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Hombergs Trainer Stefan Janßen
Zwischen drei Welten

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Stefan Janßen, Oberliga Niederrhein, VfB Homberg
Foto: Stephan Eickershoff

Unter Dreifachbelastung versteht Stefan Janßen, Trainer des VfB Homberg, nicht nur Meisterschaft, Pokal und internationales Geschäft – er erlebt sie jeden Tag aufs Neue.

Was verbindet das PCC-Stadion, Spielstätte des VfB Homberg in der Oberliga Niederrhein, mit dem Trinenkamp in Gelsenkirchen-Bismarck? Auf den ersten Blick nur rund 40 Minuten Autofahrt auf der A42. Aus der Sicht von Stefan Janßen verbindet diese Strecke aber weitaus mehr: Zwei Aufstiege in einem Jahr und viele tolle Erinnerungen. Janßen trainiert aktuell neben der ersten Mannschaft des VfB Homberg auch die U19-Auswahl von Westfalia 04 Gelsenkirchen – ein Spagat der besonderen Art. „Natürlich bedeutet das oft viel Stress für mich, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber durch die Unterstützung meiner Familie, den Verantwortlichen beider Vereine und meinen beiden Trainer- und Betreuerstäbe schaffe ich es dann doch immer wieder“, verrät der ehemalige Defensivspezialist sein Erfolgsrezept.

2016 war für Janßen das erfolgreichste Jahr in seiner bisherigen Laufbahn als Fußballtrainer. Mit dem VfB Homberg stieg er in die Oberliga Niederrhein auf. Auch mit der U19 von Westfalia 04 Gelsenkirchen gelang ihm der Schritt aus der Kreisliga A in die Bezirksliga. Beide Mannschaften schlugen sich auch in ihren neuen Ligen achtbar – überwinterten in sicheren Tabellenregionen. „Es war der reine Wahnsinn, ich war schon ein wenig traurig, als dieses Jahr vorbeiging. Jetzt bin ich aber schon wieder voll fokussiert auf die nächsten Aufgaben“, beschreibt der als Trainer des Jahres 2016 in Duisburg ausgezeichnete Janßen seine Gefühlswelt.

„Auf einmal stand ich da“

Neben dem Fußball wartet auf Janßen eine ganz andere Welt – der Alltag beim Ordnungsamt Duisburg und mit seiner Familie: „Meine Frau Tanja und mein Sohn Justin helfen mir, wo sie nur können – ohne ihre Unterstützung würde ich das alles nicht schaffen.“ Sein Sohn Justin ist seit Tag eins bei Westfalia 04 dabei – Janßen hat viele seiner Spieler quasi großgezogen: „Ich kenne viele noch als Kind, bald verabschiede ich sie als tolle junge Männer.“ Am 11. Juni 2017 ist für Janßen am Trinenkamp Schluss – das letzte Jahr A-Jugend bei Westfalia 04 endet dann. „Es kommt mir vor, als sei es erst gestern gewesen. Die Jungs hatten von einem auf den anderen Tag keinen Trainer mehr, dann wurde ich gefragt auszuhelfen und auf einmal stand ich da – der Verein und vor allem meine Jungs sind eine Herzensangelegenheit für mich“, erinnert sich der ehemalige Spieler vom MSV Duisburg und des FC Schalke 04 an die Anfänge vor zwölf Jahren.

Mit dem VfB Homberg und der U19 von Westfalia 04 Gelsenkirchen hat Janßen in diesem Jahr aber noch viel vor: „Mit beiden Vereinen möchte ich den Klassenerhalt packen, das ist das Ziel. Wenn wir immer zusammen als Team agieren und zusammenstehen, dann bin ich überzeugt, dass wir es schaffen. Mein Leitspruch lautet: Erfolg ist das Produkt harter und kontinuierlicher Arbeit.“

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