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Cristiano Ronaldo ist endlich vollendet

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Cristiano Ronaldo, Portugal, Europameister, Titel
Foto: firo

Er galt immer als der beste Fußballer der Welt. Nur eines fehlte Cristiano Ronaldo noch zum glücklich sein: Ein Titel mit der Nationalelf. Jetzt ist sein Lebenswerk komplett. Ein Kommentar

Wäre Cristiano Ronaldo nicht zufällig der kompletteste Fußballspieler auf dem Planeten, er könnte wahlweise eine Karriere als Supermodel, Klassenclown oder Sozialtherapeut hinlegen. Beim Fotodienst „Instagram“ zeigt der Portugiese fast täglich im Internet, was die Welt von ihm zu halten hat: jede Menge Muckis, ein gewinnendes Lächeln und einen freundlichen Umgang mit Teamkameraden. Seine beiden Selfies mit Fans, die bei der Europameisterschaft seinetwegen den Rasen gestürmt haben, gingen um die Erde.

Denn das ist und bleibt Cristiano Ronaldo: eine Weltmarke als CR7.

Er hat dreimal die Champions League gewonnen, wurde dreimal Weltfußballer des Jahres. Und am Sonntagabend ist er auch Europameister geworden. Und das, obwohl sein persönlicher Traum vom entscheidenden Torschuss im EM-Finale von Paris nach 25 Spielminuten beendet war. Die französischen Attacken lädierten zuerst sein Knie, dann die Seele: Auf der Trage wurde Ronaldo vom Rasen gebracht.

Alle dachten: Ohne ihren Superstar sind die Portugiesen nur die Hälfte wert. Doch sie kämpften ohne ihn tapfer weiter. Und vor der Verlängerung gehörte Ronaldo dann wieder zum Team: Er feuerte seine Mitspieler an, er machte sie heiß für die weiteren 30 Minuten.

Natürlich war er dabei nicht glücklich – eine Nebenrolle zu spielen, das war noch nie seine Sache. Jetzt sah er sogar, dass Portugal dazu in der Lage war, den Titel zu holen, ohne dass er Entscheidendes auf dem Rasen dazu beigetragen hätte.

Seit seinem Debüt 2004, als sich Portugal bei der Heim-EM im Finale von Griechenland überraschen ließ, hatte Ronaldo einem Titel mit der Nationalmannschaft entgegengefiebert. Über das verlorene Endspiel vor zwölf Jahren hatte er vorher mitgeteilt: „Persönlich habe ich große Lehren daraus gezogen. Ich war jung, es war mein erstes Turnier mit der Nationalmannschaft.“

Trotz der Verletzung: Das Trauma ist besiegt. Portugal hat den Titel, Ronaldo hat den Titel. Es wurde auch Zeit. Viele Gelegenheiten hätte er mit 31 nicht mehr bekommen.

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