Als Christian Kinsombi zum letzten Mal für den KFC Uerdingen traf, gewann der KFC mit 4:2 gegen den FSV Zwickau. Es war bis zum Wochenende Uerdingens letzter Sieg in Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena. Gegen den FCS wurde der lang andauernde Heimfluch beendet - Matchwinner Christian Kinsombi sei Dank. „Wir haben uns für die guten Spiele belohnt, die wir bisher gemacht haben“, sagte der Flügelflitzer nach dem Spiel am Mikrofon von Magenta Sport.
Kinsombi, der vor 15 Monaten aus der zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05 an den Niederrhein wechselte, brauchte eine Menge Anlaufzeit, bis er zum Leistungsträger im blau-roten Trikot wurde. Der 21-jährige jüngere Bruder des Hamburgers David Kinsombi spielt allerdings auch erst seine zweite Saison im Profifußball. „Er hat es von der Tribüne auf den Platz geschafft und ist läuferisch überragend. Wenn er in seiner Leistung noch stabiler wird, steht ihm eine große Perspektive vor“, lobte ihn sein Trainer Stefan Krämer.
Krämer erkennt große Fortschritte im Team
Der 53-Jährige war heilfroh, das umkämpfte Duell am Samstag durch ein spätes Jokertor gewonnen zu haben. Mit Kinsombis Einwechslung bewies der Trainer das richtige Händchen. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen zeigt die Formkurve der schwach in die Saison gestarteten Krefelder weiter nach oben. „Das ist für die Entwicklung unserer neuen, jungen Mannschaft sehr wichtig. Man sieht die Perspektive, die wir den Jungs zugetraut haben“, meinte Krämer, der vor dem nächsten Duell gegen einen Aufsteiger beim VfL Lübeck allerdings auch warnte.
„Wir dürfen uns nicht zurücklehnen. Jeder Dreier ist Gold wert. In dieser Liga macht jeder, was er will.“ Sollte der KFC weiterhin so konstant auftreten, könnte in dieser Saison vielleicht mehr möglich sein, als vor der Verjüngungskur vielleicht erwartet wurde. Im Tabellenmittelfeld ist Uerdingen immerhin schon mal angekommen.