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Tusem liefert spektakuläre Schlussphase im Derby

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Foto: Michael Gohl

Hart erkämpftes 25:25 (12:17) gegen den ASV Hamm-Westfalen.Leistungssteigerung nach schwacher erster Halbzeit. Noah Beyer vergibt in der letzten Sekunde einen Siebenmeter.

ast hätte der Wahnsinn in der Sporthalle „Am Hallo“ seine Krönung erlebt: Nach einer hart erkämpften Aufholjagd des Tusem im Derby gegen den ASV Hamm gehörte Essens Noah Beyer die letzte Aktion des Spiels: Noch einmal gab es Siebenmeter für die Gastgeber, die 2258 Fans in der Halle hielt nichts mehr auf den Sitzen. Beyer täuscht gegen Torhüter Felix Storbeck ein Mal an, holt aus und trifft den Fuß des Hammer Keepers. Kein Sieg, aber immerhin ein Unentschieden für den Tusem im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga. Wobei es lange nicht nach einem Erfolgserlebnis aussah.

„Ein Sieg wäre einfach nicht verdient gewesen“, brachte es Essens Torhüter Sebastian Bliß nach der emotionalen Partie auf den Punkt. Die Hausherren zeigten eine schwache Leistung in der ersten Halbzeit und hatten gegen die Adrenalin-Spritzen aus Westfalen kein Gegenmittel. Die Gäste warfen sich den Frust aus der Seele und bejubelten jedes Tor wie einen Sieg. Die Essener hingegen erlaubten sich zu viele Fehler, teilweise völlig überhastet. „Die Jungs haben verunsichert gewirkt“, beobachtete Trainer Stephan Krebietke. Sein Team fand lange nicht ins Spiel und musste den Gästen beim Treffen zuschauen.

Tolle Handball-Atmosphäre

Erst in der zweiten Halbzeit lief es besser, wenn auch nicht optimal. Immerhin blieb der Tusem in der Partie und kämpfte sich noch einmal heran. „Wir hatten dann ein paar entscheidende Ballgewinne. Dadurch haben die Jungs die Halle angezündet“, sagte Krebietke und er sah eine kämpferische Essener Mannschaft. Die Abwehr war plötzlich wach und hielt Hamm vom Tor weg. In der Offensive gelangen einfache Tore, weshalb es in eine spektakuläre Schlussphase ging. In den letzten zehn Minuten holte der Tusem einen Fünf-Tore-Rückstand auf und verwandelte die Halle somit in ein Tollhaus. Noch mehr, als sie die 50 Minuten zuvor ohnehin schon war. Denn beide Seiten sorgten für eine tolle Handball-Atmosphäre.

Krebietke: „Unglaublich, was die Jungs in der zweiten Halbzeit abgeliefert haben. Es war eine Genugtuung für die Niederlage im Hinspiel. Und Noah wird auch den nächsten Siebenmeter werfen dürfen.“

Tusem: Bliß, Donderis Vegas; Beyer (2/2), J.Ellwanger (2), Keller, Hegemann (1), Roosna, Wöss (6), Szczesny (4), Ridder (6), Seidel, Kintrup (1), Mürköster (3).

Hamm: Storbeck, Doden; Blohme, Huesmann, Brosch (1), Fuchs (2), Fridgeirsson (4), Eggert (2), Macke (1), Ritterbach (3), Gudat (3), Zintel (3/2), Höning, Neuhold (6).

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