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Neunter Sieg in Serie
Uerdingen zuhause eine Macht

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André Pawlak, André Pawlak
Foto: Micha Korb

Oberligist KFC Uerdingen hat vor heimischer Kulisse den neunten Sieg in Folge eingefahren und die Ratinger Spielvereinigung mit 2:0 (0:0) bezwungen.

Für die KFC-Fans scheint momentan eine goldene Zeit angebrochen zu sein. Fußballerische Klasse auf dem Platz, Freudentaumel auf den Rängen. Die Fans feierten die Mannschaft nach Spielende frenetisch. Uerdingen hat nun sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Schonnebeck, der gegen die wiedererstarkte SV Hönnepel-Niedermörmter beim 0:0 patzte. Trainer André Pawlak betont trotz aller Euphorie: „Sieben Punkte sind ein kleiner Vorteil. Aber das Spiel von Schonnebeck zeigt, wie schwer es ist. Deswegen gilt: Geduldig und demütig bleiben.“

Dennoch stellt man sich die Frage: Wer soll den KFC Uerdingen auf seinem Weg noch aufhalten? Fakt ist: Germania Ratingen nicht. Und das, obwohl die Männer von Karl Weiß an diesem 22. Spieltag furios begonnen - gerade in der ersten Viertelstunde, die Konsequenz im Abschluss blieb allerdings aus.

Weiß analysierte nach dem Spiel: „Der KFC hat das Spiel aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen. Wir hatten trotz allem einen ehrenwerten Auftritt, aber am Schluss muss man sagen, dass wir auch wegen dem Wind die Standards nicht verteidigen konnten, da sind sie herausragend gut.“ Er könne seiner Mannschaft nichts vorwerfen, die einen ordentlichen Auftritt hingelegt habe. „Die Gelb-Rote Karte hat uns dann natürlich nicht gut getan“, fügt der 59-Jährige hinzu. In der 64. Spielminute hatte der vorbelastete Tolga Erginer eine vehemente Meinungsverschiedenheit mit dem Schiedsrichter gehabt - und flog vom Platz.

Einstudierter Standard und Distanzkracher

Der Grund für die Ratinger Niederlage war aber in erster Linie nicht das Spiel in Unterzahl - zu diesem Zeitpunkt war das 1:0 durch Danny Rankl (61.) bereits gefallen. Es war ein einstudierter Freistoß, den Rankl per Kopf einnetzte. Pawlak gibt schmunzelnd zu: „Wir haben mehrere Standards einstudiert, das ist fester Bestandteil des Trainings. Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass so ein Standard vielleicht als Türöffner fungieren kann, zudem hatten wir da den Wind im Rücken.“ Der 46-Jährige lobt seine Mannschaft: „Wir sind physisch in der Lage, jeden Ball anzulaufen, das war eine eindrucksvolle Leistung.“

Der von beiden Trainern angesprochene starke Wind spielte auch eine Rolle, als Tanju Öztürk in der 81. Minute den Deckel drauf machte - der Mittelfeldmann donnerte das Leder mit einem Gewaltschuss und mit Unterstützung des Windes aus über 25 Metern in den Winkel. Ob er sowas auch im Training öfter macht? Pawlak lacht: „Nein, eher selten und schon gar nicht mit dem linken Fuß. Und dass er so hart schießt, ist auch eher die Ausnahme.“

Insgesamt eine aufstiegsreife Leistung der Uerdinger, findet auch Germania-Coach Weiß: „Ich gehe mal davon aus, dass wir hier in der nächsten Saison nicht mehr spielen werden.“

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