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A-Ligist muckt auf, Favoriten müssen noch zittern

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Sporthalle Bergeborbeck, Sporthalle Bergeborbeck
Foto: Thorsten Tillmann

Es war ein spannender und phasenweise emotionaler Vorrundentag der Essener Hallenmeisterschaft. In der Sporthalle Bergeborbeck feierte am Ende ein Außenseiter.

"Dellwig ist der geilste Klub der Welt", schallte es am späten Samstagabend durch die Bergeborbecker Halle. Rund 50 enthusiastische Anhänger des A-Kreisligisten sorgten während eines emotionsgeladenen und teils hitzigen Gruppenspiels gegen den Bezirksligisten Tusem für eine tolle Atmosphäre. Dazu hatten sie auch allen Grund: Denn der Außenseiter spielte sich in einen Rausch und machte tatsächlich die Überraschung perfekt: Klarer 4:1-Erfolg, Gruppensieg! Einer, der mittendrin im Hexenkessel kochte, war Marcel Ankert. Der Torhüter der Dellwiger hatte ebenfalls Anteil daran, dass es in der Halle laut wurde und die Fans ihren Lieblingen zujubelten. Auch in den hitzigen Szenen war er nicht weit: "Emotionen gehören zum Fußball dazu, vor allem in der Halle", sagte ein mit Adrenalin vollgepumpter Ankert kurz nach der Partie. Seine Mannschaft zeigte eine starke und disziplinierte Leistung, hatte sich somit den Gruppensieg verdient. "Wir sind zu Recht weiter. Alles, was jetzt noch kommt, ist gut", freut sich der Torwart.

Neben den Dellwigern hat es in Gruppe 4 auch der Tusem in die Zwischenrunde geschafft, die am 20. Januar beginnt. Wo genau, das stand am Samstagabend noch nicht fest, da es Probleme mit dem Austragungsort gibt. Ausgeschieden sind dagegen Fatihspor (Kreisliga B) und die Sportfreunde Altenessen (Kreisliga A).

Kuriose rote Karte

Ebenfalls am späten Abend fielen die Entscheidungen in der Gruppe 3, die mit fünf Teilnehmern quantitativ am stärksten besetzt war. Eine große Überraschung gab es nicht, allerdings wusste B-Kreisligist Barisspor durchaus zu überzeugen, ebenso wie Gruppensieger SG Schönebeck (Kreisliga A). Auch Tura 86 (Kreisliga A) hat es in die nächste Runde geschafft, die beiden B-Kreisligisten Atletico Essen und Juspo Altenessen allerdings nicht. Eine Szene sorgte bei den Zuschauern in dieser Gruppe für besonders große Augen: Als der Schiedsrichter einem Spieler von Barisspor die Rote Karte zeigen wollte, fiel sie ihm aus der Hosentasche. Alle dachten, dass er sie aufheben würde, doch der Unparteiische nahm aus seiner Brusttasche einfach eine weitere Rote Karte. Panne elegant umgangen, Vorbereitung ist eben alles.

"Mit uns kann man rechnen."

Issam Said

Den Auftakt in den ersten Vorrundentag in Bergeborbeck machte der VfB Frohnhausen mit einem eindrucksvollen 7:0-Kantersieg gegen den ESC Preußen. Der ambitionierte Bezirksligist ließ dem A-Kreisligisten keine Chance, konnte sogar ein Torwart-Tor bejubeln. VfB-Torhüter Marko Razic wollte den Ball eigentlich nur klären, doch sein Befreiungsschlag wurde immer länger und landete letztendlich auf der anderen Seite im Netz. Auch in der Folge konnten die Frohnhauser "Löwen" überzeugen, nur im letzten Gruppenspiel gegen die DJK SF Katernberg musste Trainer Issam Said lauter werden: "Du darfst der Mannschaft nicht immer das Gefühl geben, dass alles in Ordnung ist. Du musst ihnen immer wieder Power geben." Said hat mit seinem Team einiges vor, will mindestens in die Endrunde, am liebsten unter die besten Acht kommen. "An guten Tagen können wir jeden schlagen, an schlechten gegen jeden verlieren. Manchmal ist die Mannschaft vom Kopf her zu überhastet und hat zu viele Starallüren. Das gefällt mir manchmal nicht, aber ich glaube mit uns kann man rechnen."
Dem VfB folgt der ESC Preußen in die Zwischenrunde, für B-Ligist Juspo Altenessen hat es nicht gereicht. Kreisliga-A-Spitzenreiter DJK SF Katernberg muss zittern - oder besser: darf hoffen. Denn in der Gruppe reicht es nur zu Rang drei und daher müssen die Katernberger hoffen, dass eines von zwei Tickets für den besten Dritten bei ihnen landet. Die beiden besten Drittplatzierten der acht Gruppen (inklusive dem Sonntag) dürfen in die Zwischenrunde.

Vogelheimer SV muss zittern

Genau so sieht es für den Bezirksligisten Vogelheimer SV in Gruppe 2 aus. Einer der Titelkandidaten tat sich erstaunlich schwer und hatte viel Mühe. Letztendlich musste sich die Mannschaft von Trainer Sascha Hense den beiden anderen Bezirksligisten SC Frintrop und TuS Essen-West geschlagen geben, Al-Arz Libanon (Kreisliga A) schied in der Hammer-Gruppe aus. Für zwei Favoriten steht also noch nicht fest, ob der Traum vom Gewinn der Essener Hallenstadtmeisterschaft noch real werden kann.

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