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SSV Buer: Krise
"Kann nicht elf Spieler tauschen"

SSV Buer: "Arbeitsverweigerer" in der Krise

Für das, was seine Mannschaft im Kellerduell gegen den SV Burgsteinfurt anbot, fiel Tim Engler, Trainer der SSV Buer nur ein Wort ein: „Arbeitsverweigerung.“

Die Partie gegen die Münsterländer sollte als Befreiungsschlag dienen, doch nach der 2:5-Pleite hat die Krise in Buer einen neuen Höhepunkt erreicht. Die drei Punkte vom 1:0 gegen Nottuln am ersten Spieltag sind die einzigen Zähler, die der Klub einfahren konnte. Sorgen macht Engler vor allem die Reaktion der Mannschaft auf die Pleiten. „Sie gucken immer betroffen und man hat das Gefühl, bei allen ist die ernste Lage angekommen. Leider hat es sich dann in der folgenden Wochen nie umgekehrt, sondern immer wiederholt.“

"War klar, dass die Saison schwer wird"

Damit soll nun Schluss sein. Der Coach hofft durch einige Rückkehrer auf mehr Alternativen. Doch dass sieben der jüngsten neun Gegentreffer aus individuellen Fehlern resultierten, bereitet im Kopfschmerzen. „Daran kann man nicht explizit arbeiten. Es sind auch immer unterschiedliche Spieler. Ich kann nicht elf neue Leute aufstellen, um das zu verhindern.“

Im Heimspiel gegen die Emsdettener Borussia geht es nun darum, nicht schon früh den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren. „Es war klar, dass die Saison schwer wird. Es war auch klar, dass wir Probleme bekommen können. Aber wir hatten nicht gedacht, dass wir so schlecht und zäh starten“, sagt Engler. Trotz der kritischen Lage ist er sich sicher, dass die Gelsenkirchener die Kurve kriegen werden. Dazu muss sich die Einstellung seiner Schützlinge aber dringend verbessern.

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