiele für den VfL Bochum absolvierte, gegenüber der WAZ.

Zum 3. Spieltag der Westfalenliga 2 ist am kommenden Freitagabend (19.30 Uhr) ausgerechnet Concordia Wiemelhausen zu Gast an der Hordeler Heide. Ein reizvolles Stadtderby soll bei der DJK die Wende bringen. Co-Trainer Patrick Polk und Pascal Beilfuß bereiten die Mannschaft intensiv auf das Bochumer Derby vor.

Wie es nach dem Derby weitergehen beziehungsweise wer an der Seitenlinie stehen wird, ist noch offen. Klar ist aber, dass es keine prominente Lösung namens Dariusz Wosz (52) geben wird.

Wie RevierSport von einem Westfalenliga-Insider erfuhr, haben sich die Hordeler nämlich mit der Legende des VfL Bochum - 382 Spiele, 45 Tore und 78 Vorlagen für den VfL - beschäftigt. Jörg Versen, Spotlicher Leiter in Hordel, erklärte am Donnerstag gegenüber RS: "Darek und ich kennen uns schon lange und gut. Wir reden immer wieder mal. Ich kann verraten, dass ich ihn mal vor der Verpflichtung von Fran Benatelli gefragt habe, ob er sich ein Traineramt bei uns vorstellen könnte. Doch die Antwort war kurz und knapp, aber sehr klar. Nein! Dariusz Wosz ist ein viel zu beschäftigter Mann, um noch einen Westfalenligisten zu trainieren. Er gibt mir aber immer wieder gute Tipps oder Gedankenanstöße. Das schätze ich sehr."

Wosz ist Leiter der Fußballschule des VfL Bochum, spielt noch selbst bei Teutonia Riemke, wenn es die Zeit zulässt und ist auch in diversen Traditionsmannschaften aktiv.

Versen ergänzt zur Hordeler Trainerfrage: "Wir schauen uns erst einmal an, wie das mit dem Interimsduo läuft. Wenn die Jungs drei Spiele gewinnen, dann müssen wir eigentlich nichts ändern. Wir bleiben da ganz gelassen."

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