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Regionalliga-Reform
Drei Vorschläge zum Aufstiegsmodell

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Foto: firo

Das strittige Aufstiegsmodell der Regionalligen soll abgeschafft werden. Montag informiert der DFB Delegierte in Duisburg.

Zwei Wochen vor dem Außerordentlichen Bundestag am 8. Dezember in Frankfurt informiert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in fünf Regionalkonferenzen auch darüber, wie eine neue Aufstiegsregelung für die Regionalligen aussehen könne. Delegierte und Vertreter der Fußballkreise aus den westdeutschen Verbänden Niederrhein, Mittelrhein und Westfalen treffen sich dazu am Montag um 18 Uhr in der MSV-Arena in Duisburg.

Ich bin großer Befürworter davon, dass die Regionalliga Nordost erhalten bleibt.

Rainer Koch

Drei Vorschläge als Alternative zum jetzigen, strittigen Aufstiegsmodell – die fünf Regionalliga-Meister sowie der Tabellen-Zweite der Südwest-Gruppe spielen die drei Aufsteiger in die 3. Liga aus – stehen nach Informationen dieser Zeitung zur Diskussion. In allen Vorschlägen wird von vier statt bisher drei Aufsteigern in die 3. Liga ausgegangen.

Erster Vorschlag
Die Meister der Regionalliga West und Südwest bekommen einen festen Aufstiegsplatz, die Titelträger aus Süd, Nord und Nordost spielen in einer Dreierrunde zwei weitere Aufsteiger aus. Dieser Möglichkeit dürfte sich vermutlich der Westen mit seinen Traditionsvereinen Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Wattenscheid 09, Alemannia Aachen, Wuppertaler SV oder auch KFC Uerdingen anschließen.

Zweiter Vorschlag
Es werden nur noch vier statt fünf Regionalliga-Staffeln gebildet, so dass stets der Meister aufsteigt. Das könnte dem Vernehmen nach auf Kosten der Regionalliga Nordost gehen, in der Traditionsvereine wie Energie Cottbus, Dynamo Berlin sowie Lok und Chemie Leipzig unterwegs sind. DFB-Vizepräsident Rainer Koch hat sich am Rande der Regionalkonferenz Süd in Stuttgart gegen diese Möglichkeit ausgesprochen: „Ich bin großer Befürworter davon, dass die Regionalliga Nordost erhalten bleibt.“

Dritter Vorschlag
Es gibt ein rotierendes System an festen Aufstiegsplätzen. Drei Meister steigen direkt auf, die beiden übrigen bestreiten Play-offs um einen vierten Aufstiegsplatz. Es wird nach einem turnusmäßigen Modus im Vorfeld einer Saison festgelegt , welche Regionalligen die Direktaufsteiger stellen, welche Meister in die Play-offs müssen. Ein Modell, das Reinhard Grindel präferiert. Der DFB-Präsident hofft, dass sich alle Beteiligten vor dem Bundestag auf einen Kompromiss einigen und es „keine Zufallsentscheidung“ gebe.

Weitere Themen der Regionalkonferenzen werden der Neubau der DFB-Akademie in Frankfurt am Main mit Baukosten in Höhe von gut 150 Millionen Euro sowie der oft kritisierte Grundlagenvertrag im Fußball zwischen dem DFB und der für die Bundesliga und Zweite Liga zuständigen Deutsche Fußball-Liga (DFL) sein.

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  • Bahnschranke 23.11.2017 19:33 Uhr
    Grindel ist doof, aber das tut ja nichts zur Sache. Mir liegt natürlich die Regionalliga West mehr am Herzen, aber bei all den Vorschlägen kann es nur mit der Refmduziering auf 4 Liegen hinauslaufen... Meister müssen aufsteigen ... Fertig
    Warum man eine Aufstockung der 3.Liga kategorisch ausschließt, ist mir unbegreiflich....
  • Kalle K 23.11.2017 19:37 Uhr
    Die Versionen 1 & 3 sind genauso schlecht wie die bisherige.
    Version 2 erscheint mir am fairsten.
  • MeyerLansky 23.11.2017 19:59 Uhr
    Was hat denn Alemannia Aachen mit der Aufstiegsregelung zu tun ? Dort regiert doch der Insolvenzverwalter, soweit ich richtig informiert bin?
  • Dave85gb 23.11.2017 20:20 Uhr
    Mein Vorschlag:
    4 feste Aufstiegsplätze, dazu Reduzierung der Regionalliga von 5 auf 4 Staffeln in folgender Konstellation:
    -Nord (unverändert)
    -Ost (unverändert)
    - West (NRW + Nordhessen + Rheinland)
    - Süd (Südhessen + Pfalz + Saarland + BW + Bayern)
    Verstehe bis heute nicht warum Bayern ne eigene Regionalliga-Staffel hat. Da spielen mit wenigen Ausnahmen fast nur Dorfklubs.
  • Optimist 07 23.11.2017 20:28 Uhr
    @ Meier L.
    Und dann kann man nicht Aufsteigen,du Otto?
    Noch steigt der auf der die meisten Punkte hat,,nicht wer die meiste kohle auf der Bank hat.
  • MeyerLansky 23.11.2017 20:44 Uhr
    Ein Insolvenzverwalter arbeitet im Interesse der Gläubiger. Er hat den Auftrag möglichst viel für Gläubiger heraus zu holen. In Aachen hält er den Spielbetrieb aufrecht, damit die Insolvenzmasse erhöht wird. Geld für einen Lizenzantrag für Liga 3 ist nicht vorhanden.
  • Kalle K 23.11.2017 20:59 Uhr
    Die Zuordnung der Staffeln richtet sich nach der Größe der Mitgliederzahlen.
    Der Landesverband Bayern hat mehr Mitglieder als der gesamte Osten. (1,6 Mio vs. 0,6 Mio) Daher müsste die Regionalligen Nord und Ost zusammengehen, dann wäre es grob ausgeglichen.
    Aber da wird das Gebiet als zu groß angesehen.
    Eine Regio Süd würde dahingehend die Hälfte aller Teilnehmer stellen. Dann wäre auch die Forderung nach der Hälfte der Aufstiegsplätze da.
  • MeyerLansky 23.11.2017 21:04 Uhr
    Mein Vorschlag:

    3 neue Ligen, Nord, Mitte, Süd. Dann wäre keiner benachteiligt. Auch Liga 3 nicht. Die geographischen Trennlinien könnte man exakt nach den Mitgliederzahlen ziehen.
  • Bahnschranke 23.11.2017 22:36 Uhr
    Mal davon abgesehen, dass Grindel doof ist, muss eine Aufteilung wohl nicht nach Mitgliedergröße erfolgen. Die ganzen Vorschläge seitens der Fanbase wurde ja komplett ignoriert.
    Man könnte die Zweitvertretungen zusammenführen. Dies wäre für die Proficlubs finanziell zu stemmen. Aber auch mal abzuklopfen, welche Vereine gar keine Ambitionen für eine großflächigere Aufteilung haben, könnte viele Probleme von alleine lösen.
    Kann ja durchaus sein, dass weitere Auswärtsfahrten den Aufwand nicht rechtfertigt.
    Aber egal was die Blitzbirnen jetzt zusammenlügen .... Meister müssen (direkt) aufsteigen.
  • Dave85gb 23.11.2017 22:39 Uhr
    @ Kalle K
    Der Einwand ist gut, von der Seite betrachtet wäre das natürlich ungerecht.
  • Chippo33 23.11.2017 22:40 Uhr
    Was der Herr Koch nicht alles möchte: er möchte seine Bayernliga und nun noch die Nordost erhalten. Südwest und West jeweils einen Aufstiegsplatz garantieren. Nur zu einer RL hat Herr Koch wohl keine Meinung...
  • totto65 24.11.2017 06:16 Uhr
    Ausgehend von der Prämisse "Meister müssen aufsteigen" kann und darf sich nur Lösung zwei durchsetzen.
  • Wuppertobi 24.11.2017 07:12 Uhr
    Man könnte noch überdenken die Spiele gegen die 2. Mannschaften der Profiklubs außer Konkurrenz zu spielen. Z. B. für 15.000 Euro für den Amateurverein....
  • grave5 25.11.2017 15:13 Uhr
    4 Liegen....4 Aufsteiger. Diskussion überflüssig
  • Mit Picke 26.11.2017 11:02 Uhr
    Jepp,Reduzierung auf 4.Ferrdich.
  • via Facebook: Jörn Helms 23.11.2017 20:40 Uhr
    Völlig sinnlos ! Regionalliga Nordost muss bleiben wie auch West und Nord ! Meister müssen auf jeden Fall direkt hoch ! Notfalls die 3. Liga erhöhen und die Reserven bis zur Kreisliga streichen und im parallelen Wettbewerb antreten lassen !
  • via Facebook: Lars Jung 23.11.2017 20:48 Uhr
    Die Mannschaftskapitäne der 4 Erstplatzierten Teams müssen in einem American Gladiators Parcours um den direkten Aufstieg bestehen.
  • via Facebook: Michael Hummels Fergŏn 23.11.2017 21:40 Uhr
    Wir können auch das Gehalt der Herren jedes Jahr neu festlegen... der fünfte bekommt dann nichts.
  • via Facebook: Nico Ro 23.11.2017 21:51 Uhr
    Da gibt es nichts zu diskutieren - Meister müssen aufsteigen!
  • via Facebook: Karsten Grünke 24.11.2017 01:00 Uhr
    , Wer Meister wird muss Aufsteigen wo für reist man sich den Arsch auf
  • via Facebook: Marcelo Rosse 24.11.2017 11:34 Uhr
    Jannick Hartmann
  • via Facebook: Dieter Nelsen 25.11.2017 12:10 Uhr
    Normalweise steigt der Meister auf. Die gut bezahlten Herren im DFB sollen sich mal was einfallen lassen. Lösungen gibt es immer. Geht nicht, gibt's nicht. ⚽️⚽️⚽️⚽️

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