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Fortuna Düsseldorf
"Wir sind kein Hühnerhaufen geworden"

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Foto: firo

Fortuna Düsseldorf musste gegen den VfL Bochum nach eigener Führung eine 1:3-Niederlage hinnehmen.

Nach der Niederlage im Duell der beiden Traditionsvereine ist der Abstand auf den Relegationsplatz für die Düsseldorfer auf drei Punkte gesunken. Wir sprachen mit dem erfahrenen Axel Bellinghausen über das Spiel und die aktuelle Situation.

Axel Bellinghausen über...

die Enttäuschung nach dem Spiel:
Die Enttäuschung ist sehr groß. Ich glaube, dass wir über 60 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht haben, danach ein Spiel, das in Ordnung war. Aber nach dem 1:1 prasseln zehn oder zwölf Minuten über uns herein. Da sind wir leider Gottes momentan nicht so gefestigt. Das 1:2 kassierst du natürlich auch nicht immer und wenn es eine längere Zeit 1:1 steht, dann weiß ich nicht, ob es zwangsläufig so laufen muss. Insgesamt spielen wir eine ordentliche Partie. Chancen hüben, wie drüben. Aber letzten Endes war die größere Durchschlagskraft beim VfL.

die Verunsicherung in der Mannschaft, als Grund dafür, dass nach dem Gegentor nicht mehr viel gelaufen ist:
Ich weiß es nicht. Ich fand beispielsweise, dass wir uns in der zweiten Hälfte deutlich besser angestellt haben als im Heimspiel gegen den Club (1:1 gegen den 1.FC Nürnberg, Anm. d. Red.), wo wir auch eine 1:0-Führung hatten, aber dann sehr arg verteidigt haben und unwahrscheinlich viele Standards gegen uns zugelassen haben. Wir haben diesmal weiter vorne Druck gemacht und weiter den Weg nach vorne selber gesucht, aber dann kommt so ein Gegentor. Wir sind noch nicht so weit, dass wir uns schütteln und es dann weitergeht und dann schlucken wir so einen überragend getretenen Freistoß. Das müssen wir dann auch anerkennen.

die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive:
Die Chancen waren ja vorhanden. Wir haben den Weg nach vorne gesucht, aber es war dann so, dass links, rechts oder oben ein bisschen was gefehlt hat und das macht ja kein Mensch mit Absicht. Jeder gibt wirklich alles und sucht immer den Abschluss. Dementsprechend kann ich niemandem einen Vorwurf machen. Aber es wäre schön, wenn auf unserer Seite dann auch mal einer so durchrutscht.

vermeintliche Defensivprobleme:
Ich finde, dass wir auch gegen einen guten Gegner gespielt haben. Aber ich weiß nicht, ob wir jetzt so viel mehr zugelassen haben als in den Spielen zuvor. Wir haben auch gegen Nürnberg einiges zugelassen. Da sind wir das eine oder andere Mal mit einem blauen Auge davon gekommen. Auch jetzt hätten wir vorher einen fressen können, aber umgekehrt hätten die Bochumer genauso von uns einen mehr schlucken können. Dementsprechend glaube ich nicht, dass wir insgesamt ein riesiger Hühnerhaufen geworden sind. Dem möchte ich widersprechen.

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Andreas Winkler, Rot-Weiss Essen, RWE, Sportlicher Leiter, Saison 2015/16, Andreas Winkler, Rot-Weiss Essen, RWE, Sportlicher Leiter, Saison 2015/16
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