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Mesut Özil verrät
Darum singe ich die Nationalhymne nicht mit

(11) Kommentare
Foto: firo

Er ist das Streitobjekt im DFB-Team. Bei Mesut Özil scheiden sich die Geister.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Didi Hamann stellt sich vor den vielfach kritisierten Weltmeister Mesut Özil. "Hände weg von Özil!", sagte er dem kicker. Dort sowie bei Sky Sport News HD ergänzte Hamann: "Wenn wir bei der WM eine Rolle spielen wollen, ist er einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Spieler in der Mannschaft."

Hamann sprach von einer "Hetzjagd" auf Özil: "Läuft es, sind alle happy. Läuft's nicht, ist Özil schuld. Özil ist ein brillanter Spieler mit großen Verdiensten um den deutschen Fußball." Beim 0:1 zum WM-Start gegen Mexiko hätten Özils Mitspieler den 29-Jährigen gesucht, wie die Argentinier dies mit Superstar Lionel Messi tun: "Mach mal! Und wenn er nichts machte, machte kein anderer etwas."

Hamann würde vier Spieler austauschen

Für Hamann wie für viele anderen Experten steht jedoch fest, dass Bundestrainer Joachim Löw seine Mannschaft für das zweite Gruppenspiel am Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) in Sotschi gegen Schweden umstellen muss. Der genesene Jonas Hector müsse wieder für Marvin Plattenhardt rein, sagte Hamann, Marco Reus für Julian Draxler spielen. Auch für Ilkay Gündogan machte er sich stark.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus forderte via Bild gleich vier Umstellungen: Neben Hector sollten Gündogan, Reus und Mario Gomez ins Team rücken. "Opfer" wären neben Plattenhardt Weltmeister Sami Khedira, Özil und Timo Werner.

Auch Stefan Effenberg sagte dem kicker: "Reus muss rein, keine Frage. Ich würde Özil opfern. Damit steigern sich Tempo und Kreativität." Auch er würde auf Khedira verzichten und dafür Gündogan bringen.

Darum singt Özil die Hymne nicht mit

Doch es geht nicht immer nur um die sportlichen Leistungen des ehemaligen Schalkers. Es wird auch kritisiert, dass er zum Beispiel bei der Nationalhymne nicht mitsingt. Allerdings wurde schon 2017 erklärt, warum er das nicht macht. Auch im WM-Magazin „Mission Titelverteidigung“ wurde er diesbezüglich zitiert: "Während die Hymne gespielt wird, bete ich. Und ich bin sicher, dass diese Einkehr mir und damit auch meiner Mannschaft Kraft und Zuversicht gibt, um den Sieg nach Hause zu fahren. Schon als kleiner Junge habe ich vor Spielen auf dem Fußballplatz gebetet. Und so halte ich es bis heute bei."

In dem Magazin bezieht er auch Stellung zu der Kritik, die bezüglich der Nationalhymne an ihm aufkommt: "Ich finde es schade, wenn ich oder ein Mitspieler dafür verurteilt werde – denn ich bin sicher, dass die Leute gar nicht wissen, warum nicht jeder lauthals mitsingt.“

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  • das ailton 21.06.2018 09:33 Uhr
    guckt euch mal özils gesichtsausdruck bei unsere hymne an.
    wenn er dabei betet. will nicht weiter reden.
  • KB1904 21.06.2018 09:43 Uhr
    Die Kritik ist wegen dem Fotoshooting mit seinem Freund Erdowan so richtig hochgekocht. Ob er die Hymne mitsingt oder nicht ist mir eigentlich egal.Allerdings lasse ich die Ausrede mit dem beten so nicht gelten.Beten könnte er kurz vor dem Anpfiff auch noch was er ja eigentlich in Form von angewinkelten Armen die nach oben zeigen auch macht. Stimmt doch oder?

    Das mitsingen der Hymne war vor dem Fotoshooting doch auch kein Thema. Das einige dieses jetzt mit in ihre Bewertung über diesen Özil nehmen ist ihre Sache, wofür ich diese Personen aber nicht verurteilen werde. Diese Personen zählen dann eben 1 & 1 zusammen.Aber noch einmal ,es wäre nicht hochgekocht wenn dieser Özil nicht dieses Fotoshooting mit Erdowahn gemacht hätte.

    Wenn ich von diesem Hamann jetzt höre "Hetzjagd" fällt mir nichts mehr dazu ein. Der Loddar wurde hier kritisiert weil er forderte das Özil nicht in die Startelf gehört. Es wurden die ersten Geräusche hier laut von wegen "Altinternationaler Besserwisser". Auch der Pit Gottschalk hat in das Horn getrötet. Fragen zu seinem "tröten" wurden scheinbar von ihm aus Mangel an Gegenargumenten nicht beantwortet.Und jetzt kommt einer dieser "Altinternationaler" und redet von "Hetzjagd". Mutig Mutig Didi. Das passt dem ein oder anderen Foristen hier bestimmt in sein parteiliches Bild.

    Özil und auch Gündogan haben für mich wegen diesem Fotoshooting und seit längerer Zeit schon wegen ihrer Leistungen nichts in "die Mannschaft" oder besser gesagt "in der Nationalmannschaft" mehr zu suchen. Hier zähle ich jetzt mal 1 & 1 zusammen.Ich finde die Pfiffe von den Rängen die nach dem Fotoshooting für diese beiden Typen kamen oder immer noch kommen mehr als berechtigt. Und warum? Weil diese beiden Typen vor dem Fotoshooting trotz ihrer schlechten Leistungen in "der Mannschaft" nicht ausgepfiffen wurden. Und wie schnell diese pfeifenden Fan`s als Rassisten beschimpft werden weil sie den beiden Trotteln aufzeigen wollen das sie einen großen Fehler gemacht haben, sieht man leider schon hier im Forum.

    Keiner kann mir erzählen das dieses Fotoshooting nicht genauso von den beiden Typen geplant war. Rein zufällig (g*) hatten sie Trikots für diesen Wahnsinnigen Typen dabei. Und rein zufällig stand auf eins dieser Trikots noch "für meinen verehrten Präsidenten. Zufälle gibt es.

    Wollen wir noch in der WM weiterkommen , sollten diese beiden Typen bei ihrem Mentor Löw keine Berücksichtigung mehr finden. Löw müßte aber auch noch einige andere Spieler überdenken die keine Fotoshootings hatten.
  • Meckerkopp 21.06.2018 09:55 Uhr
    Özil ein brillanter Spieler!?

    Das ist nicht der Fall, denn diesen Nachweis hat in großen Spielen gegen große/gute Gegner noch nie erbracht. Özil schwimmt lediglich mit, nicht mehr und nicht weniger. Er hat noch nie einem Spiel seinen Stempel aufgedrückt oder ist vorweg gegangen wenn es nicht läuft! Das in der Nationalmannschaft und in England.
  • SisterRay 21.06.2018 11:12 Uhr
    großer Respekt vor Mesut Özil. Er st mutig und ehrlich! Warum greift Ihr Eich nicht TM raus, diesen baiyrischen Clown?
  • RWO-Oldie 21.06.2018 12:05 Uhr
    Ob Özil mitsingt oder nicht ist doch Latte.
    Sein Erdogan-Huldigung ist das Problem.
    Und vor allem aber der Umgang damit durch den DFB.

    Die haben das immer noch nicht kapiert.
    Es geht nicht mehr um Fußball sondern darum, dass sich dieser Elite-Kreis "Die Mannschaft" insgesamt von der Basis entfernt hat.

    Özil ist jetzt nur das "Symbol" und der "Blitzableiter" für diese Ent-Identifizierung.

    Sollten wir in der Vorrunde ausscheiden, dann fließen bei den Fans kaum Tränen. Da gibt es mehr Schadenfreude als Trauer. Mehr Wut auf das Fußball-Etablishment inklusive "fünfter-Stern-Gedöne" "'zsmmn"-Müll und best never rest-Schrott.

    Die Nationalelf sollte sich mal mehr wieder auf das konzentrieren wofür sie eigentlich steht: Für die besten Spieler der Nation, die um die Ehre ihres Landes spielen und kämpfen - und zwar in jedem Spiel.

    Diesen Begriff "Testspiel" sollte man bei der Nationalmannschaft streichen. Da ist jedes Spiel ein Spiel um den Stolz und die Anerkennung.

    Nein, es geht dabei nicht nur um Gewinnen oder Verlieren - es geht darum, wie man sich dafür einsetzt und welches Bild man in aller Welt abgibt.

    Zum Sportlichen noch eins: Warum niemand mal Kroos kritisiert ist mir schleierhaft. Diese Diva verweigert jegliche Rückwärtsbewegung, lässt sich bei der kleinsten Berührung fallen und nimmt den Ball in die Hand. Als wäre es Majestätsbeleidigung. Beim Gegentor bricht er vorher ab, anstatt Özil zu helfen. Und seine ach so tollen Pässe in die Spitze landeten bei den Balljungs.

    Na ja - vielleicht besinnen sich die Nivea-benebelten ja wieder auf das worauf es ankommt und es gelingt noch. Aber die Autokorsos werden sich in Grenzen halten.
  • Obasi1987 21.06.2018 12:55 Uhr
    Natürlich ist ein Problem wenn einer die Hymne nicht mitsingt.
    Der und auch andere Spieler gucken dabei einfach nur dumm in der Gegend rum. Wenn man dann dagegen die Spieler von Portugal oder auch Italien anschaut mit welcher Hingabe die Ihre Hymne singen dann zeigt es einfach das es für die Spieler eine Ehre ist da zu stehen und Ihr Land zu vertreten.
    Özil selbst hat doch in einem Interview mal gesagt das er sich nicht als Deutscher fühlt in seiner Familie nur türkisch gesprochen wird und es ihm sogar schwer fällt deutsch zu sprechen. Da frag ich mich warum hast du dich nicht für die türkische Nationalmannschaft entschieden??????
    Achja weil du da niemals so erfolgreich geworden wärst.
  • Blatter 21.06.2018 13:12 Uhr
    Ich behaupte, dass man bei jedem einzelnen Spieler am Verhalten beim Abnspielen der Nationalhymne ablesen kann, mit welcher Einstellung, mit wieviel Herz er ins Spiel geht.
    Es liegen Welten zwischen z.B. einem Buffon oder einem Ronaldo und einem Özil oder Khedira, aber auch rein deutschstämmigen Spielern.
    Alles was hier an Sprüchen von diesen Leuten konstruiert wird oder ihnen aufgeschrieben worden ist, ist dummes Zeug.
    Wenn ich das Trikot mit dem Adler auf der Brust trage, ist die Nationalhymne Pflicht und Ehre - für wen wird sie denn gespielt??
  • Freigeist 21.06.2018 13:26 Uhr
    Ich kann mich daran erinnern, dass früher niemand die Hymne mitgesungen hat. Soweit ich weiß, ist das auch eine freiwillige Sache. ist halt nicht jedermanns Sache, lauthals zu singen, aus welchen Gründen auch immer. Klar, es wird immer auch Leute geben, die die Mannschaft danach aufstellen würden, wer die Hymne am besten singt;-)
  • Koookusnüsse_jemand_hier? 21.06.2018 13:35 Uhr
    Zitatgeschrieben von RWO-Oldie

    Ob Özil mitsingt oder nicht ist doch Latte.
    [...]
    Na ja - vielleicht besinnen sich die Nivea-benebelten ja wieder auf das worauf es ankommt und es gelingt noch. Aber die Autokorsos werden sich in Grenzen halten.


    Prima Beitrag, Daumen hoch!
  • Red-lumpi 21.06.2018 13:40 Uhr
    Vielleicht sollten man die Hymne austauschen, und die "Internationale" singen lassen, da würden einige Foristen glänzende Augen(und feuchte Hosen) bekommen.....LachenZwinker
  • Brückenschänke 21.06.2018 15:39 Uhr
    Özil fehlt es einfach an charakterlicher Reife, egal ob er singt oder betet. Es sei nur daran erinnert, wie er und sein Vater/damaliger Manager jedesmal über ihren ehemaligen Verein hergezogen haben. Das verhielt sich so bei RW Essen, bei Schalke 04 und danach bei Werder Bremen. Seinerzeit darauf angesprochen, verhielt er sich genauso, wie zuletzt beim Auftritt mit seinem Präsidenten (Klappe halten und abtauchen).

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