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Eishockey-Playoffs
Moskitos erstmals unter Druck

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ESC Moskitos Essen
Tilburg Trappers
Saison 2016/2017
Foto: Michael Gohl

Nach der 1:4-Niederlage im ersten Halbfinale gegen Tilburg wollen sich die ESC Wohnbau Moskitos Essen am Donnerstagabend das Heimrecht zurückholen.

Wer das erste Halbfinal-Spiel zwischen den ESC Wohnbau Moskitos Essen und den Tilburg Trappers am Dienstagabend verfolgte, kam fast zwangsläufig zu einem ganz bestimmten Analyse-Ergebnis. Dieses Spiel verlor der Gastgeber in den ersten zwanzig Minuten. So schläfrig, unkonzentriert und harmlos wie im ersten Spielabschnitt sah man die Essener Eishockey-Cracks in der laufenden Saison so gut wie nie. Der 0:2-Rückstand nach 20 Minuten konnte somit niemanden der 2417 Zuschauer an der Curtiusstraße verwundern. "Wir haben die Partie im ersten Drittel aus der Hand gegeben. Und dann ist es gegen eine Mannschaft wie Tilburg natürlich ganz schwer, noch einmal zurückzukommen", resümierte ESC-Boss Torsten Schumacher.

Was vor dem zweiten Spiel (Donnerstagabend 20 Uhr in Tilburg) positiv stimmt: In den folgenden 40 Minuten zeigten die Moskitos, dass sie absolut in der Lage sind, den amtierenden Meister unter Druck zu setzen. Zahlreiche Schüsse schnellten nur haarscharf am Trappers-Kasten vorbei, auch Keeper Ian Meierdres musste ein ums andere Mal in höchster Not retten. Schiedsrichter Benjamin Hoppe übersah zudem recht großzügig einige Fouls der Gäste im letzten Drittel. Mehr als der zwischenzeitliche Anschluss durch einen Abfälscher von Veit Holzmann (47.) war auch deshalb nicht drin. Durch einen eiskalt ausgespielten Konter entschieden die Niederländer 116 Sekunden vor Schluss durch Justin Larson die Partie, der Empty-Netter von Danny Stempher kurz darauf fiel nicht mehr entscheidend ins Gewicht.

Kleine Halle, große Stimmung

"Unsere große Stärke ist, das wir über 60 Minuten mit vier starken Reihen Vollgas geben können", formulierte Trappers-Vorsitzender Ron Van Gestel das Tilburger Erfolgsgeheimnis. Hinzu kommt eine meist sehr aufmerksame Defensive, Effektivität vor des Gegners Tor und nicht zuletzt die Atmosphäre im kleinen Ijssportcentrum. Nur 2550 Zuschauer passen in die Halle, dem Gastverein können nur 250 Tickets pro Spiel zugesichert werden. Wollen die Stechmücken ihre überragende Saison mit dem Finaleinzug krönen, muss mindestens einmal im Nordbrabant gewonnen werden. "Das haben wir ja in dieser Saison schon einmal geschafft", erinnert sich Schumacher an das überzeugende 5:1 vom 22. Januar.

Unabhängig vom Resultat dürfen die Essener nur knappe 48 Stunden nach Spiel zwei wohl eine Saisonrekordkulisse erwarten. Am günstigen Samstagstermin zwischen den Feiertagen steigt am Westbahnhof Spiel drei, Bully ist erneut um 20 Uhr.

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