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VfL Mark
"Vierter Platz ist nicht verkehrt"

VfL Mark: Fast erster Stolperstein für TSC

Um ein Haar hätte sich A-Ligist VfL Mark als erstes Team der Liga feiern lassen dürfen, das dem schier unbezwingbaren Türkischen SC Hamm Punkte abjagt.

Am Ende reichte es für die Mannschaft von Trainer Marco Strier nur zu einer knappen 3:4-Niederlage im Hammer Westen. „Wir sind 1:0 in Führung gegangen und haben es dann versäumt, ein zweites Tor nachzulegen. Stattdessen bekamen wir nach 35 Minuten den Ausgleich“, ärgert sich der Coach, der aber nach dem Seitenwechsel noch mehr Gründe fand, sich aufzuregen: „Da haben wir 20 Minuten lang den Spielbetrieb eingestellt und prompt drei Tore kassiert.“ Doch seine Elf fing sich wieder und kehrte noch einmal in die Partie zurück, so dass Strier mit einigen Tagen Abstand konstatiert: „Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall gerecht gewesen.“ Ein Fazit, das nicht jeder Klub gegen den noch verlustpunktfreien TSC ziehen kann.

Nach elf Spielen rangiert Striers VfL auf Platz vier, hat 21 Punkte gesammelt und erst zweimal verloren. Eine erfreuliche Bilanz, nachdem die Mannschaft im Vorjahr etwas durch die Liga irrlichterte und letztlich auf dem achten Rang einlief. „Wir haben eine schwierige Saison hinter uns. Gerade gegen Teams, die oben standen, haben wir zwei gute Spiele gemacht, aber uns nicht belohnt. Wir haben uns oft unkonstant präsentiert, hatten schwankende Leistungen“, erzählt der 38-Jährige. Der jungen Truppe habe einfach die Erfahrung gefehlt.

Verstärkungen erhöhen Qualität im Spiel nach vorne

Um dieses Problem zu beheben, schaute sich der VfL nach Verstärkungen um. Ali Karaman kam vom Landesligisten SVE Heessen, Christian Witt von der letztjährigen Übermannschaft der Kreisliga A, dem TuS Wiescherhöfen. Dazu gesellten sich schon in der Winterpause Hamza und Enes Tozlu. „Sie beide ergänzen sich wunderbar mit Ali und Christian. Gerade im Spiel nach vorne haben wir damit an Qualität gewonnen“, schwärmt Strier. Trotz der neu gewonnenen individuellen Klasse setzt der Coach aber auf die mannschaftliche Geschlossenheit: „Wenn wir alle zusammen ein Ziel verfolgen, wird es schwer, uns zu schlagen. Leider haben wir aber immer wieder ein paar Durchhänger, wo wir das vergessen.“

Nicht zuletzt aufgrund der durchaus prominenten Neuen hatte so mancher den VfL Mark auf dem Zettel für die Plätze in der Spitzengruppe. Diese Wahrnehmung deckt sich mit Striers Definierung des Saisonziels: „Wir wollten unter die ersten Drei kommen. Dass aber der TSC und Lohauserholz oben stehen würden, war uns klar. Danach gibt es einige Klubs, die sich um die dritte Position streiten und dazu gehören wir.“

Am Sonntag wartet das Tabellenschlusslicht

Von daher ist der Linienchef mit dem bisher Erreichten einverstanden: „Wir sind jetzt Vierter und das ist nicht verkehrt.“ Das Ende der Fahnenstange muss damit noch nicht erreicht sein, auch wenn insbesondere das Spitzenduo mit zwölf beziehungsweise sieben Punkten Vorsprung schon recht weit enteilt ist. „Wir werden nichts unversucht lassen, jemanden einzuholen. Egal, wie der Gegner heißt, wir sind auf drei Punkte aus“, verspricht Strier.

So auch am kommenden Sonntag gegen die Zweitvertretung des SVF Herringen, die bisher nur zwei Pünktchen einsammeln konnte und die Rote Laterne mit sich herumschleppt. Mit einem Selbstgänger rechnet Marks Trainer dennoch nicht: „Herringens Unentschieden gegen den TuS Uentrop hat gezeigt, dass wir solche Mannschaften nicht unterschätzen dürfen.“ Andererseits gilt: „Aus der Tabelle heraus können wir nicht verneinen, dass wir Favorit sind. Aber auch Uentrop war Favorit und das sollte für uns Anlass genug sein, 90 Minuten richtig Gas zu geben.“

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