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OLN: Die Besten der Liga

Alles hört auf Kosi Saka

Hat er den Ball, rechnen seinen Mitspieler schon wieder mit einem genialen Moment. Uerdingens Zauberfuß Kosi Saka ist der Dreh- und Angelpunkt des KFC-Spiels.


Pfeilschnell und technisch bärenstark, hat er selbst in ausweglosen Situationen immer eine Lösung parat und ist obendrein noch torgefährlich. Ein perfekter Spielmacher, der in der fünften Liga schlichtweg unterfordert ist.

Dass der 26-Jährige (noch) in den Niederungen des Amateurfußballs spielt, hat er sich nach eigenen Angaben selbst zuzuschreiben. „Ich habe Fehler gemacht, sonst würde ich vielleicht in der Bundesliga spielen“, erinnert sich Saka nur ungern an seine Bewährungsstrafe, weil er mehrfach ohne Führerschein gefahren ist und erwischt wurde. „Das waren Dummheiten.“
Stimmen
Ronny Kockel (Co-Trainer KFC Uerdingen):

„Kosi ist einfach überragend. Er kann locker ein oder zwei Ligen höher spielen. Er hat bei uns eine sehr gute Entwicklung genommen, ist zum Führungsspieler herangereift. Er hilft den jungen Spielern und ist eine hervorragende Persönlichkeit.“

Lakis (Boss KFC):
„Kosi ist ein einzigartiger Techniker, der mit dem Ball alles machen kann, was er will. Einfach klasse und wir sind froh, ihn zu haben.“

Günter Abel (Trainer VfB Homberg):
„Gegen Kosi Saka zu spielen, ist unangenehm, weil man ihn nie in den Griff bekommt. Er ist ein hervorragender Spieler, der für diese Liga eigentlich zu schade ist.“

Eric van der Luer (Trainer KFC Uerdingen):
„Mit Kosi habe ich ein Vertrauensverhältnis, das über das klassische Spieler-Trainer-Ding hinausgeht. Das ist wichtig für ihn, damit er seine Leistung bringen kann.“


Die ihm beim Hamburger SV das Genick gebrochen haben. Als Ersatz für den damals abgewanderten Mehdi Mahdavikia holten die Norddeutschen das „Juwel“ von Borussia Dortmund. Beim BVB hatte Saka am 19. November 2005 unter Coach Bert van Marwijk in der Beletage debütiert und eine rosige Zukunft in Aussicht gestellt bekommen. „Natürlich ist es schade, doch ich bereue nichts und bin glücklich“, schaut Saka nicht zurück: „Die Sachen sind in jungen Jahren passiert, ich habe daraus gelernt und konzentriere mich nun voll auf den Aufstieg mit dem KFC.“

Dieser ist auch angesichts der starken Leistungen des Deutsch-Kongolesen nur noch Formsache. Doch auch die Regionalliga soll nicht das Ende der Fahnenstange für ihn bedeuten: „Am besten wir marschieren direkt durch“, lacht Saka, der den Traum vom höherklassigen Fußball noch nicht aufgegeben hat: „Wenn ein Angebot vorliegen sollte, würde ich es mit meinen Trainern Eric van der Luer und Ronny Kockel sowie Lakis besprechen. Sie haben mich wieder aufgebaut, mir Vertrauen geschenkt und ohne sie treffe ich keine Entscheidung.“

Weil Saka allerdings keine Offerte auf dem Tisch liegt, macht er sich darüber auch keine Gedanken. Genauso wenig, wie über seine Vergangenheit. „Ich habe viel Dreck gesammelt, aber jetzt bin ich seit zwei Jahren dabei, mein Image aufzupolieren“, berichtet Saka, der sich gerade von den Folgen eines Muskelbündelrisses erholt, zum Rückrundenauftakt aber wieder fit sein wird: „Ich fühle mich in Uerdingen wohl. Und wenn wir weiter so spielen, steigen wir auf. Das ist auch nötig, denn ein Verein wie der KFC hat es nicht verdient, unten herumzugurken.“

Genauso wenig wie Zauberfuß Saka...

Auf Platz zwei steht Sven Raddatz (Kapellen Erft):
Es ist sicher auch der Verdienst des 28-Jährigen, dass der die „Minimalisten“ aus Kapellen in der Tabelle so gut dastehen. Der Routinier führt das Team und weiß genau, wann er dazwischen hauen muss. Gleichzeitig ist der agile „Zehner“ aber meist selbst nur mit Fouls zu stoppen. Mit zwei Treffern ist seine Ausbeute allerdings mager.

Dritter ist Marko Nikolic (TuRU Düsseldorf):
Mit sechs Hütten in 17 Spielen ist der 23-Jährige einer der treffsicheren Spielmacher der Liga. Er bewegt sich sehr gut in den Zwischenräumen, ist ballsicher und kann ein Spiel lesen. Für die TuRU ist der Kreative unverzichtbar und wird am Saisonende sicherlich mehrere Anfragen von anderen Klubs auf dem Tisch haben.

Auf Rang vier ist Mahmoud Najdi (ETB SW Essen):
Der Deutsch-Libanese hat bereits ordentlich Erfahrung gesammelt. Beim ehemaligen Drittligisten Wuppertaler SV verbuchte er 597 Einsatz-Minuten, als Regionalliga-Kicker von Fortuna Düsseldorf kam er auf 27 Einsätze. Der 24-Jährige ist ein Linksfuß mit vielen Ideen, hat fünf Mal eingenetzt und steht vor einer rosigen Zukunft.

Fünfter ist Kevin Weggen (WSV Borussia II):
Das Küken in dieser Wertung. Mit gerade einmal 19 Jahren ist der Techniker zwar noch grün hinter den Ohren, doch dafür ist er schon extrem ausgebufft (zwei Tore) und steht nicht umsonst im Kader der Ersten. Er ist ein ständiger Aktivposten und setzt die WSV-Angreifer um Benedikt Schröder (neun Treffer) gekonnt in Szene.

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