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Kurios - Spieler sieht Gelb-Rot für Fairplay!

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Foto: firo

Beim 7:2 (5:1)-Sieg des FV Duisburg II gegen den SV Duissern gab es nach dem Spiel nur noch ein Thema: Ein höchst kontroverser Platzverweis kurz vor dem Spielende.

Thomas Kox, Abwehrspieler des SV Duissern, versteht die Welt nicht mehr. Der Grund? Fünf Minuten vor dem Spielende kam es zu einem Laufduell zwischen Kox und FV-Duisburg-Stürmer Sergen Özdemir. In der Folge klärte Kox den Ball mit der Fußspitze zur Ecke für die Gastgeber, Schiedsrichter Ridvan Yigit war jedoch anderer Meinung und zeigte Abstoß für den SV Duissern an. Beide Teams guckten recht verwundert drein, so war der Sachverhalt doch eigentlich klar gewesen. Das fand auch der bereits mit Gelb verwarnte Kox und legte die Kugel in Fairplay-Manier für die Duisburger an die Eckfahne. Kurz darauf hieß es: Gelb-Rot, Platzverweis.

Ich habe nach der Fairplay-Vorgabe des Verbandes gehandelt. Die Entscheidung des Schiedsrichters war einfach nur lächerlich.

Thomas Kox

Aber warum? Eigentlich eine aufrichtige und ehrenvolle Geste des Abwehrmannes aus Duissern. Im Gespräch mit RevierSport erklärt Kox die Situation noch einmal: „Nachdem ich den Ball für FV Duisburg zur Eckfahne gebracht hatte, zeigte der Schiedsrichter immer noch mit dem Finger Abstoß für uns an. Daraufhin muss ich wohl abgewunken haben – und wurde prompt mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.“ Der Unparteiische habe den Gelben Karton wohl aus felsenfester Überzeugung für seine Entscheidung gezückt, die der Spieler mit seiner fairen Aktion offensichtlich in Frage gestellt hatte.

Kox ist nebenbei auch Fußballobmann beim SV Duissern und weiß über die Regularien bestens Bescheid: „Auf all den Schulungen wird vermittelt, dass sich alle Beteiligten im Sinne des Fairplays verhalten sollen. Ich habe nach der Fairplay-Vorgabe des Verbandes gehandelt. Die Entscheidung des Schiedsrichters war einfach nur lächerlich.“ Sie erscheint wirklich kurios, wenn man bedenkt, dass beim Stande von 7:2 das Spiel bereits entschieden war. Noch merkwürdiger wird es vor dem Hintergrund, dass faires Verhalten – wie es Kox an den Tag legte – den Schiedsrichtern Fehlentscheidungen eigentlich ersparen soll. Wie auch immer: Der Unparteiische beharrte auf seinem Urteil und nahm Kox' Handlung wohl als Affront gegen seine Autorität wahr.

Auf Seiten des SV Duissern gab man sich danach solidarisch mit Kox und beförderte den Ball nach dem Abstoß ins Toraus zur Ecke. Für diese Geste wiederum bedankten sich die Männer des FV Duisburg II und spielten ihrerseits den Ball wieder ins Aus – daraufhin gab es tatsächlich Abstoß für Duissern. Fairplay funktioniert also doch.

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  • GEnogo 13.03.2017 20:48 Uhr
    Was immer Herrn Yilgit da geritten hat, auf Gelb zu bestehen, bleibt wohl
    sein Geheimnis. Allerdings auch nur so lang ihn niemand vors Sportger. des
    Verbands zerrt; denn da gehörn solche uneinsichtigen SR ebenso hin wie jederSpieler und Trainer mit ihren zweifelhaften Vergehen.
    Kann er dort seine "Tatsachen -Entschd." nimmer plausible erklären, oder insistiert er gar - na, dann: NIX anders wie TSCHÜÜSS, Herr Yilgit und SR-Lizenz. Unsportlich = dies allemal!
    weg. Solche Blindgänger fördern auch Aggr. aufm Platz, drum bes. wichtig,
    wie beide Teams in DU reagiert haben und Yilgits Entscheidung gerade ge-
    rückt haben, meine Anerkennung habt IHR.

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