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Europa League

Das Wunder von Rom bleibt aus

Die Europacup-Reise von Borussia Mönchengladbach hat in der ewigen Stadt ein frustrierendes Ende gefunden. Bei Lazio Rom setzte es eine verdiente 0:2-Niederlage.


Die Europacup-Reise von Borussia Mönchengladbach hat in der ewigen Stadt ein frustrierendes Ende gefunden. Trotz der lautstarken Unterstützung von rund 10.000 Borussen-Fans unterlag der fünfmalige deutsche Fußball-Meister im Zwischenrunden-Rückspiel der Europa League bei Lazio Rom nach einer schwachen Leistung mit 0:2 (0:2) und verpasste nach dem 3:3 im Hinspiel den ersten Achtelfinaleinzug in einem europäischen Wettbewerb seit 18 Jahren. Die Römer, die erneut auf den am Knie verletzten Nationalspieler Miroslav Klose verzichten mussten, treffen in der Runde der besten 16 auf den VfB Stuttgart (7. und 14. März).

"Wir haben große Fehler gemacht und hatten zu viele Ballverluste. Rom ist eine gute Mannschaft, es war schwer. Wir haben hektisch und zu langsam gespielt. Es war zu wenig Bewegung in unserem Spiel", sagte Trainer Lucien Favre.

Antonio Candreva erzielte nach einem dicken Fehler von Innenverteidiger Alvaro Dominguez die Führumg des zweimaligen italienischen Meisters (10.), Alvaro Gonzalez sorgte nach einem Patzer von Torhüter Marc-André ter Stegen noch vor der Pause für klare Verhältnisse (33.). Für Gladbach war es die erste Auswärtsniederlage auf europäischer Ebene seit März 1996 (0:1 bei Feyenoord Rotterdam).

Die Mannschaft von Favre war in der Anfangsphase um Spielkontrolle bemüht, doch dann patzte Dominguez. Dem Spanier, der in der vergangenen Saison die Europa League mit Atletico Madrid gewonnen hatte, versprang der Ball nach einem Querpass von Martin Stranzl. Candreva nahm die Einladung dankend an und ließ Nationaltorhüter ter Stegen keine Abwehrchance.

Der Rückstand wirkte wie ein Schock auf die Borussia. Die Verunsicherung war deutlich zu spüren. Zahlreiche Fehlpässe prägten das Gladbacher Spiel, den Offensivbemühungen fehlte es an Durchschlagskraft. Zudem passte es ins Bild, dass auch der in den vergangenen Wochen so starke ter Stegen nicht seinen besten Tag erwischte. Einen Schuss von Stefan Radu wehrte er nicht weit genug ab, Gonzalez staubte zum 2:0 ab.

"Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen. Wir müssen den Leuten zeigen, dass wir etwas Positives erreichen wollen", sagte ein sichtlich verärgerter Sportdirektor Max Eberl in der Halbzeitpause bei Sky nach einem blutleeren Auftritt der Gladbacher im ersten Durchgang.

Doch auch nach dem Wechsel war Lazio zunächst die gefährlichere Mannschaft. Stranzl rettete in höchster Not gegen Klose-Ersatz Sergio Floccari (48.). Zudem humpelte Gladbachs Kunstschütze Juan Arango in der 52. Minute verletzt vom Platz. Für ihn kam der 19-jährige Amin Younes. Die Angriffsbemühungen der Gäste blieben aber auch trotz der engagierten Vorstellung des Youngsters harmlos.

Bei Rom verdienten sich Candreva und Hernanes die besten Noten. Bei Gladbach überzeugten Stranzl, der in der 66. Minute den ersten gefährlichen Torschuss der Gäste abgab, und Younes, der nach einer dummen Schwalbe allerdings die Gelbe Karte sah.
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