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Resse will die Serie stoppen, YEG seine ausbauen

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Coskun Ugur Ünal, Coskun Ugur Ünal
Foto: Michael Korte

Westfalenliga 2: Unterschiedliche Ausgangslagen vor den Heimspielen der Gelsenkirchener Klubs Viktoria Resse und YEG Hassel.

Viktoria Resse - Westfalia Wickede

„Wir brauchen nicht lange drumherum reden: Wir brauchen jetzt mal die drei Punkte.“ Das könne man in der Deutlichkeit so schon sagen, meint Resses Trainer Frank Conradi. Sein Team befindet sich in einer Negativspirale, der erste Sieg vor drei Wochen hat keine Wende ausgelöst. Nach zwei Niederlagen inklusive schlechter Leistungen empfängt die Viktoria nun Westfalia Wickede (15.15 Uhr, Im Emscherbruch) - das Team, mit dem sie punkt- und torgleich in der Abstiegszone rangiert. Conradi kennt den Wickeder Trainer sehr gut: „Sie sind hinter den Erwartungen zurück geblieben, hatten wie wir viel Verletzungspech. Aber zumindest defensiv stehen sie in den letzten Wochen sehr gut.“

Dass sein Team trotzdem drei Punkte holt, macht Conradi an zwei Dingen fest. „Punkt eins: Wir spielen zuhause. Und Punkt zwei: Es kehren einige Ausfälle zurück.“ Namentlich sind das Dominik Hanemann, Kapitän Coskun Ugur Ünal, Raphael Bauer und Matthias Potthof. „Damit habe ich endlich wieder Alternativen“, sagt Conradi, der so langsam aber sicher Zählbares fordert: „Wir werden 17, 18 Punkte pro Serie brauchen.“ Die Hälfte der Hinrunde ist gespielt, Resse steht bei fünf Zählern. „Den Jungs mache ich aber keinen Vorwurf, wir sind eben drin in dieser Negativspirale“, sagt der Resser Trainer. Er hofft, dass sein Team vor allem von der Erfahrung der Rückkehrer profitiert und der Negativspirale am Sonntag entkommt.

YEG Hassel - Kirchhörder SC

Die Rollen sind klar verteilt: YEG Hassel, mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen, empfängt den Kirchhörder SC, der überhaupt erst zwei Zähler auf dem Konto hat (15 Uhr, Lüttinghof). Auch YEG-Trainer Hakan Karabal weiß, dass die Favoritenrolle bei seinem Team liegt. Aber: „Das ist nie so einfach, gegen Mannschaften von unten zu spielen. Der Drops ist noch lange nicht gelutscht, die werden so schnell wie möglich versuchen, den Anschluss herzustellen“, so Karabal.

Weil die Gäste unbedingt punkten müssen, erwartet der YEG-Trainer Kirchhörde tiefstehend und auf Konter lauernd. Das komme seinem Team aber sogar in gewisser Weise entgegen. „Da müssen wir die Ruhe bewahren, aber wir sind clever genug“, sagt er. Das haben die letzten Spiele bewiesen, seit 360 Minuten ist YEG in der Liga ohne Gegentor. Diese Zahl sollte sich gegen den SC um 90 Minuten vergrößern.

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