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Hasper SV
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Foto: Ketzer

Karl-Heinz „Kalla“ Kiewitt übernimmt ab sofort das Traineramt bei Fußball-Landesligist Hasper SV, schon gestern leitete er die erste Übungseinheit.

Und Harald Kröner zeigte sich angesteckt vom Tatendrang des 53-Jährigen, der in besseren Zeiten vor zwei Jahrzehnten für den HSV stürmte, bei dessen Verhandlungen mit der Klubführung. „Wir waren alle ein bisschen down, aber ,Kalla’ hat uns schon neues Leben eingehaucht“, sagte der HSV-Klubchef, dessen Botschaft eindeutig ist: „Wir geben uns noch nicht auf.“

Den ersten Eindruck von seinem neuen Team hatte Kiewitt schon am Sonntag bei der 1:4-Niederlage der Hasper gegen den FC Lennestadt gewinnen können, bei der nach dem Rücktritt von Trainer Werner Boss Vorstands-Beirat Jörg Wiggershaus gecoacht hatte. Nun schlug er bei den Gesprächen mit dem HSV-Vorstand vor, nicht erst - wie zunächst vorgesehen - in der Winterpause als neuer Hasper Trainer einzusteigen, sondern sofort. Um in dieser Woche drei Trainingseinheiten zu leiten, die Mannschaft kennenzulernen und möglicherweise am nächsten Sonntag im Derby gegen den FC Wetter schon Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

„Wieso sollten wir diese Chance nicht schon wahrnehmen“, sagt Kiewitt. Das Team solle ihn und seine Arbeitsweise kennenlernen, in Einzelgesprächen will er mit den Spielern über die Zukunft reden. „Natürlich gibt es in so einer Situation Spieler mit Abwanderungsgedanken“, sagt der neue Coach, „ich will sie nicht überreden, sondern überzeugen, doch zu bleiben.“ Und Kröner ergänzt: „Unser Ziel ist, das Gros der Mannschaft in der Winterpause zu halten.“ Da Kiewitt, der zuletzt bei Bezirksligist TSG Herdecke und danach bis vor kurzem bei A-Kreisligist FC Silschede Coach war, gut in der Region vernetzt sei, hoffen die Hasper zudem auf dessen Kontakte bei der Suche nach neuen Akteuren.

Bis Ende der Saison 2016/17

Über den aktuellen Hasper Akteur Maik Wiggershaus, der unter dem neuen HSV-Coach bereits bei der TSG Herdecke spielte, kam der Kontakt zum in Gevelsberg wohnenden Kiewitt zustande. „Er hat Fußball-Verstand, wir trauen ihm diese Aufgabe zu 100 Prozent zu“, sagt Kröner, zudem gebe es eine Affinität zum Verein: „Kalla hat die guten Jahre in Haspe noch miterlebt.“ Die Vereinbarung mit Kiewitt gilt so nicht nur bis zum Ende der aktuellen Saison sondern auch für die Spielzeit 2016/17.

Für B-Lizenz-Inhaber Kiewitt selbst, bisher bis auf ein Engagement als Co-Trainer mit Chefcoach Werner Benkert bei Hagen 11 nur in Bezirks- und Kreisliga aktiv, bietet die Landesliga-Zugehörigkeit den Reiz für das Engagement in Haspe. Trotz der aktuell acht Punkte Rückstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen glaubt er auch noch an eine Chance auf den Klassenerhalt. „So schlecht ist die Mannschaft nicht, nur das Selbstvertrauen ist im Keller“, sagt Kiewitt: „Man sollte auch bei diesem Tabellenstand die Flinte nicht ins Korn werfen, auch wenn es natürlich schwer wird.“ Er wolle für frischen Wind sorgen. Beim Vorstand hat er das schon geschafft.

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