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Borussia Dortmund
Großer Mühe folgt leichtes Spiel

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Noch am Mittwochmorgen hatte Jürgen Klopp Standardsituationen trainieren lassen. Zu sehr hatte er sich zuletzt über die „lästigen“ Gegentreffer nach ruhenden Bällen geärgert.

Immer wieder schlug also unter anderem Marco Reus den Ball vor das Tor. Einen Abnehmer fand er meist nur in den aufmerksamen Verteidigern. Beim Testspiel am Abend in Münster, dass der Deutsche Meister nach einer deutlichen Steigerung im zweiten Durchgang mit 4:2 (0:2) gewann, war das nach einer guten halben Stunde nicht der Fall.

Ein Freistoß der Preußen segelte in den Strafraum, wo Stefan Kühne dem Ball völlig unbedrängt die entscheidende Richtungsänderung geben konnte und zum 2:0 traf (32.). Der Mannschaftskapitän des Drittligisten war es auch gewesen, der seine Farben nach zwölf Minuten per Strafstoß in Führung gebracht hatte. Zuvor hatte Mitch Langerak den enteilten Marco Königs nur per Foul stoppen können.


Münster: Masuch (46. Schulze-Niehues) – Schönberg (46. Karamanko), Schmidt (63. Kirsch), Neupert (63. Scherder), Heise (46. Hergesell) – Koopmann (46. Siegert), Kühne (46. Gruppe), Schmider (46. Truckenbrod), Grote (46. Dowidat) – Königs (46. Taylor, 80. Büscher), Nazarov (46. Sönmez).
Dortmund: Langerak – Kirch (46. Piszczek), Subotic (46. Santana), Hummels (46. Günter), Schmelzer (46. Löwe) – Amini (46. Leitner), Kehl (46. Gündogan) – Blaszczykowski (46. Hofmann), Bittencourt (46. Reus), Großkreutz (46. Perisic) – Schieber (46. Lewandowski).
Schiedsrichter: Christian Fischer.
Tore: 1:0 Kühne (12., Foulelfmeter), 2:0 Kühne (32.), 2:1 Lewandowski (52.), 2:2 Perisic (55.), 2:3 Piszczek (60.), 2:4 Lewandowski (63.).
Zuschauer: 15.050.

Der BVB hatte in den ersten 45 Minuten mit den bissigen Münsteranern, die geschickt verteidigten und sich auch vom Pressing der Dortmunder nicht aus der Ruhe bringen ließen, eine Menge Mühe. Zwar hätten die Borussen nach zwei guten Aktionen von Leonardo Bittencourt (6., 30.), der erneut einer der auffälligsten Spieler war, und einer Möglichkeit von Kevin Großkreutz (24.) einen Treffer erzielen können, doch wirklich zwingend waren die Gelegenheiten nicht.

Abgesehen von Langerak, der über die volle Distanz spielte, wechselte Klopp in der Halbzeit komplett durch, und das neue Team benötigte nur 15 Minuten, um die Partie durch Treffer von Robert Lewandowski (52.), der auch im dritten Testspiel traf, Ivan Perisic (55.) und Lukasz Piszczek (60.) zu drehen.

Die Offensivreihe mit Marco Reus, Perisic und Lewandowski agierte merklich zielstrebiger und wurde von den spielfreudigen Ilkay Gündogan und Moritz Leitner mehrfach gut in Szene gesetzt. Dass der BVB, der das Ergebnis durch einen weiteren Lewandowski-Treffer (63.) noch auf 4:2 schraubte, im zweiten Durchgang vergleichsweise leichtes Spiel hatte, lag auch daran, dass die Preußen ihre Stammformation komplett in der Kabine gelassen hatte. Schon am Freitag wartet schließlich wieder der Liga-Alltag in Darmstadt.

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