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Proteste im Iran
Karimi droht wohl Haftstrafe - U21-Trainer Mahdavikia kündigt

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Proteste im Iran: Karimi droht wohl Haftstrafe - U21-Trainer Mahdavikia kündigt
Foto: firo

Zahlreiche Fußballspieler haben sich bereits mit den andauernden Protesten im Iran solidarisiert. Die Regierung greift hart durch. Ali Karimi droht wohl sogar die Haft.

Ali Karimi, der in der Bundesliga für den FC Bayern München und den FC Schalke 04 auflief, droht laut der iranischen Nachrichtenagentur „Mehr“ die Haft. In seinem Heimatland Iran hatte er sich mit den dort andauernden Frauenprotesten solidarisiert.

Auslöser der Situation im Iran war der Tod von Mahsa Amini. Die 22-Jährige wurde im September von der „Sittenpolizei“ wegen eines „unislamischen Outfits“ festgenommen. In Polizeigewahrsam verstarb die junge Iranerin.

Karimis Haus wurde bereits beschlagnahmt

Dass die Regierung hart gegen Unterstützer des Protests vorgeht, ist nichts Neues. Bereits vor einer Woche wurde das Haus des 126-fachen Nationalspielers Karimi beschlagnahmt, wie „ARD“-Korrespondentin Natalie Amiri aus dem Iran berichtete. Daraufhin äußerte sich Karimi: „Ein Haus ohne Boden ist wertlos.“ Nun soll aufgrund von "Solidarität mit dem Feind" und des Vorwurfs der Anstiftung zu Unruhen im eigenen Land strafverfolgt werden.

Er wäre nicht der erste Fußballer, der aufgrund seiner Einstellung zu den Protesten inhaftiert werden würde. Ex-Nationalspieler Hossein Mahini (24 Spiele für den Iran), soll laut übereinstimmenden Medienberichten bereits am vergangenen Donnerstag wegen seiner Unterstützung der Proteste verhaftet worden sein.

Mahdavikia: „Ich habe keinerlei Kontakt mehr mit dem Fußball im Iran“

Viele weitere Fußballer haben sich neben Karimi und Mahini mit den Frauen im eigenen Land solidarisiert. Auch Leverkusen-Profi Serdar Azmoun positionierte sich bereits. Ex-Bayern-Profi Ali Daei wurde sogar der Pass eingezogen, um eine Ausreise für ihn zu verhindern, wie „Sport1“ berichtete.

Mehdi Mahdavikia, ebenfalls Fußball-Star im eigenen Land und ehemaliger Bundesliga-Profi für den VfL Bochum, Hamburger SV und Eintracht Frankfurt, hat sich ebenfalls klar von seinem Heimatland distanziert. Der U21-Nationaltrainer soll seinen Job gekündigt haben. „Ich habe keinerlei Kontakt mehr mit dem Fußball im Iran“, erklärte er in der Tageszeitung „Hamschahri“.

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