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Wurtz trotz achtem Saisontor einfach nur frustriert

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Foto: firo

Es war nicht das erste Mal, dass es Johannes Wurtz war, der den VfL Bochum mit seinem Tor vor einer Niederlage bewahrte.

Der Saarländer, der im Sommer vielerseits belächelt von der SpVgg Greuther Fürth zum VfL wechselte, ist mittlerweile Bochums treffsicherster Schütze.

Auch wenn er bei seinem Treffer zum 1:1 nach Zuspiel von Dominik Wydra keinesfalls brillierte, so bedeutete sein Ausgleichstreffer, dass sein Team weiterhin einen relativ komfortablen Abstand zu den Abstiegsrängen aufweist. Und so war dem Torschützen auch nicht zum Jubeln zumute: „Das Tor war glücklich. Ich habe den Ball nicht einmal richtig getroffen.“ Und selbstkritisch fügte er noch hinzu: „Bis dahin hatte ich viele Ballverluste. Ich war überhaupt nicht im Spiel. Das war ein sehr schlechtes Spiel von mir.“

Zum Ärger der Fans war die Leistung des gesamten Teams in den ersten 20 Minuten, um es salopp zu formulieren, unterirdisch. Wurtz: „Man muss es so deutlich sagen: Es war einfach zu wenig.“ Auf dem Weg in die Kabine schnappte Bochums torgefährlicher Angreifer auch noch einen Satz des Trainers auf: „Er hat zurecht vor laufenden Kameras gesagt, dass unsere Körpersprache in der ersten Halbzeit schläfrig gewirkt hat.“
Und das soll sich in 14 Tagen, wenn das Team am 1. April beim SV Sandhausen antritt, gravierend ändern. Wurtz: „Wir müssen uns endlich etwas überlegen, dass wir in den ersten Minuten voll da sind und zu 100 Prozent funktionieren.“

Immerhin stellte der Angreifer fest: „In Abschnitt zwei haben wir uns gefangen. Da wurde es besser, da haben wir den Gegner mit vielen Flanken unter Druck gesetzt und den Ausgleich erzwungen.“ Zur Schlüsselszene des Spiels, dem Elfmeter, der zum 0:1 führte, wollte sich Wurtz nicht äußern, fand aber: „Insgesamt war die Leistung des Schiedsrichters alles andere als souverän.“

Den letzten freien Tag zu Wochenbeginn nutzte Wurtz zu einem Abstecher ins Saarland: „Es war schön, mal wieder ein paar Stunden daheim zu verbringen.“ Ein Ausflug, der sich vielleicht am kommenden Wochenende wiederholen wird, denn wenn man den Trainer kennt, dann weiß man einerseits, dass das Team vor einer sehr intensiven Trainingswoche steht, andererseits aber auch, dass den Akteuren dann ein trainingsfreies Wochenende winkt.

Für Bochums Top-Torjäger, der mit vier Torschüssen und zwei Torschussvorlagen gegen Aue auch die statistischen Highlights setzte, sicherlich ein willkommener Anlass für einen Trip ins heimische Land.

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