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RWO: 1:0-Sieg im letzten Test gegen Santander
Heppke mit dem Tor des Tages

RWO: 1:0-Sieg im letzten Test gegen Santander

Der letzte Test vor der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal gegen den VfB Speldorf am nächsten Wochenende ist für RW Oberhausen durchaus gelungen.

Beim 1:0 (1:0)-Sieg gegen den spanischen Erstligisten Racing Santander wusste vor allem die Defensive zu überzeugen, die kaum eine Chance des Gastes zuließ. „Das war schon ein ernsterer Test als die bisherigen“, betonte Präsident „Hajo“ Sommers.

Oberhausen: Pirson – Petersch (86. Borutzki), Pappas (86. Miletic), Schlieter, Schmidtgal – Landers (79. Schüßler), Kaya, Gordon, Heppke (79. Stoppelkamp) – König (74. Schönfeld), Terranova (74. Jamal). Santander: Mario (46. Tono) – Pablo Pinillos (46. Crespo), Morris (46. Oriol), Osmar (46. Lacen), Christian (46. Juanjo) – Arana (46. Oscar Serrano), Colsa (46. Edu Bedia), Moraton (46. Torrejon), Toni Moral (46. Luisma, 64. Smolarek) – Brian (38. Ivan Bolado), Tchite (46. Juanluis). Schiedsrichter: Christian Bandurski (Essen). Tore: 1:0 Heppke (5.) Zuschauer: 2.224.

Schon nach fünf Minuten sah RWO-Trainer Jürgen Luginger den ersten gelungenen Angriff seiner Truppe. Oliver Petersch, Neuzugang auf der rechten Verteidigerseite, flankte auf den freistehenden Markus Heppke, der sich den Ball auf den rechten Fuß legte und gekonnt in die lange Ecke abschloss. Eine sehenswerte Szene, die ihn wieder ein Stückchen näher an die Stammformation heranbringt. Aber auch Petersch bewies einige Male, dass er den abgewanderten Kim Falkenberg eins zu eins ersetzen kann. Der Youngster setzte seine Schnelligkeit geschickt ein und kam so häufig bis zur Grundlinie, von wo aus er den Ball gefährlich in die Mitte brachte.

„Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Lugi schon die erste Elf für den DFB-Pokal auflaufen lassen hat“, grübelte Sommers. „Er wird sich nicht schon vorher in die Karten schauen lassen.“

Auch das Zusammenspiel zwischen dem neuen Sturmduo Mike Terranova und Ronny König klappte schon ganz gut. Mal legte König per Kopf auf Terranova ab, mal bediente Oberhausens Nummer zehn den Neuzugang aus Wehen, der knapp über den spanischen Kasten abschloss (41.). Interessant war auch, dass Sören Pirson die kompletten 90 Minuten zwischen den Pfosten stand. Ob Coach Luginger damit schon seine Entscheidung der neuen Nummer eins getroffen hat, wird man erst am nächsten Wochenende sehen.

Auch wenn es in Durchgang zwei wenig Offensivaktionen der Oberhausener gab, war es ein ordentlicher Abschluss der Vorbereitunsspiel-Reihe. „Jetzt wird die Truppe es bis Speldorf nochmal eine Woche ein bisschen ruhiger angehen lassen, damit die Spieler sich noch ein wenig erholen“, sagte Sommers, um schließlich mit den Worten des Kaisers abzuschließen: „Und dann schauen wir mal.“

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