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Ex-Schalker auf Klubsuche: Zukunft offen, ein Traum

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Foto: Getty.
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Alexander Baumjohann wurde in der Knappenschmiede ausgebildet. Für die anstehende Saison sucht der Profi einen neuen Klub.

Alexander Baumjohann ist aktuell vereinslos. Der 34-Jährige spielte in den beiden vergangenen Jahren beim australischen Erstligisten Sydney FC und hatte eine sehr erfolgreiche Zeit. 59 Pflichtspiele (zwei Tore, 14 Vorlagen) bestritt der gebürtige Waltroper, wurde mit dem Klub Meister und spielte in der asiatischen Champions League. Seit dem 01.07. steht der Mittelfeldspieler allerdings ohne neuen Verein da. Denn: Sein Vertrag wurde in Sydney, trotz guter Leistungen, überraschenderweise nicht verlängert.

RevierSport hat mit Alexander Baumjohann (34), der von 2000 bis 2006 und 2010 bis 2012 für den FC Schalke 04 auflief, über seine aktuelle Situation, seine Ziele und die Zukunft gesprochen:

Ich denke noch lange nicht ans Aufhören.

Alexander Baumjohann, Ex-S04-Profi, über seine Zukunft

Alexander Baumjohann (34) über …

den Grund für den nicht verlängerten Vertrag: “Da die australische Liga einen neuen TV-Vertrag abgeschlossen hat und das Budget der Vereine um ca. 30 Prozent gesenkt wurde, war es aus finanziellen Gründen nicht möglich, meinen Vertrag zu verlängern. Es waren tolle und erfolgreiche Jahre beim Sydney FC, aber ich würde jetzt gerne nach insgesamt drei Jahren A-League noch einmal etwas Neues machen.“

über seine Zukunft: “Wir befinden uns hier in Sydney schon seit Ende Juni im Lockdown und ich checke momentan, welche Möglichkeiten es für mich gibt. Bis jetzt war noch nicht das Richtige dabei, aber es gibt ein paar interessante Optionen, die in den nächsten Wochen konkret werden können. Ich möchte sicher sein, dass ich die richtige Entscheidung treffe, um den Rest meiner Karriere bei meinem nächsten Verein zu verbringen.“

eine potenzielle Rückkehr nach Europa: “Ich schaue eigentlich mehr in Richtung Asien. Es war immer ein Traum von mir, in Japan zu spielen. Die J-League ist wahrscheinlich die stärkste Liga in Asien. Das haben wir letztes Jahr selbst zu spüren bekommen, als wir gegen den japanischen Meister in der asiatischen Champions League gespielt haben. Außerdem hat mich das Land Japan schon immer fasziniert. Ich bin prinzipiell für alles offen. In Australien kommen aber für mich nur ein, zwei Vereine infrage, nachdem ich schon für Western Sydney Wanderers und Sydney FC gespielt habe. Das Gesamtpaket muss stimmen.“

den weiteren Karriereverlauf: “Ich möchte auf jeden Fall noch zwei, drei Jahre weiterspielen und habe immer gesagt, dass ich die beiden Jahre, die ich durch meine beiden Kreuzbandrisse verloren habe, noch hinten dranhängen möchte. Hier in Australien und auch in Asien hat fast jeder Club mehrere Spieler, die älter sind als 35. Ich denke noch lange nicht ans Aufhören.“

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