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Bayern - Nürnberg 3:0
Rekordmeister setzt Aufholjagd fort

1. Liga: Bayern wieder auf der Aufholjagd

Bayern München setzt seine Aufholjagd in der Bundesliga fort. Der Rekordmeister gewann das 181. Derby gegen den 1. FC Nürnberg hochverdient mit 3:0 (1:0).

Damit verbesserte sich der Rekordmeister auf den sechsten Platz. Nach dem achten Pflichtspiel des Rekordmeisters in Folge ohne Niederlage beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund aber immer noch zwölf Punkte.

Mario Gomez (10., 75.) und Kapitän Philipp Lahm mit einem verwandelten Foulelfmeter (58.) machten den Bayern-Erfolg perfekt. Lahm hatte vom Punkt aus die Verantwortung übernommen, nachdem Bastian Schweinsteiger vor einer Woche bei Borussia Mönchengladbach mit einem Strafstoß gescheitert war. Gomez verschoss in der Schlussphase noch einen weiteren Foulelfmeter (87.).

Ribery gibt sein Comeback

Die Bayern freuten sich sich zudem über das Comeback von Franck Ribery, der in der 70. Minute für Toni Kroos eingewechselt wurde und mit Sprechchören von den Fans gefeiert wurde. 30 Sekunden nach seiner Einwechslung hätte der Franzose, der sich am 21. September im Spiel bei 1899 Hoffenheim eine schwere Sprunggelenkverletzung zugezogen hatte, beinahe schon das 3:0 eingeleitet, WM-Held Thomas Müller konnte sein Zuspiel aber nicht verwerten. In der 75. Minute bereitete Ribery dann aber mustergültig das zweite Tor von Gomez vor.

München: Butt - Lahm, van Buyten, Demichelis (46. Breno), Pranjic - Tymoshchuk, Ottl - Hamit Altintop (56. Müller), Schweinsteiger, Toni Kroos (70. Ribery) - Gomez. Nürnberg: Raphael Schäfer - Judt, Nilsson, Wolf, Pinola - Simons - Ekici (74. Mak), Gündogan, Hegeler (46. Frantz), Eigler (79. Cohen) - Schieber. Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne) Tore: 1:0 Gomez (10.), 2:0 Lahm (57., Foulelfmeter), 3:0 Gomez (75.) Zuschauer: 69.000 (ausverkauft) Gelbe Karten: Pranjic (2) - Raphael Schäfer (2)

Die 69.000 Zuschauer in der ausverkauften Münchner Arena waren mit dem Auftritt ihrer Mannschaft, die beim 3:3 in Mönchengladbach noch eingeplante Punkte eingebüßt hatte, total zufrieden. Die Gastgeber bestimmten von Beginn an die Partie und setzten Nürnberg stark unter Druck. Der Club, der zuvor drei Bundesliga-Siege in Folge gefeiert hatte, konnte den Angriffen der Bayern nichts entgegensetzen. In der zehnten Minute wurde der Titelverteidiger für seine Bemühungen erstmals belohnt. Nach einem tollen Doppelpass mit Kroos setzte Danijel Pranjic Gomez glänzend in Szene. Der Nationalstürmer musste aus zwei Metern nur noch einschieben und konnte seinen sechsten Saisontreffer in der Bundesliga bejubeln.

In der 24. Minute hätte die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal bereits auf 2:0 erhöhen können. Nach einem präzisen Freistoß des starken Pranjic kam Martin Demichelis ungestört zum Kopfball, doch der Argentinier verfehlte knapp das Ziel. Der Club, der letztmals vor 18 Jahren bei den Bayern gewonnen hat, verbuchte in den ersten 45 Minuten nur eine kleine Möglichkeit durch Jens Hegeler (37.).

Pinola ein Lama?

Die Bayern ließen nach 30 Minuten etwas nach und ließen die Gäste kommen, um ihrerseits gefährliche Konter zu setzen. Kroos sorgte in der 35. und 39. Minute mit Weitschüssen für Gefahr. Zudem prüfte Hamit Altintop mit einem Freistoß Club-Torwart Raphael Schäfer (43.).

In der Pause lieferten sich Bayerns Nationalspieler Bastian Schweinsteiger und Nürnbergs Javier Pinola ein heftiges Wortgefecht. Angeblich soll der gebürtige Argentinier Schweinsteiger im ersten Durchgang angespuckt haben. Diese Aggressivität übertrug sich aber nicht auf den Platz, wo in der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten neues Personal aufgeboten wurde. Bei den Bayern feierte nach der Pause der Brasilianer Breno sein Saisondebüt. Bei Nürnberg kam Mike Frantz für Hegeler, zudem verordnete Club-Trainer Dieter Hecking seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel ein offensiveres System, das beinahe auch zum Erfolg geführt hätte. Doch Julian Schieber vergab in der 53. und 54. Minute den möglichen Ausgleich.

Nachdem Schäfer im Strafraum Pranjic von den Beinen geholt und Lahm eiskalt verwandelt hatte, war die Begegnung entschieden. Gomez setzte dann noch einen drauf.

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