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Schalke: Stimmen
Heldt hat einen Effekt gesehen

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Schalke: Stimmen zum Spiel gegen Mainz

Horst Heldt zeigte sich enttäuscht übers Schalker Pokalaus gegen Mainz. Dennoch habe der S04-Manager durch den Trainerwechsel "einen Effekt gesehen".

Die Beurlaubung von Huub Stevens und die Beförderung des bisherigen U-17-Coaches Jens Keller zum neuen Cheftrainer auf Schalke hat im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Mainz 05 nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Der Cupsieger von 2011 ist raus und hat somit den Jahresabschluss 2012 gründlich versaut.


Manager Horst Heldt zeigte sich über das 1:2 gegen Mainz 05 "enttäuscht". Der 42-Jährige wollte aber weder dem neuen Trainer noch den Spielern einen Vorwurf machen. "Die Mannschaft hat alles versucht, aber in solch einer Situation wirst du, wie beim 0:1, sofort bestraft. Nach dem 1:1 kassieren wir das schnelle Gegentor, das ist natürlich psychologisch ungünstig", sagte Heldt.

Jemaine Jones: "Auf gut deutsch kann man sagen, dass wir alle zu doof sind. Wenn man vor Weihnachten solche Geschenke verteilt, dann darf man sich nicht wundern, dass man aus dem Pokal ausscheidet. Der Trainer macht bisher gute Arbeit, es passt. Nach der Winterpause wird es Zeit für Veränderungen geben."

zur Szene mit Thomas Tuchel: "Ich komme einen Schritt zu spät und treffe ihn nicht voll, sonst hätte er nicht weiter spielen können. Tuchel macht dann Theater. Was er gesagt hat, will ich gar nicht wiederholen. Aber ich habe ihm gesagt, dass er ruhig sein soll."

Tuchel dazu: "Ich habe mich über das Foulspiel erschrocken und war mir sicher, dass Marco Caligiuri verletzt ist, vielleicht sogar schwer. Jermaine Jones hat sich mehrmals bei ihm entschuldigt, aber ich bin zu ihm gegangen und habe gesagt, dass er sich nach solch einem Foul nicht zu entschuldigen braucht. Daraufhin hatten wir ein Wortgefecht, aber keiner hat den anderen beleidigt. Der Schiedsrichter hat mich trotzdem vom Platz geworfen, weil er meinte, er könne mich nicht anders halten, da ich das Feld betreten habe."

Jens Keller: "Man hat der Mannschaft in der ersten Halbzeit die Verunsicherung angesehen. Wir haben es nicht geschafft, Torchancen herauszuspielen. Wir sind gleich beim ersten Fehler bestraft worden. Umso begeisterter war ich, wie wir die zweite Halbzeit angegangen sind. Wir haben enormen Druck entwickelt und uns viele Chancen erspielt. Dennoch sind wir wahnsinnig enttäuscht, dass wir nicht weitergekommen sind."

Benedikt Höwedes: "Die Mannschaft ist intakt. Der Trainer macht einen sehr guten Eindruck, er hat viel mit den Spielern geredet. Er hat ein gutes Gefühl rein gebracht und taktisch etwas verändert."

Christoph Metzelder: "Der Trainerwechsel war vor der Winterpause überraschend. Wir haben eine beschissene Situation, aber es hat keinen Sinn, dem einen oder anderen Spieler mangelnden Einsatz vorzuwerfen."

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