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Becherwürfe, Ticketing - das brachte der Mitgliederkongress

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Schalke: Becherwürfe, Ticketing - das brachte der Mitgliederkongress
Foto: firo

200 S04-Mitglieder hatten sich nach einem Aufruf des Vereins getroffen, um über verschiedene Themenfelder zu diskutieren und diese in einem Workshop zu bearbeiten.

Am Samstag fand in der Arena der erste Mitgliederkongress des FC Schalke 04 statt. 200 S04-Mitglieder hatten sich nach einem Aufruf des Vereins getroffen, um über verschiedene Themenfeldern zu diskutieren und diese in einem Workshop zu bearbeiten.

Dabei sollten Ist-Zustand, Wünsche und Interessen der Fans sowie Rahmenbedingungen auf den Prüfstand kommen. Zu den einzelnen Themenfeldern wurden anschließend Handlungsvorschläge erarbeitet – und dem Verein zur Verfügung gestellt. Gearbeitet wurde an den Themen Partizipation, Community, Mitgliederaktionen, Auf Schalke, Ticketing und soziale wie ökologische Nachhaltigkeit.

Der Kongress sei keine zweite Mitgliederversammlung, erklärte der Verein zuvor. Der Fokus habe auf Diskussionen und dem Austausch gelegen. Es sei nicht das Ziel gewesen, Entscheidungen zu treffen, sondern Themen und Ansätze für Verbesserungen zu erhalten.

Jetzt hat der Verein auf seiner Homepage erste Ergebnisse veröffentlicht.

So wurde im Workshop „Ticketing“ angeregt, wieder eine offizielle Ticketbörse an den Start zu bringen. Diese gab es bereits auf Schalke, wurde aber inzwischen eingestellt. Damals konnte diese von Anhängern, die ihr Ticket auf offiziellem Weg und zum Originalpreis weiterverkaufen wollten, nur bei ausverkauften Spielen genutzt werden.

Ein anderes Problem sei, dass es schwierig sei, für einzelne Spiele zusammenhängende Sitzplätze zu kaufen. Der Vorschlag der Fans: Eine „Bestplatz-Funktion“, die automatisch die optimalen Karten für eine Kategorie ermittelt, einzurichten. Eine weitere Idee war es, Dauerkartenbesitzer anzusprechen, ob sich diese bei einzelnen freien Plätzen „aufrücken“ können.

Der Workshop „Auf Schalke“ hatte sich unter anderem mit der Parkplatzsituation befasst. Die Beleuchtungssituation sei verbesserungswürdig. Zudem dauert es oft sehr lange, bis Anhänger den Parkplatz nach einem Spiel wieder verlassen können. Das war eigentlich seit Parkstadion-Zeiten immer so. Ein weiterer Grund sei aber hinzugekommen: Bei der Ausfahrt wird händisch die fällige Parkgebühr von fünf Euro kassiert. Das verzögert den Abfluss der PKW weiter. Nur wer mindestens zwei Stunden vor dem Spiel anreist, parkt auf Schalke kostenfrei. Für Entzerrung könnte sorgen, die Kioske in der Arena nach dem Spiel länger geöffnet zu halten und das Rahmenprogramm nach dem Spiel bekannter zu machen und auszubauen.

Für eine Unsitte, die in vielen Stadien Einzug gefunden hat, und die auch Schalkes Fanbeauftragter Thomas Kirschner im Interview mit RevierSport bereits vor Jahresfrist bereits bemängelt hatte, konnte trotz Einigkeit in der Sache, dies zu verurteilen, allerdings kein Lösungsansatz gefunden werden: Das Werfen von Gegenständen wie Feuerzeuge und Bierbecher in den Innenraum ist und bleibt zunächst ein Problem.

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