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SSVg verliert letzten Test gegen Ennepetal

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SSVg Velbert, SSVg Velbert
SSVg Velbert, SSVg Velbert Foto: Uwe Möller

3:4 beim westfälischen Oberligisten Ennepetal. Trainer Imre Renji sieht viel Positives, bemängelt aber auch einige Abwehrschwächen.

Im letzten Testspiel vor dem Pflichtspielstart am Sonntag steckte Fußball-Oberligist SSVg Velbert beim Westfalenligisten TuS Ennepetal eine 3:4 (1:2)-Niederlage ein. „Bei der Generalprobe verloren“ heißt jedoch nicht zwingend „Generalprobe verpatzt“. So sah es jedenfalls SSVg-Trainer Imre Renji. „Sicher gefällt mir das Ergebnis nicht. Aber es war insgesamt ein guter Test. Wir sind in einem temporeichen Spiel gefordert worden und haben es über weite Strecken auch gut gemacht.“ Nicht gut hatte dem neuen SSVg-Coach allerdings die erste Viertelstunde gefallen. Da hatte sein Team Probleme, ins Spiel zu finden und sah sich prompt mit 0:2 in Rückstand. Zwei Stellungsfehler in der Velberter Abwehr, die in den letzten Wochen eigentlich sehr solide stand, kamen den Westfalen bei ihren Toren zudem sehr gelegen.

0:2-Rückstand schnell verdaut

Allerdings nahmen die Velberter nun zügig Fahrt auf. Nur eine Minute nach dem zweiten Tor der Gastgeber schloss Manuel Schiebener einen schönen Angriff mit dem 1:2 ab. Danach lief es sehr ansehnlich. Bereits vor der Pause hätte der Ausgleich fallen können, doch ein Treffer von Robert Nnaji wurde vom Schiedsrichter aberkannt. „Ich hab nicht gesehen, warum“, sagte Renji, der dann erfreut beobachtete, wie sich seine Elf weder vom nicht gegebenen Treffer, noch vom 1:3 kurz nach Wiederanpfiff beeindrucken ließ.

„In der zweiten Halbzeit waren wir überlegen“, wertete der SSVg-Trainer den Auftritt an seiner früheren Wirkungsstätte. Im Bremen-Stadion zu Ennepetal hatte er vier Jahre lang den TuS trainiert. Nun sah er, wie hier die SSVg nach einer Stunde Spielzeit den Rückstand durch einen Treffer von Aliosman Aydin sowie ein Eigentor der Westfalen wettmachte.

Dass die Gastgeber dann eine Viertelstunde vor Schluss doch noch zum Siegtreffer kamen, wollte Renji nicht zu hoch hängen: Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits kräftig ausgewechselt. Insgesamt fand er den Auftritt seines SSVg-Teams in Ordnung. „Wir haben einige schöne Szenen gehabt und konnten sehen, wo unsere Stärken sind — und wo wir noch dran arbeiten müssen.“

Auffällig erscheint wieder die gute Einstellung: Auch wenn es sich nur um einen Test handelte, ließ sich die Mannschaft auch von zwei Zwei-Tore-Rückständen nicht aus den Rhythmus bringen.

Nicht ins Konzept passt dem Trainer allerdings die recht hohe Zahl der Gegentore, zumal zwei Treffern regelrechte Schludrigkeiten voraus gingen. „Zweimal wurde durch individuelle Fehler der Ball vor dem eigenen Strafraum verloren, danach hatten es die Ennepetaler leicht, ihre Tore zu machen. Das darf natürlich nicht passieren.“ Schon gar nicht am kommenden Sonntag, wenn die SSVg im Niederrheinpokal beim FC Remscheid gefordert ist.

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