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Schalke: Elferheld Raeder

U19 siegt im Elferdrama gegen Wolfsburg

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Drama mit Happy End: Durch einen 6:4-Sieg im Elfmeterschießen gegen den VfL Wolfsburg steht Schalke 04 im Endspiel um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft.


Alle auf Lukas Raeder, hieß es am Sonntag um kurz vor halb zwei im Stimberg-Stadion. Nachdem der Keeper der Schalker A-Junioren den letzten Strafstoß von Steffen Dieck parierte, kannte der Jubel bei den Jungs von S04-Trainer Norbert Elgert keine Grenzen mehr.

Durch einen 6:4 (1:0/2:2) -Sieg im Elfmeterschießen über den VfL Wolfsburg hat der königsblaue Nachwuchs den Einzug ins Finale um die Deutsche U-19-Meisterschaft perfekt gemacht.

FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg 6:4 n. E. (1:0/2:2)

Schalke 04: Raeder - Korczowski, Ayhan, Kolasinac, Borgmann - Baus (80. Harder), Zander - Klingenburg, Max (68. Meyer) - Hofmann.
VfL Wolfsburg: Drewes - Winter, Sonnenberg, Eilbrecht, Kleihs - Chamorro, Hauck - Arnold, Millemaci (62. Park), Bildirici - Gülyerüz.
Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen)
Tore: 1:0 Hofmann (36./FE), 2:0 Klingenburg (53.), 2:1 Gülyerüz (57.), 2:2 Hauck (62./FE).

Elfmeterschießen: 3:2 Harder, 3:3 Bildirici, 4:3 Korczowski, 4:4 Gülyerüz, 5:4 Meyer, Winter verschießt, 6:4 Borgmann, Dieck verschießt.
Zuschauer: 5.000.



Nächsten Sonntag kommt es gegen Bayern München zur Neuauflage des Endspiels von 2006 – damals holten sich die Gelsenkirchener mit einem 2:1-Erfolg die kleine Schale. „Ich freue mich auf dieses Duell, das wird ein Riesenevent“, frohlockte Oliver Ruhnert, der Sportliche Leiter der Knappenschmiede.

Im Halbfinal-Rückspiel allerdings hatten es die Schalker unnötig spannend gemacht. Von Beginn an total überlegen, brachte Philipp Hofmann die Gastgeber in der 36. Minute mit einem Foulelfmeter in Führung. Der starke René Klingenburg hatte sich im Strafraum durchgetankt und konnte von VfL-Kapitän Jonas Sonnenberg nur unsanft gebremst werden.

Als Klingenburg keine zehn Minuten nach dem Seitenwechsel auf 2:0 erhöhte, schien alles auf einen souveränen Schalker Erfolg hinaus zu laufen. Doch Wolfsburg konterte und egalisierte binnen sechs Minuten das Resultat, sodass der Nervenkrimi vom Punkt entscheiden musste.


Schließlich wurde Raeder, der noch das 2:2 durch Philipp Haucks Elfmeter verschuldet hatte, zum Schalker Helden. „Gegen solch eine starke Mannschaft wie Wolfsburg muss man den jungs auch mal Fehler eingestehen“, meinte Elgert. „Schön, dass es am Ende für uns dennoch zum Sieg gereicht hat.“

Nun darf sich für Schalke 04 die (Erfolgs-) Geschichte von 2006 gerne wiederholen.

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