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Offener Brief
Köln-Vorstand tritt gegen Peter Stöger nach

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Foto: Firo

Kurz nach der dramatischen 3:4 (3:1)-Niederlage gegen den SC Freiburg hat der Vorstand des 1. FC Köln einen offenen Brief veröffentlicht. Der neue BVB-Trainer Peter Stöger erntet Kritik.

Es ist eine der schwersten Krisen der jüngsten Kölner Vereinsgeschichte. Nach nur 15 Bundesliga-Spielen steht der FC mit einem Bein in der 2. Bundesliga. Am Sonntag haben die Geißböcke den Tiefpunkt einer Horror-Saison erreicht. Trotz einer 3:0-Führung unterlagen die hoffnungslos abgeschlagenen Kölner dem Tabellenvorletzten SC Freiburg mit 3:4. Die Bilanz des Grauens: drei Punkte aus 15 Spielen, zwölf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Und das nach dem Erreichen der Europa League im vergangenen Sommer.

Im Zentrum der Kritik steht bei den Fans der Vorstand der Domstädter um Werner Spinner, Markus Ritterbach und Toni Schumacher. Dieser hat sich nach dem Freiburg-Desaster in einem offenen Brief an die Anhänger gewandt. "Dass wir im Dezember 2017 in einer derart tiefen Krise stecken könnten, hätte vor einem halben Jahr niemand erwartet. Bei allen äußeren Faktoren, die zusammengekommen sind und die wir nicht beeinflussen können, müssen wir selbstkritisch eingestehen, dass ein großer Teil der schwierigen Lage selbstverschuldet ist", heißt es in dem Brief, der auf der Homepage des Vereins veröffentlicht wurde.

Was zunächst wie ein selbstkritischer Beitrag wirkt, entwickelt sich jedoch zu einer Abrechnung mit den ehemaligen sportlichen Verantwortlichen um Jörg Schmadtke und Peter Stöger, der am Sonntag als neuer Trainer bei Borussia Dortmund vorgestellt wurde. So habe der Vorstand "zu spät realisiert, dass das erfolgreiche Duo Jörg Schmadtke und Peter Stöger, das wir 2013 zum 1. FC Köln geholt haben, nicht mehr funktioniert – mit allen Konsequenzen, die dies bis heute hat, von Transfer- und Kaderentscheidungen bis zur Zahl der Verletzungen."

Stöger wurde eine Woche vor seinem Wechsel zum BVB bei den Kölnern freigestellt, Schmadtke erwischte es Ende Oktober. Im Nachhinein zu spät, meint der FC-Vorstand: "Wir hätten genauer hinschauen und früher eingreifen müssen."

Der offene Brief des 1. FC Köln im Wortlaut:

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  • 10.12.2017 19:05 Uhr
    1. Diese Aussage des Vorstands ist eine Ohrfeige für jeden FC Fan der den Herrn Stöger und seine Mannschaft in den letzten Jahrne unterstütz hat.
    2. Mit dieser Aussage wird die heutige Blamage auch nicht besser
    3. Man hätte sich vorher handeln müssen - richtig! Aber doch jetzt nicht mit einer interneen Lösung-
    4. Sollte Herr Stöger die Borussia aus Dortmund wirder in die Spur bekommen, wie blöd ist dann dieser Offene Brief?

    Damit macht sich doch der Vorstand nur unglaubwürdig.
  • C-bra 10.12.2017 20:46 Uhr
    Der äffzäh war, ist und bleibt ein fieser Verein. Und dumm - Stöger wäre sicher mitgegangen in Liga 2, um (halbwegs sicher) sofort wieder aufzusteigen. Aber jetzt zersägt man sich und andere lieber mal wieder selbst. Comedy.
  • lapofgods 10.12.2017 23:35 Uhr
    Was ist denn daran Nachtreten und ne Abrechnung? Mein Gott, ist der Fußball fimschig. Man bricht sich aus Spaß an der Freud gerne mal das Nasenbein, aber jede Meinungsäußerung ist moralisch zutiefst verwerflich. Albern.
  • 10.12.2017 23:51 Uhr
    Köln halt
  • augenraib 11.12.2017 10:34 Uhr
    Zitatgeschrieben von lapofgods

    Was ist denn daran Nachtreten und ne Abrechnung? Mein Gott, ist der Fußball fimschig. Man bricht sich aus Spaß an der Freud gerne mal das Nasenbein, aber jede Meinungsäußerung ist moralisch zutiefst verwerflich. Albern.

    Tja, das muss RS wirklich mal erklären, was daran auch nur im Ansatz ein 'nachtreten' sein soll?
    Das ist unglaublicher Schwachsinn, RS, Herr Martin Herms. Lest ihr das, was ihr da tippt eig. gar nie durch? Demnach wäre atmen auch 'nachtreten', <demnächst>?!
    ein minimalstes Niveau halbwegs gesunden Menschenverstands darf doch auch bei RS vorhanden sein?
    => wenn man Schlagzeile nicht kann, sollte man das lassen. Das war nix, RS.
  • easybyter 11.12.2017 17:12 Uhr
    Mit diesem offenen Brief disqualifiziert sich dieser sog. Vorstand total. Er sollte einmal überlegen, welchen Anteil er an der Misere hat. Dieses Nachtreten gegen Stöger, der Köln aus der 2. Liga in die Euro-League geführt hat ist mehr als billig und soll wohl vom eigenen Fehlverhalten ablenken.
  • memax 11.12.2017 17:27 Uhr
    nach der letzten Saison verließ für 37 Mio. € Anthony Modeste den Verein. Mit 25 geschossenen Toren, 3 Assists war an mehr als der Hälfte der 51 geschossenen Toren der Kölner beteiligt.

    Ersetzt wurde er durch 17 Mio. € teure Bahnschranke Cordoba. Damit konnte man nur Schiffbruch erleiden.
  • grave5 21.12.2017 08:53 Uhr
    Ich glaub´das war der dickste Transfer der Vereinsgeschichte. Nur leider auf Kosten des Absteigs in die 2. Liga. nee Quatsch is ja noch lang bis zum Saisonende.
  • via Facebook: Björn Gerkens 10.12.2017 18:31 Uhr
    Alter falter . Stöger hat so viel für Köln getan. Sorry das ist ein no go verhalten vom Vorstand Ihr seit nur ein Karneval Verein
  • via Facebook: Tom Apfelbaum 10.12.2017 18:39 Uhr
    Köln ist wieder dort angekommen für was sie bekannt sind 🙃 Selbstreflexion der Verantwortlichen =0. Eitelkeiten vor den Zielen des Vereins waren noch nie gut
  • via Facebook: Ricciardi Marco 10.12.2017 18:40 Uhr
    Was wird von nem Club erwartet der ne Ziege 🐐 als Maskottchen hat 😂😂😂🙈🙉🙊
  • via Facebook: Daniel Fünfstück 10.12.2017 18:45 Uhr
    Ganz schlechter Stil, vor allem wenn man im Gegenzug die warmen Worte hört, die Peter Stöger heute auf der PK für den FC übrig hatte....
  • via Facebook: Christian Loheide 10.12.2017 18:48 Uhr
    Hmmm er gibt also zu, dass sie nicht genau hingeschaut haben und somit ihre Aufgaben vernachlässigt und ihre Arbeit nicht richtig gemacht haben. Und dies soweit, dass Köln nun da steht wo sie stehen ohne zu handeln. Die Konsequenz wäre doch, auch selber zurück zu treten.
  • via Facebook: Jens Schulz 10.12.2017 18:53 Uhr
    Unglaublich, jeder FC FAN sollte sich genau überlegen wo er beim nächsten Heimspiel seine Zeit verbringt. Mal schauen wie das aussieht wenn die 3 Herren alleine im Stadion sitzen. Es ist eine absolute Unverschämtheit ( egal was passiert ist ) so über 2 Menschen zu sprechen, die sich den A... für den FC aufgerissen haben. Gerade Toni sollte sich schämen und seinen Posten zur Verfügung stellen.
  • via Facebook: Andy Ehman 10.12.2017 18:54 Uhr
    Interessant von einem Verein sowas zu lesen, dessen Vorstandsmitglied Toni Schumacher letzens noch äußerte Horst Heldt solle zum FC Köln kommen, da es ja innerhalb von Hannover 96 nur knallen würde. 😀
  • via Facebook: Peter Erkelenz 10.12.2017 19:08 Uhr
    Was für eine erbärmliches Truppe, der Vorstand des FC Köln. Das zeigt, dass sie keinen Plan hatten und haben. Da hat der Veh eine ganze Menge vor der Brust. Nachdem durchlesen des Briefes habe ich allerdings Zweifel, ob das mit ihm überhaupt Zukunft hat.
  • via Facebook: Jürgen Brück 10.12.2017 19:10 Uhr
    Lieber Fc Vorstand, die letzten schönen Jahre gehören Schmadtke und Stöger. Stöger zu entlassen war nicht im Sinne der Fans und ein großer Fehler. Ihr solltet diese beiden Herrn mit Respekt behandeln. Euer Still der Darstellung ist peinlich.
  • via Facebook: Jochen Schlieper 10.12.2017 19:11 Uhr
    Köln hat unter Schmadtke und Stöger wahrscheinlich in ganz Deutschland Sympathien gewonnen. Genauso schnell sind die wieder weg. Und zum Vorsitzenden kann ich nur sagen :Nomen est Omen.
  • via Facebook: Heike Droske 10.12.2017 19:19 Uhr
    Da wird mal mächtig nachgetreten, ganz schlechter Stil. Es ist nicht mehr zum aushalten, anscheinend leiden Vorstände immer mehr an Realitätsverlust, nicht nur in Köln. Die halten sich wahrscheinlich für fehlerfrei und unantastbar. Eine gefährliche Entwicklung
  • via Facebook: Andre Schoof 10.12.2017 19:27 Uhr
    Witzverein - wer Spinner und Schumacher in seinen Reihen hat, kann froh sein über Jahre Stöger und Schmadtke gehabt zu haben. Die beiden haben nämlich die Unwissenheit und Inkompetenz der beiden Vögel überspielt.
  • via Facebook: Dennis Edelman Ackermann 10.12.2017 19:28 Uhr
    Also die haben doch in Köln einen sitzen! Ohne STÖGER wären die niemals da wo sie waren. Der Mann hatte 12 verletzte plus der top scorer wurde verkauft. Da hätte pep nicht mal zaubern können. Armutszeugnis dieser Vorstand! So eine Brief rauszuhauen.
  • via Facebook: Andre Rduch 10.12.2017 19:41 Uhr
    Ich bin Kölner...und sowas hab ich noch nicht erlebt...Spinner,Wehrle...ihr beiden Arschlöcher,verpisst euch.Stöger hat soviel erreicht mit.dem FC....und solche Kommentare ablassen..spürbar anders...spürbar bekloppter. Dem BvB wünsch ich viel Spass mit P. Störer,da wird jetzt nen anderer Wind herrschen. Ich schäme mich einfach nur noch,frage mich,wer die Mannschaft zusammen gestellt hat...ihr Möchtegern Vorstand
  • via Facebook: Michael Koblitz 10.12.2017 19:50 Uhr
    Typisch Karnevalsverein....Vielleicht hätte man den Vorstand vorher in die Wüste schicken sollen...Da sitzen doch nur Klüngelköpp😂😂😂
  • via Facebook: Hardy Hüssen 10.12.2017 20:09 Uhr
    Mit diesem offenen Brief hat sich der Kölner Vorstand selber komplett als Unfähig offenbart. Die drei sollten sich schnellstens beim Kölner Karneval irgendwo in einen Elferrat wählen lassen. Meine Gott Sportsfreunde, ihr wärt doch ohne Stöger und Schmadtke nichtmals in der Bundesliga und International. Der Stöger wird es Euch in Dortmund jetzt schnell zeigen, an wen es in Köln gescheitert ist. Jedenfalls nicht an seiner Trainerarbeit. Mir tun nur die Kölner Fans leid, die mit Herzblut an dem Verein hängen.
  • via Facebook: Niklas Chris Hmk 10.12.2017 20:17 Uhr
    Der Aussage stöger hätte früher gehen müssen kann ich teilweise zustimmen ja... schmadtke dagegen ist genau zum richtigen Zeitpunkt weg Stöger hätte denke ich erahnen können dass er den FC nicht mehr besser machen kann, es konnte also folglich nur noch bergab gehen... Was daraus resultiert ist sieht man jetzt... 4 Jahre mega Arbeit beim FC und alle sehen in ihn nur den 3 Punkte Trainer und die Dortmunder Fans heulen über jemanden der überragende Arbeit geleistet hat... Andererseits mit Blick darauf, DASS stöger geblieben ist, hätte man mit ihm den Gang runter antreten sollen und neu aufbauen sollen... IHM hätte ich das zugetraut... ich denke so macht sich der FC nun wieder ein paar Jahre lächerlich und verkümmert entweder im Unterhaus oder pendelt ohne Konstanz zwischen den Ligen... Das Desaster Köln liegt nicht am Trainer sondern an der desaströsen kaderplanung zur aktuellen Saison...
  • via Facebook: Jan-Renier Bosseler 10.12.2017 20:30 Uhr
    Der Name des Präsi sagt doch alles. Für dieses Nachtreten müsste der ganze Vorstand entlassen werden. Mal festhalten 4Jahre zurück ohne Stöger / Schmadtke wäre Köln ins Niemannsland verschwunden. Das ist jetzt der Dank, alles nur Pöstchenjäger.
  • via Facebook: Matthias Reck 10.12.2017 20:42 Uhr
    Ganz schlechter Stil - Glückwunsch Vorstand FC - ihr habt den Chaosclub zurück ! Unfassbar schlecht so mit verdienten Menschen umzugehen ohne Schmadtke und Stöger hättet ihr nicht mal ansatzweise Europaleague gespielt
  • via Facebook: Vionna Chamberlain Wornath 10.12.2017 20:48 Uhr
    Wow so viel Gehirn wie eine Ziege der Vorstad vom FC 😂 Wenn das kein Eigentor wird sind die Kölner Fans selbst dran Schuld. Erbärmlicher gehts nimmer ..--)))) Als Schalke Fan gefällt mir die aktuelle Lage natürlich ....hahhhaaaaaa Also echt ...wird ja immer besser 🤣😅
  • via Facebook: Oliver Maus 10.12.2017 21:26 Uhr
    Schmadtke ist ein Selbstdarsteller und hat in der Summe mehr verkehrt als richtig gemacht. Und dann flüchtet er und lässt den Verein in m Stich. Eine Wirzfigur ist das. Ohne Jacobs und Wehrle wäre er schon viel eher gescheitert! Stöger war leider nur das Bauernopfer. Die ärmste Sau überhaupt.
  • via Facebook: Volker Wi 10.12.2017 22:21 Uhr
    Der Vorstand war von den Modeste Millionen geblendet €€€€€ die wollten nur die große Kohle verdienen mit dem Transfer aber haben dabei vergessen das eine durchschnittliche Truppe mal einen Lauf hatte mit einem Top Torjäger. Man hätte alles versuchen müssen Modeste zu halten nach dem Verhandlungsproblemen mit den Chinesen . Was macht der Vorstand er verbietet Modeste die Fahrt mit ins Trainingslager 😮was sagt uns das Scheiss auf die Millionen denn einen Modeste für den FC gibt es nur einmal dazu noch Verletzungspech und plötzlich verlieren die noch Spiele per Videobeweis usw. Da kommt alles zusammen 😲also lieber FC holt den einen Toni zurück aus China und den anderen Thünn dahin dann schafft ihr das Wunder noch😎
  • via Facebook: Angi Fickert 11.12.2017 08:54 Uhr
    Wunderst einen ? Mich nicht typisch Effzeh...Sorry, aber ihr seit nicht nur ein Karnevalsverein, Nein, ein Arroganter noch hinzu. Das sich sowas noch Vorstand nennt, traurig aber das ist Köln.
  • via Facebook: Hajo Ken 11.12.2017 09:58 Uhr
    Sie bekennen ihren Fehler, den Dingen allzulange ihren Lauf gelassen zu haben. Es wäre nunmal ihr Job gewesen, entweder dafür zu sorgen, dass Schmadtke und Stöger weiterhin gut zusammenarbeiten (dass das nicht mehr der Fall war, dürfte ja ziemlich eindeutig sein) oder eben früher die Reißleine zu ziehen. Ich denke, sie schädigen weder Schmadtke noch Stöger, wenn sie aussprechen, was Sache ist.
  • via Facebook: Attila Demeter 11.12.2017 15:21 Uhr
    Der schnelle Wechsel des Peter Stöger von Köln zum BVB zeigt die Treulosigkeit, die Ehrlosigkeit und das Söldnerdaseins dieser sogenannten „Traditionsklubs“ die sie und ihre Fans professionell gut geführten Klubs, wie Hoffenheim und RB Leipzig vorwerfen! Scheinheilige Heuchler !!!

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