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U19-Bundesliga
Nach Punktgewinn bei RWE überwiegt in Hilden der Ärger

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U19-Bundesliga: Nach Punktgewinn bei RWE überwiegt in Hilden der Ärger
Foto: RS

Bei Rot-Weiss Essen holte die U19 des VfB Hilden ihren ersten Bundesliga-Punkt. Ein später Sieg war möglich.

Zehn Spiele hat es gedauert, nach der Partie bei Rot-Weiss Essen war es dann so weit: Aufsteiger VfB Hilden hat in der A-Junioren-Bundesliga West den ersten Punkt geholt. Beim 1:1 (0:0) bei RWE war es am Ende sogar etwas ärgerlich, dass es nur die Punkteteilung gab.

Denn die Hildener vergaben gerade in den Schlussminuten, aber auch vorher, bereits beste Gelegenheiten, um mehr als nur ein Tor zu erzielen. "Am Ende des Tages überwiegt bei uns der Ärger, auf die ganze Partie gesehen waren wir die gefährlichere Mannschaft", bilanzierte Hilden-Trainer Philipp Schütz.

Der Trainer des VfB sah einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft, die sich in der Nachspielzeit eigentlich hätte zum Sieger krönen müssen. "In der Schlussphase war es ein wildes Spiel, wir können das 1:2 kriegen, haben aber zwei tausendprozentige Chancen", ärgerte sich Schütz. "Bitter, weil ich denke, dass wir den Sieg mehr verdient hätten als der Gegner. Wir nehmen den Punkt mit und freuen uns, dass wir auf gut deutsch gesagt nicht mehr die scheiß Null da stehen haben."

Schütz bescheinigt Team "gute Entwicklung"

Mit einem Zähler ist der VfB zwar nach wie vor abgeschlagener Letzter, tankt aber etwas Selbstbewusstsein für die letzten Saisonspiele. "Mit Blick auf die Tabelle kann man schnell sagen, dass wir nicht konkurrenzfähig sind, wenn man aber unsere Ergebnisse und auch Spiele sieht, finde ich, hat man eine gute Entwicklung bei den Jungs gesehen" blickte Schütz auf die bisherige Spielzeit bei den Hildenern. Nur gegen den SC Paderborn (1:4) und den VfL Bochum (0:2) verlor Hilden mit mehr als einem Tor Unterschied, ansonsten war es oft eng.

Der Amateurverein Hilden kann sich in Sachen Nachwuchsarbeit schon mit den großen West-Klubs messen. "Leider belohnen die Jungs sich oft nicht", ärgerte sich der Trainer und sah diese Aussage in Essen erneut bestätigt. "Das ist für uns eine Lernphase, von der Qualität hätten wir aber den ein oder anderen Punkt mehr verdient gehabt."

Gegen den Bonner SC (Samstag, 3. Dezember) gibt es für Hilden zu Hause die nächste Chance, sich den ersten Bundesliga-Sieg zu sichern. "Wir werden einfach weitermachen, und ich bin sicher, dass wir in den kommenden Spielen noch punkten werden", gibt sich Schütz optimistisch mit Blick auf die verbleibenden fünf Spiele. "Mir ist einfach wichtig, dass wir uns bis zum Ende der Saison vernünftig präsentieren und sich die Jungs noch mit Punkten belohnen."

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