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Insolvenzplan genehmigt
Alemannia Aachen gerettet

Gute Nachricht für Alemannia Aachen: Der Traditionsklub ist laut eigener Darstellung nach einer Gläubigerversammlung am Dienstag gerettet.

Zuvor stimmten im Eurogress Aachen die Gläubiger dem von Insolvenzverwalter Professor Rolf-Dieter Mönning und Sanierungs-Geschäftsführer Michael Mönig vorgelegten Insolvenzplan mit mehr als 99 Prozent der Stimmen zu. Dadurch ist der in die Regionalliga West abgestürzte Klub 8 Monate nach der Insolvenzeröffnung saniert und schuldenfrei.

Von etwa 10.500 Gläubigern hatten lediglich 1800 Forderungen in einer Gesamthöhe von 69 Millionen Euro angemeldet. Mehr als 8000 Anleihe- und Kleingläubiger hatten ihre Ansprüche gar nicht erst angemeldet. "Sie haben damit die Sanierung ihrer Alemannia hervorragend unterstützt", sagte Mönning. Die Gläubiger verzichteten auf den Großteil ihrer Ansprüche. Sie können laut Insolvenzplan zum jetzigen Zeitpunkt je nach Gruppe mit einer Quote um 1 Prozent bis 25 Prozent auf ihre angemeldeten und berechtigten Ansprüche rechnen.

"Hier wurde viel Geld verbrannt. Die Gläubiger mussten auf viel angelegtes Geld verzichten"

"Hier wurde viel Geld verbrannt. Die Gläubiger mussten auf viel angelegtes Geld verzichten. Jetzt müssen neue Förderer und Sponsoren ran, damit der Klub endlich wieder um den Aufstieg kämpfen kann", so Mönning. Der Klub will nach eigenen Angaben nun einen Neuanfang starten und "mittelfristig wieder in höheren Ligen spielen".

Mönning: "Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft bei der Alemannia sind gestellt, nun müssen neue Verantwortliche auf die Lokomotive und die Führung übernehmen." Alemannia sei von seinen finanziellen Altlasten befreit, könne weiter auf dem Tivoli spielen und habe so gute Voraussetzungen, auch sportlich wieder höhere Ziele zu realisieren: "Voraussetzung aber muss sein, dass hier künftig seriös und wirtschaftlich realistisch gearbeitet wird."

Auf der nächsten Mitgliederversammlung sollen im März die personellen Weichen für die Zukunft gestellt werden. Erst dann wird auch die endgültige Entscheidung getroffen werden, wer künftig Geschäftsführer am Tivoli wird.

Regionalliga West

Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
3 SC Wiedenbrück 18 9 4 5 32:21 11 31
4 Borussia Dortmund II 17 9 4 4 28:18 10 31
5 Alemannia Aachen 18 8 6 4 31:21 10 30
6 Wuppertaler SV 18 8 5 5 34:24 10 29
7 Rot-Weiß Oberhausen 20 7 8 5 25:21 4 29
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
4 SV Rödinghausen 8 5 1 2 21:14 7 16
5 SC Wiedenbrück 10 4 4 2 15:9 6 16
6 Alemannia Aachen 9 4 3 2 17:10 7 15
7 Wuppertaler SV 9 4 3 2 15:8 7 15
8 SC Verl 9 3 6 0 14:9 5 15
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
3 Borussia Dortmund II 9 5 1 3 15:8 7 16
4 SC Wiedenbrück 8 5 0 3 17:12 5 15
5 Alemannia Aachen 9 4 3 2 14:11 3 15
6 KFC Uerdingen 05 9 4 3 2 7:4 3 15
7 SG Wattenscheid 09 9 4 2 3 15:10 5 14

Alemannia Aachen

19 H
SC Verl
Samstag, 02.12.2017 14:00 Uhr
2:0 (1:0)
17 A
Westfalia Rhynern
Samstag, 11.11.2017 14:00 Uhr
-:- abgesagt
20 A
SV Rödinghausen
Samstag, 09.12.2017 14:00 Uhr
-:- abgesagt
19 H
SC Verl
Samstag, 02.12.2017 14:00 Uhr
2:0 (1:0)
17 A
Westfalia Rhynern
Samstag, 11.11.2017 14:00 Uhr
-:- abgesagt
20 A
SV Rödinghausen
Samstag, 09.12.2017 14:00 Uhr
-:- abgesagt

Torjäger

Alemannia Aachen

# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 8 184 0,5
8 176 0,5
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 6 130 0,7
2 4 171 0,5
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 4 181 0,4
2 3 152 0,5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5

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