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BVB-Einzelkritik
Toljan und Toprak schwächeln gegen Real

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Nuri Sahin, Nuri Sahin
Foto: firo

1:3 verlor der BVB gegen Real Madrid – weil er sich vor allem ind er Abwehr zu viele schwächen erlaubte.

Die Einzelkritik im Überblick:

Roman Bürki (2): Absolut schuldlos an den ersten beiden Gegentoren, beim dritten ließ er den Ball – aus allerdings kurzer Distanz – am kurzen Pfosten passieren. Ein Fehler war das nicht, aber auch nicht perfekt gelöst. Ansonsten mit guten bis sehr guten Paraden und stets zur Stelle, wenn lange Bälle hinter die Abwehr gespielt wurden. Wagte sogar ein Tänzchen gegen Ronaldo (4.).

Lukasz Piszczek (2,5): Rettete in höchster Not mit starker Grätsche vor dem einschussbereiten Bale (11.) und machte auch ansonsten ein gutes Spiel - mit einer folgenschweren Ausnahme: Vor dem 0:1 verlor er Bale aus den Augen – und der bestrafte das mit einem platzierten Volley (15.).

Sokratis (3,5): Mühte sich, die Abwehr zusammenzuhalten, was aber gegen Madrids Offensivzauber eine Herkulesaufgabe war. Vor dem 0:2 gelang es ihm nicht, Flankengeber Bale zu stoppen (50.).

Ömer Toprak (4,5 - bis 60.): Hatte seine liebe Mühe mit den schnellen Real-Angreifern, oft mangelte es ihm am nötigen Tempo. Ließ sich von Ronaldo (11.) und Bale (24.) überlaufen, was jeweils zu hochkarätigen Chancen führte. Beim 0:2 stand er im Niemandsland, weshalb Ronaldo aus kurzer Distanz einschieben konnte (50.), bei 1:3 konnte er Ronaldo nicht stoppen (79.).

Jeremy Toljan (4,5): Auch er hatte defensiv ordentlich Probleme mit den offensivstarken Gästen. Ließ in der 10. Minute Carvajal laufen und hatte großes Glück, dass daraus nicht das 1:0 entstand. Auch nach vorne klappte nicht viel. Insgesamt ein Auftritt mit viel Luft nach oben.

Mario Götze (4 - bis 76.): Spielte ein paar saubere Pässe, wurde ansonsten aber in der ersten Halbzeit von Madrid weitestgehend aus dem Spiel genommen und gewann nicht einen Zweikampf. Nach der Pause sehr viel besser im Spiel, an vielen Kombinationen beteiligt – aber ohne zählbares Resultat.

Nuri Sahin (4 - bis 60.): Agierte deutlich tiefer als sonst in der Bundesliga, weil Madrid das BVB-Aufbauspiel gehörig unter Druck setzte. Tat sich schwer, Anspielstationen in der Tiefe zu finden. Konnte dem Spiel so seinen Stempel nicht aufdrücken.

Gonzalo Castro (3,5): Wenn der BVB in der ersten Halbzeit mal gefährlich nach vorne kam, hatte er oft seine Füße im Spiel. Leitete mit Pass auf Yarmolenko die wohl beste BVB-Chance vor der Pause ein (13.) – und bereitete auch das 1:2 mit punktgenauer Flanke auf Aubameyang vor (54.). Leider aber gab es auch von ihm viel zu selten solche Szenen zu sehen.

Andrey Yarmolenko (3): Auffälligster Offensivspieler, allerdings mit hoher Fehlerquote. Ließ sich nach Castros Pass zu weit abdrängen und schlug dann eine ungenaue Flanke – da war mehr drin (13.). Legte im Strafraum per Kopf quer auf Aubameyang – aber Varane konnte so eben noch klären (47.). Blieb oft im Dribbling hängen – wurde aber auch oft von den Mitspielern allein gelassen.

Pierre-Emerick Aubameyang (3): Kam dann und wann in gute Positionen, machte das dann aber durch unsaubere Ballannahmen selbst zunichte. In der 54. Minute aber dank seiner Schnelligkeit vor Ramos am Ball, den er aus kurzer Distanz zum 1:2 ins Tor lenkte. Insgesamt aber zu selten gefährlich.

Maximilian Philipp (3,5): Zeigte auf der linken Seite enormen Einsatz und gute Ansätze. Lief viel und ging beherzt in die Zweikämpfe. Seinen Schuss aus spitzem Winkel lenkte Torhüter Navas an die Hand von Ramos – aber es war eher keine Fehlentscheidung des Schiedsrichters, dabei nicht auf Absicht zu entscheiden (13.). Ging enorm weite Wege, allerdings saßen die Pässe nicht immer.

Mahmoud Dahoud (3,5 - ab 60.): Kam für Toljan, hatte einige ansprechende Szenen – konnte die ganz große Wende aber auch nicht mehr herbeiführen.

Julian Weigl (3,5 - ab 60.): Kam für Sahin und schaffte es auch dank der damit verbundenen Umstellung auf eine Dreierkette in der Abwehr, höher zu agieren und ein paar Aktionen mehr nach vorne zu initiieren, ohne den ganz großen Glanz zu versprühen.

Christian Pulisic (ab 76.): Kam für Götze. Ohne Note

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  • hoelwil 27.09.2017 07:49 Uhr
    Auf dem CL Tempolevel hat Götze keine Lebensberechtigung mehr.Der gewinnt kein einziges vertikales 1 gegen 1 mehr. Pulisic nicht zu bringen war ein dumme Idee von Bosz.Hoffentlich bleibts dabei.Die Qualifikation für die KO Phase ist schon erledigt. Der 3 Platz muss es jetzt aber unbedingt werden.

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