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RWO: Markus Kayas Hoffnung auf attraktiveren Fußball
„Das wird eine enge Kiste“

RWO: Markus Kayas Hoffnung auf attraktiveren Fußball

Markus Kaya war in der letzten Spielzeit der unumstrittene Chef im Mittelfeld der Oberhausener.

War er gut drauf, konnte er Spiele allein entscheiden. Erreichte er keine Normalform, schleppte sich RWO oftmals über die Runden. Wie der Ex-Velberter RWO für die Zukunft aufgestellt sieht, erzählte er im RS-Interview.

Markus Kaya, war das zurückliegende Trainingslager härter als alles, was sie bisher erlebt haben? Das würde ich so nicht sagen. Ich denke einfach, dass wir im körperlichen Bereich weiter sind als vor einem Jahr.


Sie mussten zuletzt einige Tage passen, nachdem Ihnen Jamal Gay auf den Hinterkopf gefallen ist. Was macht der Kopf? Jetzt geht es. Aber bis zum Wochenende hatte ich noch einige Probleme mit dem Nacken. Aber als es passiert ist, habe ich mich sehr erschrocken, weil ich nicht damit gerechnet hatte. Ich habe zuerst geprüft, ob die Arme und Beine sich weiter bewegen lassen. Es war aber nur eine Prellung, einige Wirbel sind zudem rausgesprungen. Bis auf die Verletzten Benny Reichert und Felix Luz waren alle Mann an Bord. Würden Sie bisher von einer gelungenen Vorbereitung sprechen?

Absolut. ‚Toi, toi, toi‘ – es gab keine großen Blessuren. Wir konnten unser Pensum super durchziehen. Und auch die neuen Jungs haben sich integriert, die passen klasse bei uns rein.

Was kann man von RWO erwarten?

Zunächst freuen wir uns riesig auf den Start. Erst der Pokal gegen Speldorf, dann das Heimspiel gegen Union Berlin. Zwei schöne Partien zum Beginn. Es kann also ruhig so langsam los gehen.

VfB-Keeper Marcel Grote hat bei RevierSport-TV einen Gruß an Oberhausen und sie persönlich geschickt. Wie selbstbewusst erwarten Sie Speldorf?

Die werden locker an die Sache ran gehen, weil sie wissen, im Normalfall haben sie keine große Chance. Wir werden den Gegner ernst nehmen. Wir müssen gewinnen, es geht auch um viel Ged. Daher wollen wir so weit wie möglich kommen. Ich denke, das wird eine klare Geschichte. Denn wir nehmen diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter. Was sagen Sie zum Spielort in Duisburg? Für den VfB ist das sicher kein Vorteil. Das Feld ist sehr groß, das kommt uns eher entgegen. Und wir wollen die Geschichte schnell zu einem positiven Ende bringen.

Wer bei RWO aufläuft, steht noch in den Sternen. Sehen Sie auch einen stark gesteigerten Konkurrenzkampf? Auf jeden Fall. Wir haben Kicker geholt, die uns qualitativ nach vorne bringen. Das hilft uns als Mannschaft. Es darf sich niemand eine Pause gönnen. Sie bilden seit geraumer Zeit ein passendes Duo mit Tim Kruse. Jetzt drängt ein Daniel Gordon in die Elf. Wie sehen Sie das? Das wird eine enge Kiste. Wir sind gespannt, wie der Trainer sich entscheidet. Klar ist, dass es komisch wäre, sollte Tim auf einmal nicht mehr neben mir sein.

Was sagt Ihr Bauchgefühl? Ich gehe davon aus, dass ich meine Leistung bringe und ich dann auch spielen werde.

In einer Liga, in der RWO den neuten Platz zu verteidigen hat. Ist das realistisch? Man sollte sich nicht auf eine Platzierung festlegen. Wir müssen zusehen, mit unten nichts zu tun zu haben. Mit was für einem Fußball? Da wollen wir uns weiter entwickeln. Mit Ronny König haben wir den Stoßstürmer, den wir gebraucht haben. Er macht es uns Mittelfeld-Leuten etwas einfacher. Ich hoffe, dass wir insgesamt attraktiver auftreten können.

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