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Köln-Ultras
Rücktritt vom Vorstand wird gefordert

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Foto: firo

Im Februar 2018 hat sich der Vorstand des 1. FC Köln mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt.

Nach zahlreichen Vorfällen mit Beteiligung der Kölner Ultras hatten Präsidium, Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat sowie Teile des Mitgliederrats des 1. FC Köln einiges zu sagen. Tenor des Briefes: Haltet euch an die Regeln und kehrt zum Dialog zurück.

Bei den Ultras kam der Brief nicht gut an. Nach dem feststehenden Abstieg der Kölner haben sie nun eine Antwort verfasst - zehn Seiten lang und mit einer klaren Botschaft. Der Rücktritt des aktuellen Vorstands wird gefordert. Denn die Ultras loben zwar die erste Zeit unter dem Kölner Präsidenten Werner Spinner, in der "nahbar und kumpelhaft" auftrat. Doch seit 2012 hat sich einiges verändert, die Ultras beklagen sich: "Doch das Bild wandelte sich mit der Zeit dahingehend, dass man ihm – gelinde gesagt – anmerkte, dass das mit den demokratischen Vereinsstrukturen doch eher ein lästiger Umstand zu sein scheint. Ob es öffentliche Belehrungen über Demokratie in China sind oder das permanente Untergraben einzelner Gremien wie etwa das Aufdiktieren des offenen Briefes an den Mitgliederrat. Da wirken Slogans wie ´Verein vereinen!´oder ´Zusammen fair bleiben´nur noch wie blanker Zynismus."

Über diesen Punkt hinaus, werfen die Ultras dem Vorstand auch die Untätigkeit im Laufe der Saison vor. In dem Brief heißt es: "Darüber hinaus hätte selbst ein Blinder erkannt, dass die zwischenmenschliche Beziehung von Jörg Schmadtke und Peter Stöger derartig zerstört war, dass von einem Arbeitsverhältnis keine Rede mehr sein konnte."

In der Folge verlor der FC Spiel um Spiel, die Trennung von Schmadtke brachte dem Ex-Manager sogar noch eine Abfindung von über drei Millionen Euro. Auch die Trennung von Stöger sei viel zu spät erfolgt. Dementsprechend muss sich der Vorstand den Abstieg auf die Fahne schreiben. Mit Hohn ergänzen die Ultras: "Und uns wird dann vorgeworfen, dass der Wunsch nach dem Standort Müngersdorf vereinsschädigend sei."

Der Brief zeigt, der Wunsch des Kölner Vorstands, die Rückkehr zum Dialog, scheint ausgeschlossen. Denn die Anhänger beenden ihren Brief mit einer klaren Meinung: "Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir mit unserer Sicht der Dinge und der Art wie wir diese äußern nicht bei allen FC-Fans auf Gegenliebe stoßen. Wir sind uns allerdings genauso sicher, dass der aktuelle Vorstand der falsche für den 1. FC Köln ist."

Hier gibt es den ganzen Brief zum Nachlesen.

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1. Fußball Bundesliga

Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
16 VfL Wolfsburg 34 6 15 13 36:48 -12 33
17 Hamburger SV 34 8 7 19 29:53 -24 31
18 1. FC Köln 34 5 7 22 35:70 -35 22
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
16 Hertha BSC Berlin 17 5 7 5 23:27 -4 22
17 VfL Wolfsburg 17 3 8 6 23:25 -2 17
18 1. FC Köln 17 3 5 9 20:30 -10 14
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
16 Hamburger SV 17 2 3 12 12:34 -22 9
17 SC Freiburg 17 1 6 10 15:39 -24 9
18 1. FC Köln 17 2 2 13 15:40 -25 8

Transfers

1. FC Köln

01/2018
Vincent Koziello

Mittelfeld

01/2018
Neven Subotic

Abwehr

1. FC Köln

war ausgeliehen

07/2017
Vincent Koziello

Mittelfeld

01/2018
01/2018
Neven Subotic

Abwehr

1. FC Köln

war ausgeliehen

07/2017

1. FC Köln

34 A
VfL Wolfsburg
Samstag, 12.05.2018 15:30 Uhr
4:1 (1:1)
34 A
VfL Wolfsburg
Samstag, 12.05.2018 15:30 Uhr
4:1 (1:1)

Torjäger

1. FC Köln

# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 5 323 0,2
5 233 0,3
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1
Yuya Osako

Sturm

3 307 0,3
2 2 438 0,2
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 4 232 0,3
4 121 0,6
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
Patrick Meyer, Patrick Meyer
3
4
5

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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  • Unholt 03.05.2018 11:04 Uhr
    Fast alles Selbstdarsteller und Spinner bei den Ultras. Die braucht kein Mensch. Erst einen Trainer feiern und dann draufhauen. Es gibt bei denen immer nur schwarz und weiß.
    Sicher hat man in dieser Saison einige Fehler gemacht. Aber man darf auch nicht vergessen, dass in der Hinrunde sehr viele Fehlentscheidungen zu Niederlagen geführt haben. Hinzu kam die endlose Liste an verletzten Spielern. Die Rückrunde war ja einigermaßen okay. Man muss bedenken, dass es auch nicht leichter wird, wen man mit dem Rücken an der Wand steht. Der Verein ist gesund und hat dadurch riesige Mittel für den direkten Wiederaufstieg. Das ist auch ein Verdienst der Vereinsführung.

    Ich sag es noch einmal... Kein Mensch benötigt diese Ultras und schon gar nicht in Köln, weil hier genug Jecke im Stadion sind, die für Stimmung sorgen.

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