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Regionalliga-Reform
"Das grenzt für mich an Volksverarschung"

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Hajo Sommers, Hajo Sommers
Foto: Kai Kitschenberg

Die Aufstiegsregelung von der Regionalliga zur 3. Liga soll reformiert werden - vorerst mit einer Übergangslösung. Hier sind die Stimmen dazu.

Die 21 Landesverbände des DFB haben sich auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt. Dieser garantiert dem Westen keinen festen Aufstiegsplatz. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von DFB-Vizepräsident Peter Frymuth soll bis 2019 einen Vorschlag entwickeln, wie im Einvernehmen mit den Beteiligten der Übergang zwischen Regionalliga und 3. Liga durch ein Modell mit vier statt bislang fünf Regionalligen realisiert werden kann. Für die Spielzeiten 2018/19 und 2019/2020 ist eine Übergangslösung vorgesehen, die laut des DFB "eine deutliche Verbesserung der aktuellen sportlichen Situation mit vier Aufsteigern und drei festen Aufstiegsplätzen für die Meister der fünf Regionalligen darstellt."

Vier Mannschaften sollen demnach aus der aus der 3. Liga absteigen. Der Meister der Regionalliga Südwest, die auf ihren bisherigen zweiten Relegationsplatz verzichten wird, steigt in den kommenden beiden Spielzeiten direkt auf. Hinzu kommen zwei feste Aufsteiger aus den übrigen vier Regionalligen. Der Antrag sieht zudem vor, dass der Meister der Regionalliga Nordost am Ende der Saison 2018/19 direkt aufsteigt. Welcher Regionalliga-Meister den dritten festen Aufstiegsplatz in dieser Spielzeit erhält, soll per Auslosung festgelegt werden. Die übrigen beiden Meister der Regionalliga-Spielzeit 2018/19, die dann in der Saison 2019/20 einen festen Aufstiegsplatz erhalten, ermitteln in einer Relegation aus Hin- und Rückspiel den vierten Aufsteiger.

Wir sind am Freitag auf Stimmenfang bei den Vertretern der West- und Südwest-Klubs gegangen.

Marcus Uhlig (erster Vorsitzender von Rot-Weiss Essen):
"Einen willkürlich festgelegten zusätzlichen Aufstiegsplatz sowie einen Losentscheid nun auch noch als „deutliche Verbesserung“ zu verkaufen, beweist vielleicht Humor, nicht aber Kompetenz in der Organisation des Spielbetriebs. Ich nehme es eher als weitere Flickschusterei und damit als „Verschlimmbesserung“ wahr. Wieso plötzlich die Regionalliga Nordost in der kommenden Saison profitieren soll, wird gar nicht erst versucht zu begründen. Oder ist das nun das Resultat daraus, dass der Osten sich in den vergangenen Tagen clever positioniert, mit Klagen gedroht und Pele Wollitz medienwirksam ins Rennen geschickt hat? Ob dies nun per Würfeln, Armdrücken oder Flaschendrehen festgelegt wurde, weiß man nicht. Argumentiert wurde in dieser Frage aber offensichtlich nicht. Wir appellieren daher dringend an alle verantwortlichen Personen und Entscheidungsträger, sich dafür zu engagieren, eine nachhaltige Lösung im Sinne unseres Sports zu finden, dessen Grundprinzipien zu berücksichtigen und nicht die eine durch eine neue Absurdität abzulösen."

Nikolas Weinhart (Geschäftsführer des KFC Uerdingen):
"Ich muss sagen, dass die Entscheidung keine große Überraschung für mich ist. Irgendwie war das zu erahnen. Immer wieder gab es da Streit und viele Stimmen. Ich verstehe nur nicht, warum man dann selbst in die Offensive geht und sagt, dass Meister aufsteigen müssen, wenn man das letztendlich von Verbandsseite nicht durchboxen kann. Man hätte sich wirklich ernste Gedanken machen sollen, wie man ein sportliches, faires Aufstiegsmodell mit vier oder fünf Regionalligen, aber auch direkten Aufsteigern, auf die Beine stellt. Da muss man als Verband auch mal ein Machtwort sprechen. Wenn jeder befragt wird, und damit meine ich vor allem die Drittligisten, dann ist das doch klar, dass es zu solch einer unbefriedigenden Reform kommt. Ich finde es auch ein bisschen schade, was da von Seiten der Drittliga-Klubs passiert. Vor wenigen Jahren hielten manche Vereine auch Plakate mit dem Slogan "Meister müssen aufsteigen" hoch, heute sind sie in der 3. Liga angekommen und plötzlich interessiert der Slogan kaum einen Klub noch. Bei 20 Mannschaften muss es doch möglich sein, dass fünf Klubs ab- und fünf Klubs aufsteigen. Jetzt werden wir wieder bis 2020 vertröstet, bis es neue Diskussionen gibt. Das ist schwach."

Martin vom Hofe (Geschäftsführer Alemannia Aachen):
"Ich bin überrascht, dass schon wieder ein neues Modell vorgestellt wird. Mir fehlt einfach die klare Struktur. Wir sind uns doch einig, dass die Meister aufsteigen müssen. Mir ist klar, dass das vielleicht nicht so einfach durchzusetzen ist, aber es muss das Ziel sein. Warum man jetzt wieder etwas anderes versucht, weiß ich nicht. Wahrscheinlich will man Zeit gewinnen. Ich kann es aber nicht nachvollziehen, warum der Nordosten 2018/19 den Aufstiegsplatz erhält. Zudem ist mir nicht klar geworden, wann der andere direkte Aufstiegsplatz für die Saison 2018/19 gelost werden soll - vor der nach der Saison? Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Vereine auf dem Transfermarkt richtig zupacken werden, wenn die Auslosung vor der Saison stattfinden sollte. Ich würde die Variante nach der Spielzeit befürworten."

Da muss man als Verband auch mal ein Machtwort sprechen. Wenn jeder befragt wird, und damit meine ich vor allem die Drittligisten, dann ist das doch klar, dass es zu solch einer unbefriedigenden Reform kommt.

Nikolas Weinhart, Geschäftsführer KFC Uerdingen

Oguzhan Can (Aufsichtsratsvorsitzender der SG Wattenscheid 09):
"Ich bin der Meinung, dass die Interessen der regionalen Fußballmannschaften mehr in den Vordergrund gestellt werden und berücksichtigt werden müssen. Es kann nicht sein, dass der DFB seine Machtposition mit einer nicht nachvollziehbaren Regionalliga-Reform ausführt, die fast in der gesamten Regionalliga mit Missverständnis aufgenommen wird. Diese Neuregelung des DFB ist so, wie sie jetzt umgesetzt werden soll, absurd. Fußball muss immer fair und gerecht bleiben. Diese Reform ist nicht für alle gerecht, ich plädiere daher ganz klar für eine nachhaltige Lösung. Ich denke, dass eine zentrale Kommunikationsstelle als Lobby für die regionalen Fußball-Klubs wirken könnte. Zudem könnte eine zentrale Kommunikationsstelle so zu einer transparenten Schnittstelle des DFB und optimalen Ergänzung für die einzelnen Landesverbände sein."

Farat Toku (Sportlicher Leiter der SG Wattenscheid 09):
"Was soll man dazu noch sagen? Ich habe eigentlich nur Fragen: Warum erhält der Südwesten den festen Aufstiegsplatz? Warum wird die Nordost-Staffel in der Saison 2018/19 mit dem Aufstiegsplatz belohnt? Warum nicht die anderen? Für mich gibt es da keine logischen Erklärungen. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Meister müssen aufsteigen! Solange das nicht der Fall ist, verliert der Fair-Play-Gedanke."

Hajo Sommers (Präsident des SC Rot-Weiß Oberhausen):
"Erst wird ein Jahr lang die Kuh durch das Dorf getrieben: Wir machen das, wir machen das und das auch noch. Und jetzt? Ja, wir machen das in vier Jahren. Und vorher machen wir das so, was aber niemand so recht versteht. Also jetzt mal ehrlich: Ich will mich zu dem Thema gar nicht mehr äußern. Ich bin jetzt 59 Jahre alt und weiß nicht, was die Herren da beim DFB veranstalten. In vier Jahren soll die Reform dann durch sein? Das werde ich vielleicht nicht mehr erleben. Dieses ganze Getue ist doch nur noch lächerlich, einfach albern und grenzt für mich an Volksverarschung."

Franz Wunderlich (Sportvorstand des FC Viktoria Köln):
"Das ist alles einfach nur noch lächerlich und ein großer Witz. Ich gehe noch weiter und sage, dass das Ergebnis der Reform einfach nur die große Schwäche des Verbandes aufzeigt. Es kann nicht sein, dass der große DFB sich von irgendwelchen Dingen beeindrucken lässt. Es fehlt einfach an einer klaren Linie. Wie ist es zu erklären, dass zum Beispiel der Nordosten in der Saison 2018/19 einen festen Aufstiegsplatz erhalten soll? Ich kann das alles nicht nachvollziehen, will mich aber auch nicht mehr ärgern. Wir können das alles, was die Herren da oben entscheiden, nicht ändern."

Manuel Bölstler (Sportvorstand des Wuppertaler SV):
"Mir fehlt jegliche Erklärung, warum der Nordosten in der Saison 2018/19 einen festen Aufstiegsplatz erhalten soll? Da bin ich wirklich baff. Die andere Frage ist, wann denn die Auslosung stattfindet, welche Staffel einen weiteren Aufstiegsplatz in der Serie 2018/19 stellt - vor oder nach der Saison? Wenn das vor der Spielzeit sein sollte, dann können wir uns auf ein Wettrüsten einstellen. Insgesamt kann das natürlich nicht die Ideallösung sein und die Reform lässt zu wünschen übrig."

David Fischer (Geschäftsführer des 1. FC Saarbrücken):
"Grundsätzlich gibt es bei dieser Reform nicht nur Gewinner. Das ist ein sehr emotionales Thema. Es ist einfach sehr schwierig ein Konstrukt herauszufiltern, das für alle zufriedenstellend ist. Der Südwesten gibt jetzt einen Relegationsplatz ab. Also müssen wir auch auf etwas verzichten. Unter dem Strich ist das eine Lösung, mit der sich viele wohl nicht anfreunden werden können. Ob der Südwesten jetzt der Gewinner dieser Reform ist, sei dahingestellt. Das Gute ist, dass man als Meister im Südwesten in Zukunft Planungssicherheit hat. Auf der anderen Seite hat der Vizemeister keine Aufstiegschance mehr. Du musst ab sofort Meister werden. Meine Ideallösung wären vier Regionalligen mit vier festen Aufsteigern. Das würde ich persönlich als zielführendes Element sehen."

Markus Kompp (Geschäftsführer des SV Waldhof Mannheim):
"Ich bin froh, dass sich etwas tut. Trotzdem bleibe ich auch dabei: Jeder Meister muss aufsteigen. Wichtig ist, dass da jetzt Bewegung in die Sache kommt. Ich kann aber auch den Westen oder Bayern verstehen, die vielleicht im ersten Jahr keine Verbesserung sehen. Sie müssen ja auf das Losglück hoffen. Es ist einfach schwer eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind - inklusive der Drittliga-Klubs."

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  • Hotteköln 08.12.2017 13:12 Uhr
    Guter Beitrag mit Abstrichen. Kann die Reaktionen der Trainer/Verantwortlichen verstehen. Zu einer ausgewogenen Berichterstattung gehört aber auch die Gegenseite.
    Warum wurden keine Stimmen der anderen Beteiligten eingesammelt? Wollten die nichts sagen oder wurden sie gefragt? Guter Journalismus sollte ausgewogen sein. Etwas zu einseitig der Bericht.
    Bin übrigens auch angepisst von der Entscheidung
  • Hotteköln 08.12.2017 13:17 Uhr
    Korrektur:
    Wollten die nichts sagen oder wurden sie nicht gefragt?
  • 08.12.2017 13:20 Uhr
    Die Meinungen der Südwestverteter sind da schon wenig radikal als die Stimmung der RL West. Logisch, stellen die doch einen direkten Aufsteiger.
    Auch fehlt mir die Solidarität der 3. Liga. Das ist nicht Fairplay-Like.
    Alle wissen, ,,der Meister muss aufsteigen´´ , jetzt sollte der DFB ein Machtwort sprechen.
  • aifoulloman 08.12.2017 14:05 Uhr
    Wie wäre es denn mal, wenn alle Regionalligen sagen, dass keiner Aufsteigt... dann steigt sich keiner aus der dritten ab und kladusch hat der dfb ein Problem. Dann wird die dritte Liga mal sowas von uninteressant und wird viele sponsorengelder verlieren. Oder am besten noch nen eigenen Verband gründen. Dann können die Mannschaften der ersten drei Ligen machen was sie wollen und der Rest spielt in einem neuen Verband. Die Macht des dfb ist einfach zu groß. Gibt beim Boxen auch mehrere Verbände, das frischt den Konkurrenzkampf auf.
  • Gutessen 08.12.2017 14:22 Uhr
    Der DFB ist nur dafür da sich die Taschen voll zu machen. Der Wasserkopf ist kurz davor platzen. Da hat keiner traute, alle gelähmt. Armes Deutschland
  • Achimmer 08.12.2017 14:48 Uhr
    Für mich hat sich h regionalliegafussball erledigt.Die Vereine werden es merken.das tut mir sehr leid.ich habe selbst eine Dauerkarte.Lass mich nicht mehr verarschen. Schlimme Verbände.noch schlimmer der DFB.
  • Faxe 08.12.2017 16:17 Uhr
    Da fehlen einem die Worte !!! Und warum hört man immer noch keine Stimmen gegen die Zweitvertretungen bzw. U23 Mannschaften ??? Die gehören unbedingt raus aus der Regionalliga und auch 3. Liga. Die sollen ihre eigene Liga aufmachen, das klappt sogar in Singapur und in fast allen anderen Ländern , nur in Deutschland nicht. Und schon hätte man 4 Regionalligen ohne dass einer absteigen muss. Dann kämen vielleicht Mannschaften wie Koblenz in die West oder ein Nordbayrisches Team wird zum Osten gelegt usw. Dieser unfähige Präsident Gesindel muss sofort entmachtet werden.
  • yetijo 08.12.2017 16:42 Uhr
    ....grenzt nicht an , sondern ist! und nordost weiss offensichtlich , wo die kaffeekasse des dfb steht....
  • Rotblau 69 08.12.2017 18:13 Uhr
    Klar die Regio mit den meisten Einwohnern , wahrscheinlich meisten Zuschauern und Ex-Bundesligisten geht leer aus ....aber so oder so ein NoGo .
    Und die ,wo der DFB seinen Sitz hat , ist gebucht.
    Gehts noch?
  • bonanzarad 08.12.2017 18:22 Uhr
    krieg dem DFB!

    holen wir uns unseren Sport wieder, anders scheint es wohl nicht mehr zu gehen
  • Atze55 08.12.2017 18:53 Uhr
    In 2020 wird dann die NordOst Regionalliga aufgelöst, der Süden zu Bayern der Norden zur Regionalliga Nord. Als kleines Zuckerlgeschenk dafür gibt es jetzt noch einen direkten Aufstiegsplatz - Sportliche Gründe können es wohl nicht sein, die 6. Liga ist dort eigentlich die 7. Liga, mangels Vereine und das untere Drittel der RL NordOst würde wohl in der RL Südwest oder West keinen Blumetopf gewinnen.
  • ostzuschlag 08.12.2017 19:15 Uhr
    ich finde das eine gute Lösung,der DFB ist das beste was einem im Fußball passieren kann.ich finde auch das der DFB dem ostdeutschen Fußball solidarisch entgegenkommt lobenswert,das sollten auch die westdeutschen Clubs achtungsvoll so sehen,ich sehe auch in Zukunft,das es in der ostdeutschen vierten Liga so weit kommt,das der DFB uns demnächst zwei Aufstiegsplätze reserviert und das auch zu recht,das sollten die westdeutschen Clubs auch unterstützen, wenn es sich vereinbaren lässt durch Freundschaftsspiele oder durch einen sportlichen Solidaritätszuschlag, die nächsten Jahre sind für uns erstmal gesichert und darüber hinaus mit Sicherheit auch.ich weiss das viele nicht so denken,aber viele finden Das auch richtig,zeigt Solidarität mit dem Osten,es geht in der vierten Liga aufwärts, das wurde auch dringend Zeit,und das ist Herr grindel zu verdanken,auch wenn er bei einigen im abseits steht ist dieser Mann ein Geschenk für den deutschen Fußball,meine Meinung.und ein Freund des Ostens,immer gern gesehen hier,ausnahmslos.
  • Bestatter56 08.12.2017 19:29 Uhr
    Das ist noch mehr als ..Volksverarsche... hatte schon im anderen beitrag gesagt....sehr gut erpressbar vom OSTEN!!!...& Lächerlich!!!1 Wenns nicht so ein ernster Hintergrund wäre, müsste man über diesen------KASPER / GRINDEL ---- lachen....aber leider....tut schon weh was die --- Verzapfen!!!!--- aber der ARME OSTEN...dem müssen wir doch beim ---AUFBAU-- helfen.....LÄCHERLICH!!!!! Frag mal was die ....Funtionäre... dafür Kassieren...
  • Bestatter56 08.12.2017 19:39 Uhr
    blamiert ist kein Ausdruck....sie haben damit bewiesen, wie UNFÄHIG sie sind & vor allen dingen...WIE ERPRESSBAR sie sind....

    einfach nur lachhaft..( wenns zum lachen wäre ) eher zum KOTZEN...

    Das Problem ist nicht gelöst.
    DAS PROBLEM IST GRINDEL !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  • Fluse 08.12.2017 20:28 Uhr
    @ostzuschlag
    ich gebe ihnen den Satirepreis 2017.

    So und jetzt mal ernsthaft zum einen brauchen wir 4 Regionalligen sofort und jeder der dort Meister wird steigt auf ich denke da sind sich alle einig.
    Ich hätte es verstanden, wenn der Regionalliga West der Fixe Aufstiegsplatz gegeben würde. Das wäre nach der aktuellen Stärkenverteilung der 5 Ligen Logisch.

    Außer Energie Cottbus würde der Rest der Liga in den jeweiligen Oberligen spielen.

    @ Faxe
    Ihre Meinung das die 2ten Vertretungen aus der dritten bzw. aus den Regionalligen raus sollen kann ich ebenfalls verstehen, wenn gleich da vielen auch dem Verein von dem ich Fan bin einiges an Einnahmen fehlen würden.
    Außerdem muss die Frage nach dem Geld für die Regionalligisten gestellt werden. Ich möchte nicht wissen wie hoch die Einkünfte in der 4ten Englischen Liga sind. So wie es aktuell ist kann ich jedem Verein verstehen, wenn er sich von einem Investor abhängig macht denn wie will man sonst einen schnellen Aufstieg realisieren.

    In diesem Sinne falls man sich nicht mehr hört allen ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch
  • scp 08.12.2017 22:14 Uhr
    Ich habe es schon einmal geschrieben , erst wenn die Vereine nur 200 Zuschauer haben , und die Sponsoren weg laufen, glaubt mir innerhalb eines halben Jahres haben wir eine reform in Deutschland die allen Vereinen gerecht wird.
    Ich habe es gestern wo anders geschrieben.
    $ Regionalligen (geografisch) und Ruhe ist.
    Der Nordosten deckt 1/3 des Landes ab, und ist in sich gefestigt.
    RL West zusammen mit Hessen, z.b. Kassel, warum müssen sie bis Freiburg ? Aachen ist da näher,
    RL Nord ist für mich auch gewachsen . Und warum muss Bayern eine eigene Liga haben ? Weil Sligenporten der Renner ist ? Viele Vereine der Bayernliga sind so bekannt das sie nixht mal in der Nachbarschaft bekannt sind (BW).
    Aber so lange Hr Koch in der DFB spitze was zu sagen hat, wird sich auch in 3 Jahren nichts ändern.

    Deswegen eigenen Verband gründen (OHNE DFB) und auf den Aufstieg verzichten .
    Ohne die Basis hat der DFB keine Grundlage mehr
  • scp 08.12.2017 22:37 Uhr
    Und zum Osten , dort gibt es nicht nur Energie Cottbus, da sind die Leipziger Vereine LOK und Chemie,Traditionsvereine wie im Westen.
    Dort sind die Berliner Vereine, auch sie haben Potential, den es gibt nicht nur die Hertha und Union, sondern und gerade den BFC und Victoria.
    Und der ZFC Meuselwitz im Nordosten, heißt bei uns SV Rödinghausen.
    Und so könnze man immer weiter machen.
  • goleo 08.12.2017 22:51 Uhr
    Eigentlich ist alles gesagt. Mit Logik ist dem Ganzen nicht beizukommen. Anscheinend geht es hier um Seil- und Machenschaften. Bananenrepublik DFB!

    Es bleibt die Frage, wie konnte sich der West Verband auf so etwas einlassen???
  • neigefraiche 09.12.2017 06:48 Uhr
    Zitat
    Wieso plötzlich die Regionalliga Nordost in der kommenden Saison profitieren soll, wird gar nicht erst versucht zu begründen.
    Uhlig
    Wenn es bei Entscheidungsfindung bis zur Abstimmung mit rechten Dingen zugegangen ist, kann es für mich nur eine Erklärung geben, eine wie atze55 schon angedeutet hat:

    Wem Planungssicherheit in den nächsten beiden Jahren (RL Südwest) oder im nächsten Jahr mit Option für ein weiteres Jahr (Los/erfolgreiche Relegation: RL Nordost) zugestanden wurde, wird bereits eine Kröte geschluckt haben oder eine solche schlucken müssen.

    Die Kröte des Südwestens als verbandsstärkste RL ist entweder der Verzicht auf den zweiten Aufstiegsplatz oder die geplante Zersplitterung zwecks Reduzierung von 5 auf 4 RL, oder beides.

    Die des Nordostens wird ebenfalls die geplante Zersplitterung sein, und von beiden Verbänden wird dann bei derartigem Vorhaben Solidarität eingefordert.

    Unter solchen Aspekten, und nur unter solchen, halte ich die gefundene Übergangslösung für akzeptabel.

    Die RL West tritt in Vorleistung und hat heute die Kröte der Benachteiligung zu schlucken. Als mögliche Belohung stelle ich mir vor, dass bei der Neuordnung der Grenzen für die 4 RL der Westen unangetastet bleibt und seine eigene RL bekommt. Übelst wäre es, wenn auch hier eine Zersplitterung stattfinden würde und bspw. Köln, Bonn, Aachen (und Siegen) bis nach Pirmasens reisen müssten, und Bergisch Gladbach weiterhin nach Wuppertal und ins Ruhrgebiet ....

    Solche Kungeleien aber können nicht der Öffentlichkeit kommuniziert werden, das verbleibt in den Räumen und Mauern des DFB-Bundestags. Daher ohne Begründung.

    @ ostzuschlag:
    Ich habe hier deinen Beitrag gelesen, und auch den vergleichbaren Inhalts/Tonfalls zum Artikel Änderung der Aufstiegsregelung beschlossen: Würde ich als Social Bot mein Geld verdienen, hätte ich den Kommentar genau so geschrieben, um mächtig Öl ins Feuer zu gießen. Die Prämie wäre mir sicher ....

    Solidarität für den ostdeutschen Fußball einzufordern, das ist durchaus legitim, nach 27 Jahren allerdings nicht mehr. Wir zählen in der 3. Liga 7 von 20 (35%) Vereine aus dem (Nord)Osten (das ist fein so, eine gute Basis für mehr), aber nicht weiter förderungsbedürftig. Mit je 4 aus dem Westen und Südwesten (je 20%), 3 aus dem Norden (15%) und 2 aus Bayern (10%) scheinen mir ganz andere Regionen derzeit in den Fokus zu rücken.

    In der 2. Liga ist das Verhältnis der Regionen untereinander ausgeglichen.

    Der 27-jährige Soli ist im ostdeutschen Fußball offensichtlich angekommen, nun gilt es tatsächlich bedürftige Fußballregionen zu stützen, beispielsweise das Ruhrgebiet Zwinker Ein Verteilungsschlüssel dafür, wenn überhaupt, sollte auf Daten von 2017 neu berechnet werden, nicht weiter auf 1990 beruhen.

    Zitat
    sollte für uns echten Fans nun heißen--in den Farben getrennt, in der Solidarität eins

    Diese Parole, die zweifellos regional begrenzt, östlich geprägt ist, kann somit nicht als Einbahnstraße verstanden werden....

    Zitat
    das der DFB dem ostdeutschen Fußball solidarisch entgegenkommt lobenswert,das sollten auch die westdeutschen Clubs achtungsvoll so sehen,ich sehe auch in Zukunft,das es in der ostdeutschen vierten Liga so weit kommt,das der DFB uns demnächst zwei Aufstiegsplätze reserviert und das auch zu recht,das sollten die westdeutschen Clubs auch unterstützen

    Tendiere mehr zu Social Bot als zur eingebauten ; und ) Sperre bei der nordöstlichen Computertastatur.

    Im Kommentarbereich diverser Medien muss man heutzutage stets auf der Hut sein .... Selbst dann, wenn die Bundestagswahlen gelaufen sind (höchstwahrscheinlich). Aber bei Social Bots ist es wie im Fußball: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Oder irgendwo läuft immer ein Spiel ....


    Zuletzt modifiziert von neigefraiche am 09.12.2017 - 07:06:32
  • null-siebener 09.12.2017 12:01 Uhr
    Warum haben die Drittligisten überhaupt ein Wort mitzureden. Der DFB hat sich für 5 Regionalligen entschieden und somit müssen 5 absteigen, damit 5 aufsteigen können. Fertig! Das ist der Sinn des Sports, da bedarf es keiner Diskussion.
    Unter der Regionalliga West gibt es 4 Abstiegsplätze, obwohl es nur 3 Oberligen gibt. Da heult auch keiner rum!

    Aber danke an das Ehrenamt, feuchter Händedruck und geht wieder malochen. Damit sich der DFB mit seinen 3 Profiligen weiter abschotten und sich die Taschen vollmachen kann.

    Hilft nur noch eins: 1. bis 3. Liga boykottieren, auf die Bezirkssportanlage in der Nähe gehen und echte Sportler unterstützen, die vor dem Spiel noch arbeiten waren.
  • ostzuschlag 09.12.2017 12:54 Uhr
    es dürfen im Moment KEINE fünf Mannschaften aus der dritten Liga absteigen!!das möchte und will der DFB nicht!!und natürlich unser fvno sowieso nicht,stand jetzt würden drei!!!!ostclubs absteigen,und das ist nicht in Verbands Interesse, weil die ostclubs unterstützt werden sollen um sich in Liga drei bis Bundesliga etablieren zu können,und mehr ostclubs in Liga zwei einzubinden,deswegen werden es demnächst auch zwei Aufsteiger der regio nord- Ost geben,in der Hoffnung das in jeder Saison ein ostclubs in Liga zwei aufsteigt,je mehr ostclubs in Liga drei und zwei sind umso größer ist natürlich die Chance das immer eine Mannschaft von uns dabei ist.
  • neigefraiche 09.12.2017 15:32 Uhr
    Dachte immer, der Weihnachtsmann kommt aus dem hohen Norden, mit Schlitten und Rentier, und nicht aus Frankfurt im Feinstaubdiesel.

    @ Ostzuschlag: aus welchem der 6 neuen Bundesländer kommst du eigentlich? MV, BB, ST, SN und TH können es nicht sein. Ich tippe auf MW.

    MW steht übrigens für Märchenwald Zwinker
  • Dropkick Rot-Blau 09.12.2017 16:07 Uhr
    21 Verbände und dann ja und Amen sagen,- was ist das!? Wird da nicht Verbandsweise demokratisch abgestimmt? Wie kommt man dann auf ein solches Ergebniss? Wie auch immer? Scheiss DFB- überparteiisch und korrupt!!! Einfach traurig!
  • ostzuschlag 09.12.2017 18:08 Uhr
    nun sollte man es auch gut lassen,es wurde so entschieden und daran wird nicht mehr gerüttelt,und das ist auch gut so.Herr grindel oder Herr Koch Inkompetenz zu bescheinigen finde ich sehr unfair,wir können doch wirklich froh sein solch einen Präsidenten wie Herr grindel an der spitze zu haben.übrigens, über die stärke des ostfußballs,von fünf Spielzeiten sind vier Ost Mannschaften aufgestiegen!!zu letzt hat es die Spitzenmannschaft Viktoria Köln erwischt.energie Cottbus hat die 50 Punkte Marke erreicht.ich sehe das alles sehr positiv.
  • RWEimRheingau 09.12.2017 19:58 Uhr
    Ostzuschlag, Du und Grindel Ihr seit ganz dicke Freunde. Ruf ihn doch mal, er wird bestimmt etwas für Dich tun, vielleicht darfst Du seinen Wagen waschen oder im Frühjahr den Rasen mähen. Er wird sicher eine Menge tun können, auch für Deinen persönlichen Aufschwung Ost!
  • till-scholtz-knobloch 09.12.2017 22:03 Uhr
    Ich habe hierzu eine Open Petition eröffnet
    https://www.openpetition.de/petition/onl ine/fuer-die-viergleisige-regionalliga-m it-vier-direktaufsteigern-regionalligare form
  • ostzuschlag 10.12.2017 07:09 Uhr
    versteh gar nicht den Aufschrei von euch das die dritte Liga Solidarität euch gegen über bekunden sollte.vor einer Woche,als es hieß der Westen bekommt einen garantierten Aufstiegs Platz,war der Jubel groß,ein RWE fan bekundete seinen Egoismus,ob fair oder nicht das interessiere ihn nicht,Hauptsache die Regionalliga West hat ihren direkten Aufsteiger,jetzt hat sich das Blatt gewendet und der Osten steht prima da,jetzt ist auf einmal wieder alles unfair.ich kann die Angst der West Vereine und Fans verstehen, Relegation gegen einen ostverein geht immer in die Hose,dafür ist der Nordosten zu stark.siehe Jena- Viktoria,der letzte regio West Vertreter war Lotte,aber gegen einen Südwest Vertreter,die Liga Südwest halte ich nach dem Nordosten für die zweit stärkste.Regionalliga West wird dominiert von Viktoria Köln,diese Saison KFC,ansonsten bvb2,rwo,WSV,das sind so die Mannschaften die immer oben stehen.und dann kommt gar nichts mehr.ich denke das diese Teams in den nächsten Jahre auch die Aufstiege zur dritten Liga schaffen werden.Wattenscheid und Aachen ist natürlich auch ein Begriff im Fußball,alle anderen Vereine sagen mir nichts ,Rödinghausen, Wiedenbrück, kenn ich nicht und den Rest ehrlich gesagt auch nicht,weiss auch nicht ob sie drittliga Infrastruktur besitzen,glaub ich aber nicht,da die Plätze bei diesem bisschen Schnee ja bei euch alle unbespielbar sind.das geht in der dritten Liga natürlich nicht.ich denke wir sollten alle positiv in die Zukunft schauen,den DFB unterstützen den da bewegt sich doch einiges seit Herr grindel Präsident ist.wünsche euch einen besinnlichen zweiten Advent mit euren liebsten,und eine vor weihnachtlich besinnliche Zeit.
  • goleo 11.12.2017 18:45 Uhr
    Der Westen hat gefordert, Der Meister muss aufsteigen! Egal welche Liga oder welche Himmelsrichtung. -Wir brauchen keine subventionierten Ostvereine. Wer sportlich die angemessene Leistung bringt wird aufsteigen oder eben nicht, bzw. absteigen. Da braucht es keine künstlichen Regulierung. Auch nicht für den Osten. Die gab 41 Jahre in der DDR. Denke das reicht. Können ja ansonsten die DDR Oberliga wieder einführen....

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