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RWE U19
Apfeld-Elf zu arrogant für Straelen

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Foto: Thorsten Tillmann

Nur ein 2:2 (1:2)-Unentschieden gegen den SV Straelen. Dafür gab es nach dem Abpfiff eine Standpauke von Rot-Weiss Essens U19-Trainer Damian Apfeld.

Fassungslosigkeit bei den Essenern unmittelbar nach dem Abpfiff der Partie. Keeper Stefan Jaschin zieht sich sein Trikot übers Gesicht. Die restlichen Blicke aus der Mannschaft gehen auf den Boden. Die Köpfe hängen. Die Enttäuschung und die Wut über den Patzer an der Straelener Römerstraße war aus der Ferne spürbar. Als die Mannschaft langsam zusammen gekommen war, ergreift Trainer Damian Apfeld das Wort und geht mit jedem Einzelnen hart ins Gericht. Auch er war genervt von dem 2:2-Unentschieden der Bergeborbecker.

"Ich hab ihnen gesagt, dass es so nicht weitergeht", berichtet der ehemalige ETB-Verantwortliche später. "Wir müssen die Lehren aus diesem Spiel ziehen. Uns hat nach der 2:0-Führung die Arroganz eingeholt. Wir waren nicht mehr fokussiert." Robin Köhler (2.) und Nils da Costa Pereira (19.) per verwandeltem Foulelfmeter hatten die Essener früh mit 2:0 in Führung gebracht. Die destruktiv auftretenden Straelener glichen jeweils nach aus dem Halbfeld in den Strafraum getretenen Treffern durch Mathis Peters (31.) und Tobias Eickmanns (63.) aus. Apfeld: "Nach der 2:0-Führung waren wir der Meinung, dass wir die jetzt richtig abschießen können und es ein Spaziergang wird. Die Vorzeichen dafür standen auch gut, aber dafür müssen wir auch Geschwindigkeit, Zielstrebigkeit und die Gradlinigkeit hochhalten", kritisierte Apfeld.

Apfeld nach verschossenem Strafstoß auf 180

Zu allem Überfluss hatte da Costa Pereira den zweiten Foulelfmeter der Rot-Weissen hergeschenkt (79.). Nachdem der eingewechselte Afinito Herve Luniama-Mukulayenge im Sechzehner gelegt wurde, wollte der Linksfuß den Strafstoß cool ins Netz chippen. Straelen-Keeper Nick Esser hielt den Ball jedoch sicher fest. "In diesem Moment war ich auf 180", gibt Apfeld zu. "Das war schlimmer, als wenn er den Ball daneben gesetzt hätte. Auch mit 17, 18 muss ich ein Gefühl für so ein Spiel entwickeln und den Ball sicher in die Ecke schießen. Er kann das ja auch."

Da der Tabellenführer VfR Fischeln gegen den 1. FC Mönchengladbach ebenfalls nur 2:2-Remis gespielt hat, haben die Essener den Sprung an die Spitze erneut verpasst. Dieser soll nun, zumindest vorerst, am Mittwoch gegen Kray erfolgen. Apfeld: "Wir werden beim Training alles noch einmal ansprechen und den Spielern die ein oder andere Szene zeigen. Ich hoffe, es hat jetzt endlich Klick gemacht."

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  • Essenkomm 16.10.2017 15:00 Uhr
    Bei RWE bräuchten sie mal einen Chef wie den Watzke beim BVB. Der würden den die Ohren langziehen. Hoffentlich bekommt der RWE mal so einen Manager.

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