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Polens Abwehrchef Glik doch zur WM
Kein Ticket für Kaminski

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Kamil Glik, Kamil Glik
Foto: firo

Die polnische Fußball-Nationalmannschaft kann bei der WM in Russland nun doch auf ihren an der Schulter verletzten Abwehrchef Kamil Glik setzen.

Das sei die Entscheidung des polnischen Teamarztes Jacek Jaroszewski nach einer Untersuchung am Dienstagnachmittag, teilte Polens Verband mit. Das bedeutet gleichzeitig, dass sich die leisen Hoffnungen von Stuttgarts Verteidiger Marcin Kaminski auf ein WM-Ticket nun zerschlagen haben. Der 26-Jährige wäre in den 23-Mann-Kader von Nationaltrainer Adam Nawalka nachgerückt, wenn Glik ausgefallen wäre.

Schon am Montag hatte eine Untersuchung bei Gliks Club AS Monaco ergeben, dass der 30-Jährige fit für die WM sei. Die endgültige Entscheidung behielt sich im Anschluss daran allerdings Polens Verband offen. Die fiel nun pro Glik aus, obwohl dieser laut Teamarzt Jaroszewski seine Schulter bisher nur eingeschränkt bewegen könne und erst beim dritten Gruppenspiel am 28. Juni gegen Japan komplett fit sein soll.

Im Laufe der Woche solle Glik das Training aufnehmen, eine Operation an den verletzten Bändern sei jedoch nicht nötig. Die Polen spielen erstmals in Russland am 19. Juni gegen Senegal.

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