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Halle Mülheim
Speldorf verteidigt gleich zwei Titel

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Halle Mülheim, VfB Speldorf
Foto: Alexandra Roth

Der VfB Speldorf hat seinen Titel als Hallenstadtmeister in Mülheim verteidigt. 6:2 gewann der Landesligist das Finale gegen den Mülheimer SV 07.

Die innogy-Sporthalle in Mülheim erlebte bei der Endrunde um den 44. König-Pilsener-Cup die Janis-Timm-Festspiele. Der Stürmer des Landesligisten VfB Speldorf erzielte im Endspiel gegen den Bezirksligisten Mülheimer SV 07 fünf Tore. Die Speldorfer gewannen mit 6:2 und verteidigten ihren Titel bei der Stadtmeisterschaft. TimmJanis Timm» zum Profil sicherte sich mit 14 Treffern den Titel des Torschützenkönigs - auch er hatte die Trophäe im Vorjahr bereits gewonnen.

Der ranghöchste Mülheimer Verein setzte sich vor 1400 Zuschauern durch - aber das hatte sich nicht angedeutet. In ihrer Vorrundengruppe unterlagen die Grün-Weißen sogar dem Bezirksliga-Dritten Blau-Weiß Mintard mit 2:3, zogen lediglich als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Dort hatte der VfB ebenfalls eine Menge Arbeit, bezwang den sehr gut verteidigenden Bezirksligisten Rot-Weiß Mülheim nach 15 hart umkämpften Minuten glücklich mit 1:0.

Geheimfavorit ausgeschieden

Alle hatten mit einem Traumfinale zwischen Speldorf und Mintard gerechnet. Bis zum Halbfinale hatten die Blau-Weißen alle sieben Spiele gewonnen - vier in der Vorrunde und drei in der Gruppenphase der Endrunde. Bis dahin lag der vom VfB umworbene Mintarder Marco BringsMarco Brings» zum Profil klar an der Spitze der Torjägerliste. Doch im Halbfinale gegen den bis dahin schwachen Mülheimer SV 07 zeigte Mintard Nerven. Pascal Roenz und Blerim Hysenlekaj brachten den MSV in Führung, auf die Anschlusstore von Mathias Lierhaus (1:2) und Robin Götze (2:3) antworteten Sergio Pinto Cruz und David Römer jeweils im Gegenzug mit den Toren zum 3:1 und 4:2. Sechs Sekunden vor Schluss verkürzte Nico Krause für Mintard zwar noch auf 3:4 - zu spät. Der Geheimfavorit war ausgeschieden!

Im Neunmeterschießen um Platz drei setzten sich die Mintarder zwar mit 4:1 gegen Rot-Weiß Mülheim durch - bei der Siegerehrung lächelte Kapitän Lierhaus aber sehr gequält, als er den drittgrößten Pokal entgegennahm. Das hatte er sich anders vorgestellt. Auch Brings ging nach der Timm-Gala im Endspiel leer aus.

Bereits in der Vorrunde waren die A-Kreisligisten 1. FC Mülheim, Union 09 und SC Croatia sowie B-Kreisligist SV Heißen gescheitert. Vor allem Union 09, auf dem Feld stark abstiegsbedroht, überraschte die Zuschauer. Das letzte Gruppenspiel gegen den späteren Finalisten Mülheimer SV 07 endete 2:2. Ein Sieg hätte zum Einzug ins Halbfinale gereicht, in der Schlussphase sahen die Zuschauer ein Union-Powerplay. Für ihre couragierte Leistung bekamen die Unioner viel Applaus von ihren zahlreichen Fans.

Am lautesten jubelte aber der Speldorfer Anhang. Und der ließ vor allem Janis Timm hochleben.

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