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Borussia-Duell
Dortmund führt Gladbach vor

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BVB - Gladbach, BVB - Gladbach
Foto: firo

Die Tabellenspitze in der Fußball-Bundesliga gab Borussia Dortmund am Samstag für genau drei Stunden ab.

Auf das Hoffenheimer 2:0 über Schalke konterte die Elf von Cheftrainer Peter Bosz mit einem hochklassigen Auftritt gegen enttäuschende Borussen aus Mönchengladbach. Drei Treffer des entfesselt aufspielenden Pierre-Emerick Aubameyang machten das 6:1 (3:0) des BVB über die Elf vom Niederrhein zu einer Fußballgala ersten Ranges. Der schwarz-gelbe Vortrag war für 81 360 Zuschauer in der Arena am Westfalenpark jeden Eintritts-Euro wert.

Halbzeit eins? Aus Gladbacher Sicht eine Vollkatastrophe, aus Dortmunder Blickwinkel eine Hälfte wie aus dem Fußball-Bilderbuch. Drei Treffer hätten die Gäste für sich verbuchen können. Natürlich. Doch beste Konter ließ die ansonsten eher streng defensiv stehende Fohlenelf kläglich ungenutzt. Mut? Den hatte Cheftrainer Dieter Hecking zwar erhofft. Doch im Alleingang auf die schwarz-gelbe Südtribüne zu entpuppte sich eben jener Mut als sehr relativ.

Der Belgier Thorgan Hazard scheiterte zweimal am BVB-Schweizer Roman Bürki (10./43.), beim zweiten Versuch im Nachschuss an der eigenen Unzulänglichkeit. Für Lars Stindls Möglichkeit in Kooperation mit Raffael, wie Hazard freistehend am Dortmunder Sechzehner, blieb nur die Vokabel “Rückgabe”.

Auf der Gegenseite spielten die Gastgeber bei 75 Prozent Ballbesitz geduldig gegen eine zementierte 4-4-2-Formation. Gladbach hielt die Konzentration nicht hoch genug, um alle Passwege zuzustellen. Die erste große Lücke nutzte Julian Weigl. Der bediente Pierre-Emerick Aubameyang, dessen Flanke der Ex-Freiburger Maximilian Philippe aus kurzer Distanz per Direktabnahme ins Gladbacher Netz schmetterte (28. Min.).

Nur zehn Minuten später war wieder Philipp-Time. Der ehemalige BVB-Verteidiger Matthias Ginter leistete sich vor dem eigenen Strafraum einen kapitalen Ballverlust. Mahmoud Dahoud, der gegen seinen Ex-Klub im defensiven Mittelfeld die Starterlaubnis von Trainer Peter Bosz erhalten hatte, passte umgehend Jeremy Toljan frei. Und der sah den ungedeckten Philipp im Gladbacher Strafraum.

Um auch ja keine Fragen zur Halbzeit offen zu lassen, traf dann auch noch Aubameyang. BVB-Innenverteidiger Sokratis sprengte mit einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte die Gladbacher Viererkette, Philipp nahm die Steilvorlage dankend auf und bediente Aubameyang. Es war das sechste Saisontor für den Gabuner im sechsten Bundesligaspiel.
Kam noch was von Gladbach, um wenigstens die Ehre zu retten? Die Bilanz vor dem Anpfiff sah bei nur einem Sieg und einer Punkteteilung in den vergangenen 15 Gastspielen am Westfalenpark ohnehin schon desaströs aus.

Trainer Dieter Hecking probierte es nach Aubameyangs zweitem Treffer des Abends zum 4:0 tatsächlich mit seinem frischen Franzosen. Mickael Cuisance kam in der 61. Minute für Raffael. Genau 65 Sekunden stand der 18-Jährige auf dem Rasen, um die Klasse von Pierre-Emerick Aubameyang mal aus nächster Nähe bestaunen zu dürfen. Der Gabuner vernaschte im Solo nicht nur Jannik Vestergaard, sondern per Heber auch noch den bedauernswerten Matthias Ginter, der für seinen geschlagenen Torwart Tobias Sippel auf der Torlinie zu retten versuchte und sich dabei fast im Netz verfing.

Die Gladbacher Ehre konnte Kapitän Lars Stindl mit seinem 1:5 nicht mehr retten. Die gut 8000 Gästefans feierten über Stindls zweiten Saisontreffer hinweg. Trotz der harten Niederlage ließen sich die Fohlen-Anhänger des Abend partout nicht vermiesen. Auch eine bravouröse Leistung. Bei Julian Weigls 6:1 mit einem feinen Distanzschuss in den rechten Torwinkel wurden auch die schwarz-grüne Fahnen geschwungen.

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