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Helden aus der zweiten Reihe (1): Silvia Zimmert

RWE-Fanblog: Helden aus der zweiten Reihe

Im Rahmen meines RWE-Fanblogs starte ich eine neue Serie. Ich nenne sie „RWE-Helden aus der zweiten Reihe.“ Den Anfang macht Silvia Zimmert im Interview.

Ich möchte Mitarbeiter des Vereins vorstellen, die der Öffentlichkeit nicht so bekannt sind – die aber auch mit viel Leidenschaft und Engagement für den Verein Rot-Weiss Essen tätig sind. Vor allem wir Fans wissen, dass der Verein eben nicht nur aus den Vertretern in der ersten Reihe, wie den Herren Strunz, Meutsch oder Bückemeyer oder eben den Spielern besteht, sondern vor allem die Basis dem Verein seine Identifikation, seine Tradition, ja, vielleicht sogar seine Berechtigung gibt. Ich habe von vielen Anhängern schon gehört, „Spieler und Trainer gehen, die Fans bleiben“.

So ist es auch mit vielen Mitarbeitern und „unbekannten Helfern“ von Rot-Weiss Essen, die teils schon jahrelang dabei sind und trotz aller Tiefen dem Verein die Treue halten. Deswegen haben auch diese Rot-Weissen es verdient, dafür gewürdigt zu werden – als Helden aus der zweiten Reihe! Ich beginne meine Serie mit Silvia Zimmert. Diese sympathische Dame betreut die Mitglieder von RWE. Sie ist in diesem Monat 51 Jahre jung geworden (in Essen-Borbeck geboren) und hat mehr als die Hälfte ihrer Lebensjahre ehrenamtlich für RWE gearbeitet.

Frau Zimmert, vielen Dank für Ihre Teilnahme. Die erste Frage muss natürlich lauten: Sind Sie selbst Mitglied bei RWE?

Aber selbstverständlich. Ich selbst bin seit dem 1. Januar 1975 Mitglied bei RWE.

Wie kamen Sie zu diesem Job bei RWE und seit wann sind Sie dort?

Als im Jahr 1981 der damalige Vereinspräsident Wilhelm Lüke ehrenamtliche Mitarbeiter für die Geschäftsstelle suchte, habe ich nicht lange gezögert meine Mithilfe anzubieten. Daraus sind nun inzwischen 28 Jahre geworden.

Wie sehen Ihre Arbeitszeiten aus, wann sind Sie erreichbar? Und was machen Sie, wenn Sie nicht in der Geschäftsstelle sind?

In der Regel (und wenn mein Job es zulässt) erreicht man mich in der Geschäftsstelle immer montags und mittwochs von 16 Uhr bis 18 Uhr und freitags von 13.30 Uhr bis 15 Uhr. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mir als Standesbeamtin beim Standesamt Essen. Die Zeit, die mir dann noch bleibt, gehört meiner Familie und guten Freunden.

Silvia Zimmert.

Wie sieht ihre Tätigkeit genau aus, welche Aufgaben haben Sie?

Meine Aufgabe bei RWE ist die Mitgliederbetreuung. Dieser Begriff deckt den gesamten Bereich der Mitgliederverwaltung ab, von der Entgegennahme des Aufnahmeantrages über die Bestätigung der Mitgliedschaft, die regelmäßige Beitragsabrechnung, das Mahnwesen und nicht zuletzt auch die Vereinsausschlüsse.

Melden sich auch Mitglieder mit speziellen Wünschen oder Bitten bei Ihnen oder sind die meisten "ruhig", nachdem Sie einmal den Mitgliedsantrag ausgefüllt haben?

Die Mehrzahl der Aufnahmeanträge kommen per Post oder werden auf der Geschäftsstelle abgegeben. Das heißt, ich bekomme die neuen Mitglieder meistens gar nicht zu Gesicht. Spezielle Wünsche bei einer Mitgliedschaft werden eigentlich nicht geäußert. Außer vielleicht mal scherzeshalber der Wunsch nach Aufstiegsgarantie oder so.

Kommen die meisten Mitgliedanträge vor den jeweiligen JHVs, weil diejenigen unbedingt noch dabei sein wollen?

Es gibt immer mal wieder vor der JHV einige Leute, die aus reiner Neugierde noch "mal eben" Mitglied werden wollen um dann nach der JHV wieder auszutreten. Hierfür gibt es jedoch eine Sperrfrist von 3 Wochen. Das heißt, ab dem Tag der Versendung der Einladungen an die Mitglieder gibt es keine Möglichkeit mehr, vor der JHV Mitglied zu werden. Das sind aber die Ausnahmen. Die meisten Mitgliedsanträge verteilen sich schon über das ganze Jahr.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen sportlichem Erfolg und der Anzahl der Mitglieder? Also gibt es nach Aufstiegen besonders viele Anträge und bei Abstiegen verstärkt Austritte?

Oh ja, da gibt es schon einen Zusammenhang. Man liest es ja in den Kündigungsschreiben. Allerdings habe ich in den letzten zwei Jahren festgestellt, dass der Anzahl an Vereinsaustritten fast die gleiche Anzahl an Neuaufnahmen entgegenstand, so dass sich an der Mitgliederzahl eigentlich nicht viel geändert hat.

Wie viele Leute kündigen Ihre Mitgliedschaft und warum? Ich kann mir vorstellen, dass hauptsächlich der Tod der Grund für eine Beendigung der Mitgliedschaft ist.

Das ist leider nicht so. Die Mehrzahl der Vereinsaustritte beruhen eher auf einer Kündigung der Mitgliedschaft. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Kündigungsgrund Nummer eins ist natürlich das schlechte sportliche Abschneiden der Ersten Mannschaft, gefolgt von Arbeitslosigkeit oder Wegzug aus Essen und damit fehlende Bindung zum Verein.

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