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Westfalia Wickede

Konya auf Kurs

Lipki, Städter, Baron, Fröse. Beim Blick auf den Spielbericht der Partien von Westfalia Wickede gab es in der Hinrunde meist die gleiche Viererkette zu sehen.


Trotzdem holte der Verein einen neuen Mann mit Ambitionen auf einen Stammplatz: Anil Konya. Beim TuS Eving-Lindenhorst, der in der Hinrunde ordentliche 18 Punkte erkämpfte, gehörte Konya stets zu den Leistungsträgern. Kein Wunder, dass er auch bei anderen Vereinen hoch im Kurs stand. „Ich hatte auch ein Gespräch mit einem Oberligisten“, erzählt er. Nach RS-Informationen handelte es sich beim Interessenten um Westfalia Rhynern. Doch Konya entschied sich für Wickede, wo ihm Trainer Marko Schott eine Perspektive aufzeigte. Klar ist dem neuen Mann allerdings: „Ich kann hier keinen Stammplatz fordern.“

Vor allem nicht in der eingespielten Viererkette. Doch womöglich tut sich noch eine andere Position für den 22-Jährigen auf. Denn er kann auch als Sechser eingesetzt werden. In den bisherigen Testspielen stand er immer von Beginn an auf dem Platz, sowohl als Innenverteidiger, als auch als defensiver Mittelfeldspieler. Konya gibt zwar zu, dass er sich „als Innenverteidiger wohler“, fühlt, glaubt aber selbst daran, dass seine Einsatzchancen im Mittelfeld größer sein werden. Sein Trainer sieht ihn auf jeden Fall „auf dem Weg zum Stammspieler.“

„Sie werden es schwer haben“

Wo auch immer der Mann, der aus der Jugend der SG Wattenscheid 09 stammt, am Ende seinen Platz im Team finden wird, er will mithelfen, „so viele Punkte wie möglich“ zu erkämpfen. Offensivere Ziele sind ihm nicht zu entlocken, hier identifiziert er sich direkt mit seinem neuen Verein, der angesichts der starken Konkurrenz in der Stadt Dortmund durch Brünninghausen und den ASC 09 keine großen Töne spucken möchte. Trotz nur einem Punkt Rückstand auf den Spitzenplatz, ist der Aufstieg offiziell kein Thema. Trainer Schott sagt aber immerhin: „Wenn sich kein Stammspieler mehr verletzt, blicke ich optimistisch auf die Rückrunde.“

Während sich Wickede in die Riege der Dortmunder Aufstiegskandidaten einreihen darf, muss Konyas Ex-Verein Eving um den Klassenerhalt bangen. Schließlich verließen neben dem Abwehrchef zahlreiche weitere Spieler den Verein. Mit Mengede, Holzwickede und Wanne-Eickel liegen zudem deutlich ambitionierte Teams noch hinter den Evingern. „Sie werden es schwer haben“, vermutet Konya mit Blick auf seine alten Kollegen. Nach „schönen anderthalb Jahren“ beim TuS wünscht er dem Verein aber, dass „die Klasse irgendwie gehalten wird.“

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