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Regionalliga-Reform
3. Liga kritisiert DFB-Pläne

(25) Kommentare
Foto: firo

Die anstehende Regionalliga-Reform schlägt hohe Wellen im deutschen Fußball. Mittlerweile wird ein Modell bevorzugt. Doch nun meldet sich die 3. Liga zu Wort.

Das Modell sieht dabei vor, dass es weiterhin bei fünf Regionalligen bleibt. Die Meister der Regionalliga West und Südwest bekommen einen festen Aufstiegsplatz, die Titelträger aus den anderen drei Ligen spielen zwei weitere Aufsteiger aus. Auch DFB-Präsident Reinhard Grindel unterstützt die Pläne. Doch dieses Konzept wird keine Unterstützung der 3. Liga erhalten. Im Gegenteil: Sie spricht von "fatalen Folgen" und greift den DFB an. Nun fordert die 3. Liga eine Expertenkommission für eine nachhaltige Lösung.

Im Wortlaut heißt es: "Die Frage nach der Zukunft der Regionalligen in Deutschland, mit der sich der DFB seit geraumer Zeit beschäftigt, ist auch und vor allem für die Zukunft der 3. Liga eine elementar wichtige. Derzeit zeichnet sich ab, dass beim DFB-Bundestag am 08. Dezember eine Beibehaltung des derzeitigen Modells mit fünf Regionalligen und einer Modifizierung der Aufstiegsregelung mit künftig vier Aufsteigern verabschiedet werden soll. Ein solcher Beschluss hätte auch fatale Folgen für die DFB-eigene 3. Liga.

Das Urproblem bliebe bestehen: Nach wie vor steigen nicht alle Meister der Regionalligen auf. Dies entbehrt jeglicher sportlichen Fairness in der Wertschätzung der erbrachten Leistungen der Meisterteams und Vereine über eine gesamte Saison hinweg. Gerade Absteigern aus der 3. Liga droht durch die teilweise fehlende Möglichkeit des direkten Wiederaufstiegs in dieser Zweiklassengesellschaft der Regionalligen finanziell der Kollaps.
Die 3. Liga sähe sich - ohne Berücksichtigung ihrer Interessen - mit einem vierten Absteiger konfrontiert. Bereits im September hat die 3. Liga hierzu einen Forderungskatalog beim DFB hinterlegt, der neben vier Regionalligen mit direktem Auf- und Abstieg weitere Punkte zur strukturellen Verbesserung der 3. Liga enthält. Bis zum heutigen Tage hat sich der Verband hierzu nicht geäußert.

Vor dem Hintergrund der immer wieder betonten Bedeutung der Liga für den DFB ist solch eine Handhabe, die massive sportliche und finanzielle Auswirkungen auf die Vereine haben wird, eine absolute Enttäuschung.

Es bleibt festzuhalten: Bis heute hat die 3. Liga als Profiliga mit rund 160 Millionen Euro Umsatz keinen Sitz und keine Stimme beim DFB. Es scheint, als habe der Verband auch bei der aktuellen Thematik die Belange der Liga aus den Augen verloren. Die jetzt praktizierte Vorgehensweise widerspricht in unseren Augen deutlich der von DFB-Präsident Reinhard Grindel immer wieder propagierten Vertrauenskultur.

Die Vertreter der 3. Liga appellieren ausdrücklich an die Vernunft und den Verstand der Delegierten des DFB-Bundestages am 08. Dezember. Es braucht im Sinne aller die Einsetzung einer Expertenkommission, die eine nachhaltige, sportlich und finanziell faire Lösung der Strukturprobleme der Ligen unterhalb der drei bundesweiten Ligen erarbeitet. Dies muss unter Einbeziehung der DFB-eigenen 3. Liga erfolgen."

UPDATE: Mittlerweile widersprach Peter Frymuth, als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung für die 3. Liga zuständig, den Anschuldigungen. "Wir haben natürlich darauf reagiert. Unter anderem ist beschlossen worden, dass der DFB für die Vereine der 3. Liga künftig zwei Millionen Euro für zusätzliche Maßnahmen zur Nachwuchsförderung zur Verfügung stellt", sagte er in einem Interview auf der DFB-Homepage. Weitere Ideen und Vorschläge der Drittligisten würden aktuell bearbeitet und geprüft. Sie sollen bei der nächsten Tagung der Vereine besprochen werden.

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  • Achimmer 30.11.2017 14:10 Uhr
    Ich verstehe die 3. Liega und deren Vereine.Aber warum melden sie sich erst jetzt ?Nur die die 4. Liega ist sturm gelaufen und hat öffentlich protestiert und das Jahrelang.Jetzt wo entlich was geändert wird meldet sich auch mal die 3.Liega.
  • BenTheManKFC 30.11.2017 14:25 Uhr
    Ja vor allem wahrscheinlich deshalb, weil viele Ostvereine in der 3.Liga spielen und diese bei einem möglichen Abstieg dann nicht direkt wieder aufsteigen könnten. 4 Absteiger aus der 3.Liga sind unbedingt nötig. Anders wird kein System funktionieren. Außerdem hat der DFB doch sonst auch fast alles alleine entschieden. Von daher sollen Sie es diesmal auch tuen.
  • MeyerLansky 30.11.2017 15:02 Uhr
    Die Aufstiegsregelung in die Dritte Liga muss so bleiben, wie sie ist.
    Es gibt nichts spannenderes, als die Relegationsspiele zwischen den Meistern. Und wer nicht aufsteigt, bleibt eben in der 4.Liga. Fertig.
  • Gutessen 30.11.2017 15:32 Uhr
    Jetzt bilden man schnell wieder ein neues Expertenteam und dann kommt wieder einer um die Ecke und hat Einwende. Die 4. Liga hat genug geblutet.
  • sascha-bond 30.11.2017 15:42 Uhr
    @Achimmer
    Eventuell mal VORHER schlau machen und nicht alles aus einen Artikel herbeiziehen.
    Die dritte LIga meldet sich ebenso wie die 4te regelmäßig dazu!!!
    Es ist ja eben selbe....wechselseitig...das eine gut für 3, nicht für 4 und umgekehrt.
    Ist KFC / VIK nächstes Jahr drin in 3 , sehen die es auch anders^^
  • Bahnschranke 30.11.2017 16:50 Uhr
    Wann wird endlich dieser GRINDEL von dieser Aufgabe freigestellt ? Inkompetenz und Ahnungslosigkeit kann doch nicht in der Spitze zusammengeführt werden.
    Ein Kompetenzteam wäre bestimmt keine schlechte Idee. Ich appelliere noch mal: Meister müssen aufsteigen.
    Ich bin mir sicher, dass man dies auch umsetzen kann. Sehe eine 4-gleisige Regionalliga als MUSS an. Wer eine chinesische Olympiaauswahl in einen Spielbetrieb integrieren kann, der sollte auch die U23 Mannschaften in einer separaten Gruppe packen können. Dann fahren halt die Möchtegernprofis von morgen quer durch Deutschland ...
    Man könnte auch ähnlich wie bei der zu beantragenden Drittligalizenz, eine Hürde für den Aufstieg in die Regionalligen einbauen. Dadurch würden die vielen Vereine, die sportlich und wirtschaftlich gar kein Interesse an weiteren Aufstiegen haben, schon mal ein Argument an die Hand gegeben werden, die das künstliche Aufblähen der Viertklassigkeit weiter reduziert.
    Auch eine Aufstockung der 3. Liga halte ich für machbar. Dies wird ja kompl. von der 3. Liga abgelehnt, aber 2 Spiele im Jahr mehr geht ohne Probleme. Ich frage mich immer wie das die Vereine mit Europapokalteilnahmen alles stemmen. Hier sind im Jahr bis zu 14 Spielen ja auch möglich. Und Spielfrei wenn die Nationalmannschaften spielen, braucht ab der 3. Liga auch keiner mehr haben ....
  • Hotteköln 30.11.2017 18:57 Uhr
    Also erst mal alles wieder auf Null. Vielleicht sind wir dann in der Spielzeit 2022/2023 soweit. Stümperhaft. Warum beauftragt man nicht einen vernünftigen Projektmanager der alle Interessen und alle Vorschläge vernünftig mit allen Beteiligten koordiniert? Ist in der Wirtschaft völlig normal. Traurig das bei diesen Millionenumsätzen nichts rauskommt. Mein Arbeitgeber wäre bei einem solch diletantichem Vorgehen schon weg vom Fenster.
  • RWE-Tom 30.11.2017 19:01 Uhr
    Die 3. Liga will mit ihrer "Expertenkommission" doch nur Zeit gewinnen, um am Ende zum Ergebnis zu kommen, alles so zu lassen wie es ist.

    Im ersten Schritt finde ich die geplante Regelung gut. Reduzieren auf 4 Regionalligen kann man dann im nächsten Step immer noch.
    Alles besser als jetzt!
  • blaurotforever 30.11.2017 20:33 Uhr
    Das Dilemma ist doch, dass sich aus 5 Ligen die Aufsteiger in eine Liga
    qualifizieren müssen.
    Möglichkeit 1: Zwei dritte Ligen
    Möglichkeit 2: Nur noch 3 oder 4 Regionalligen
    Möglichkeit 3: Das Modell 60er Jahre, als die zwei besten jeder Regionalliga (damals 2.Liga) die Aufsteiger zur Bundesliga in zwei (jetzt drei) Gruppen mit Hin- und Rückspiel ausspielen.
    Dabei gäbe es zwei Dreier- und eine Vierergruppe mit 4 bzw. 6 zusätzlichen Aufstiegsspielen.
    Das ist spannender und gerechter, widerspricht aber der Forderung, Meister müssen aufsteigen.
  • putsche 30.11.2017 20:59 Uhr
    Wenn ich hier was von "Spannung" in den Relegationsspielen lese, muss ich mir an den Kopf fassen. Wir reden von Mannschaften, die nach 34 oder 36 Spielen Meister einer Liga sind. Die MÜSSEN einfach aufsteigen, das bringt der sportliche Gedanke mit sich.
    Eine einfache und schnelle Lösung wäre: Alle Zweitmannschaften bilden eine eigene bundesweite Regionalliga, die KEINEN Aufsteiger stellt, die restlichen Teams werden auf 4 Regionalligen verteilt, die alle einen Aufsteiger stellen und 4 Mannschaften aus der 3. Liga steigen ab (Zustimmung der 3. Liga für die Anzahl gibt es ja bereits). Fertig.....
  • Uerdinger1905 30.11.2017 21:03 Uhr
    @Meyerlansky
    Was ist das für eine Einstellung.
    Meister müssen aufsteigen, Relegation ist der grösste Quatsch,
    Du nimmst als Redioverein sehr viel Geld in die Hand um oben mitzuspielen ,und hast vielleicht nix davon,
    Die 3 Liga hat doch nur Angst wenn die absteigen ,das sie in der unrentablen 4 liga spielen müssen. Pech gehabt ,wenn die Mannschaft unten steht ,hat sie es nicht anders verdient.
  • Penny2012 30.11.2017 21:27 Uhr
    Wenn die drittligisten mal 3 cm übern Tellerrand gucken würden, würden sie Bedenken, dass sie auch bei nur 3 absteigern auch mal dabei sein könnten. Und um dann wieder aufzusteigen, ist jede neue Regelung besser als die derzeitige! Das sollte auch der Kollege Meyer lansky mal bedenken...

    Und was den Osten und aus meiner sicht auch den süden betrifft: eine eigene regionalliga ist nicht fair, somit können sie wählen zwischen zusammenlegungen und relegation. Wenn sich deren Verband dann für relegation entscheidet, ist das dann doch auch ok!
  • goleo 30.11.2017 22:50 Uhr
    Ich bleibe dabei. 5 Ligen, 5 Aufsteiger oder 4 Ligen und 4 Aufsteiger. Alles andere ist wieder nur Gebastel und ein fauler Kompromiss! Meister müssen aufsteigen. Punkt. Es spricht absolut nichts dagegen, die dritte Liga entsprechend aufzustocken. In anderen Ländern auch kein Problem. In Deutschland werden mögliche, einfache, auf der Hand liegende Lösungen so lange durch- und kaputt diskutiert, bis von der eigentlichen Idee nichts mehr übrig ist. Dinge werden unnötig verkompliziert und man verzettelt sich, weil man jede Klientel bedienen will, anstatt das Logische und Naheliegende klar zu entscheiden. Wo andere machen, wird hier gequatscht. Mittlerweile glaube ich, dass nichts Gutes mehr bei der geplanten Reform herauskommen kann.
  • Freigeist 30.11.2017 23:18 Uhr
    Ich wünsche diesen arroganten Drittligisten einen Abstieg in die 4. Liga, in der sie für immer in der Versenkung verschwinden sollen. Ein Abstiegsplatz mehr, und die gemütliche Welt in der man sich offensichtlich in Liga 3 eingerichtet hat, geht unter ? Wirklich, bei soviel Egoismus könnt ich kotzen. Wären sie plötzlich selbst betroffen, sähe die Welt wohl anders aus...
  • al-mauso 01.12.2017 06:14 Uhr
    Stimme Goleo und einigen anderen voll zu. Auch diese zurecht geschusterte Lösung ist der größte Schwachsinn. Wie mein Herzensverein zu sagen pflegt: "Meister müssen aufsteigen, auch wenn's die anderen sind!" Darunter fallen m. E. auch die Meister aller übrigen Regionalligen! Das Problem würde mit diesem Ansatz nicht gelöst, sondern nur auf einen kleineren Kreis verlegt werden. Daher ist dieser Ansatz als genau so grober Unfug zu betrachten, wie das aktuelle Verfahren.
    Die einzig sinnvollen Lösungen sind fünf Aufsteiger oder zwei 3. Ligen! Alles andere ist haarsträubender Mist! Wer wurde denn bei der Einführung des derzeitigen Konstruktes gefragt? Eine der beiden Lösungen umsetzen und fertig.
    Mir stehen die Haare echt zu Berge, wenn ich so einen Mist lese.
  • cantona08 01.12.2017 09:02 Uhr
    Man könnte selbstverständlich eine Expertengruppe bilden, die kann dann jahrelang tagen und irgenwann in den 30ern irgendeines Jahrhunderts, den "völlig durchdachten, von allen Seiten unterstützten" Kompromissvorschlag auf Ochsentour durch die DFB-Instanzen jagen. Fangt einfach schonmal an, Kritiker.

    An die anderen: Was am 8. Dezember beraten werden soll, ist ein Antrag des Fußballverbandes NordOst (glaube ich) auf Reduzierung der RL auf vier Ligen, ohne die RL NO zu teilen. Deshalb sitzen jetzt der DFB-Vorstand und die sechs Regionalverbände (Nord, NordOst, Bayern, Süd, Südwest und West) zusammen und beraten Kompromisse.
    Alle Vorschläge, also Antrag und die bisher bekannten Kompromisse, tragen die Idee von vier Aufsteigern in die 3. Liga in sich. Impliziert vier Absteiger (da die 3.Liga bereits eine Aufstockung auf 22 Manschaften ebenfalls abgelehnt hat).
    Jetzt kommt der Clou dieser Angelegenheit: Wenn der Antrag oder ein bestehender oder zu findender Kompromiss durchkommt, kann die Änderung bereits zum Ende der Saison 1017/18 in Kraft treten. Wenn Antrag und Vorschläge am 08. Dezember abgelehnt werden, war es das mit dieser kurzen Zeitachse. Dann geht alles wieder auf Anfang und von vorne los.
    Wer jetzt n bisken Fanatasie hat und sich in Verbandsarbeit auskennt, der kann nachvollziehen, warum die 3. Liga alles ablehnt und auf Zeit spielt, warum der RL NO seine Liga nicht teilen lassen will und warum Die Regio-Verbände West,Südwest und Süd die Schnauze halten. Bayern und Nord fühlen sich nicht betroffen, weil ausgehend vom Status Quo bis zu allem bisher Bekannten, würde sich sich für sie nichts ändern.
    Ich warte mit Spannung auf den Dezember-Termin und sage: Nur der RWE!
  • Jawattenn 01.12.2017 09:36 Uhr
    Mein Vorschlag:
    eine 3. Liga Nord und eine 3. Liga Süd, die beiden Meister steigen auf, die Zweiten spielen einen 3 Aufsteiger zur zweiten Liga aus.
    Am Tabellenende steigen der Letzte und Vorletzte ab, die Drittletzten spielen den 5. Absteiger aus.
    Ich weiß nicht, was gegen dieses Modell spricht.
  • Monostatos 01.12.2017 11:53 Uhr
    Ich verst die 3. Liga überhaupt nicht. Sie argumentieren, dass bei vier Absteigern Mannschaften "ins Nichts der 4, Liga" abdriften ... hallo? Erstens tun das u.U. auch die 3 Absteiger, zweitens: Was ist mit dem "NICHTS" der 4.-Ligisten, die Meister werden und evtl. doch nicht aufsteigen??? Ich glaube, es hackt.
  • Kalle K 01.12.2017 13:04 Uhr
    "eine 3. Liga Nord und eine 3. Liga Süd"

    Weil es genau das bereits gab', nur genannt Regionalliga Nord und Süd.
    Die dritte Liga wurde eingeführt, um eine "größere Leistungsdichte für den Unterbau der 2. Bundesliga mit besseren Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten für talentierte Spieler zu schaffen".

    Aus sportlicher Sicht macht die 3. Liga viel Sinn, was man u.a. daran erkennt, welch gute Rolle viele Aufsteiger in der zweiten Liga in den letzten Jahren gespielt haben.

    Das Problem ist, das darunter die Ligen-Pyramide auf einmal zu breit wird.
    Es geht von einer auf fünf Ligen.
    Ich bleibe dabei, dass eine zweigliedrige 4. Liga viele Probleme lösen würde.
    In den Neunzigern gab es vier Regionalligen unter der zweiten Bundesliga und eine Neuaufteilung in die damalige Reg. Nord und Süd war auch eine Konsequenz aus der damals kritisch gesehenen Situation, dass u.a. der Norden und Osten je einen Aufsteiger ausspielen mussten.

    Dennoch bleibt eine Reduktion von fünf auf vier Staffeln erst einmal ein Fortschritt. Letzten Endes war die Lösung mit drei Staffeln vor ca. 10 Jahren noch die beste, die leider zu Gunsten der aktuellen abgeschafft wurde.
  • Kalle K 01.12.2017 13:08 Uhr
    Ansätze für eine Ligenstrukturreform gab es bereits vor mehr als zwei Jahren:

    rot-weiss-essen.de/fileadmin/rwe_ordner/ formulare/Ansatz_fuer_eine_Ligastrukturr eform-Update.pdf

    Die Regionalligen der Regionalverbände würde unangetastet bleiben, ebenso die dritte Liga.
    Einzig dagegen sind die kleinen Clubs, die sich nur auf Regionalliganiveau bewegen wollen und gefühlt von der vierten in die fünfte Liga absteigen würden.
  • Dropkick Rot-Blau 02.12.2017 16:53 Uhr
    Irgendwann sind auch Drittliga Vereine betroffen und dann haben auch die ein andere Einstellung als sie jetzt verkunden! Jeder Regionalligameister muss aufsteigen,- nicht nur Süd-West und West. Was hat das auch mit den Anzahl von Mitglieder oder Vereinen zu tun? Sowat blödsinniges! In der Religation war halt Jena stärker als die Viktoria und deshalb find ich das völlig daneben. Alle Meister aufsteigen und gut! Wie? Da sollten sich die Verantwortlichen mal schnell was faires einfallen lassen und falls die Dritte mehr Spiele austragen als die Regionalligen! Dafür sind sie Profis und ich glaube nicht,- das einer von denen noch Montags einen anderen Beruf nachgeht!? Wie z. B. die meisten Spieler der Reginalligen! Also Grindel, DFB, möchtegern Chinatown Integratoren und Sponsoren seid fair zu unseren Amateuren, weil die meist noch neben den Spielfeld noch arbeiten müssen!
  • Dropkick Rot-Blau 02.12.2017 17:05 Uhr
    @Achimmer
    Und du sitzt bestimmt auch immer im Zug im Liega 3 Abteil! Es sei,- es ist gerade besetzt! Wat ne scheiße! Einfach nur WC-tauglich,- wat du da schreibst!
  • jetzt erstrecht 03.12.2017 08:35 Uhr
    "Die Vertreter der 3. Liga appellieren ausdrücklich an die Vernunft und den Verstand der Delegierten des DFB-Bundestages...

    Das dürfte mit größter Wahrscheinlichkeit vergebens sein!
  • jossip 04.12.2017 08:43 Uhr
    Extrem, was hier wieder an Kommentaren ohne jeglichen Hintergrund gepostet wird. Inclusive der Sofaexperten, die nur ein Modell - nämlich Ihres - für richtig halten. Man hat beim letzten mal einen Kompromis zusammengeschustert, der mit dem Sport nichts zu tun hatte und der ausschließlich mit der kruden Mehrheit aus DFL Clubs und Verbandsvertretern, die eine eigene Liga wollten zu stande kam. Diesen Fehler kann niemand jetzt mit weiterem rumdoktern aus der Welt schaffen. Auch deshalb ist die scheinbare Lösung 4 Ligen, 4 Aufsteiger nicht wirklich praktikabel. Es sind extrem viele und verschiedene Interessengruppen am Tisch, die man eben nicht, wie vom DFB versucht, mal schnell einigen kann. Schon gar nicht durch Beteiligte, wie den Vize Koch, der auch seinen Verband Bayern im Spiel halten will. Eine Expertenkommission, die sich nicht mit Einzelinteressen, sondern mit den sportlichen Kriterien einer 4. Liga auseinandersetzt, wäre deshalb zu begrüßen. Weitere Schnellschüsse mit zweifelhaften Ergebnissen taugen nichts. Und bei sieben Jahren Chaos wird man ein Jahr verschmerzen können, wenn es danach eine vernüftige und ausgearbeitete Regelung gibt. Alles, was jetzt auf dem Tisch liegt, wird in zwei jahren wieder diskutiert und in Zweifel gezogen. So funktioniert das nie.
  • neigefraiche 06.12.2017 10:54 Uhr
    Zitat
    Aus sportlicher Sicht macht die 3. Liga viel Sinn, was man u.a. daran erkennt, welch gute Rolle viele Aufsteiger in der zweiten Liga in den letzten Jahren gespielt haben.

    Das Problem ist, das darunter die Ligen-Pyramide auf einmal zu breit wird.
    Es geht von einer auf fünf Ligen.
    Ich bleibe dabei, dass eine zweigliedrige 4. Liga viele Probleme lösen würde.
    Kalle K

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Jeder bisher öffentlich diskutierte Reformansatz birgt je nach Leidtragendem mehr Nach- als Vorteile. Eine zweigliedrige 4. Liga hingegen könnte auf den geringsten Gegenwind stoßen. In die Staffel Nord gelangen die Regionalligisten Nord, Nord-Ost und West (insgesamt 13 Landesverbände untergeordnet) und in die Staffel Süd die Regionalligisten Südwest und Bayern (8 Landesverbände). Der Norden erhält wegen der höheren Anzahl an untergeordneten Landesverbänden zwei Aufsteiger in die 3. Liga, der Süden nur einen. Damit wäre der Unterbau der 3. Liga mit zwei Ligen und weiter folgend der zweigliedrigen 4. Liga mit weiter bestehenden 5 Regionalligen sanft und geräuschlos.

    Und wenn ein Regionalverband der Meinung ist, dass er noch nicht das Maximale aus dieser Reform herausgeholt haben könnte, der erhält vom DFB noch zwei runde Millionen für die Jugendförderung, die 3.-Ligisten haben sich zu fügen, bekommen nichts, erleiden auch nichts. Veraergert


    Zuletzt modifiziert von neigefraiche am 06.12.2017 - 11:01:39

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