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1.FC Köln: Novakovic

Auch deutsche Vereine haben Interesse

Am 31. Januar schließt das Transferfenster, doch der 1. FC Köln ist noch weit davon entfernt, einen Abnehmer für Angreifer Milivoje Novakovic zu präsentieren.


Nach Informationen von WAZ.de haben auch deutsche Vereine angeklopft. Einsam dreht Milivoje Novakovic am Geißbockheim seine Runden. Vergangene Woche trat der Slowene seinen Dienst beim 1. FC Köln wieder an, nachdem er ein halbes Jahr seine Fußballschuhe in Japan geschnürt hatte . Doch während die Kollegen im türkischen Trainingslager weilten, wurde der 33-Jährige im kalten Köln von Willi Breuer, dem Trainer der Damenmannschaft, persönlich betreut. Seine Rückkehr an den Decksteiner Weiher wurde sogar per Live-Ticker begleitet. So empfängt man in Köln sonst nur einen Messias, doch den Status besitzt „Novagoal“ längst nicht mehr.

Gefunden auf …

Obwohl gerade zu Saisonbeginn vorne der Schuh beim FC gedrückt hatte, wich die neue sportliche Leitung der Domstädter nicht vom Kurs des konsequenten Umbruches ab . Auf ganze 44 Transferbewegungen kann Jörg Jakobs alleine Sommer zurückblicken. Mit Podolski, Petit, Peszko, Lanig, Geromel, Riether und Rensing konnte der neue Kaderplaner, der im Sommer von Hannover 96 abgeworben wurde, alle gewünschten Großverdiener von der Gehaltsliste streich. Nur Novakovic liegt immer noch auf der Tasche.

„Neues Gesicht“ – Novakovic ist Köln „zu teuer“

„Wir sind in die Saison gestartet, um dem 1. FC Köln ein neues Gesicht zu geben“, teilte Frank Schaefer mit. „Unter diesen Voraussetzungen spielt Milivoje Novakovic keine Rolle mehr für uns.“ Trotz 82 Toren in 176 Spielen für die „Geißböcke“, verzichtet man auf die Dienste des einstigen Torschützenkönigs der 2. Bundesliga – dabei rangiert der FC aktuell in Sachen Torstatistik ligaweit im untern Drittel. Im Winter hat der Verein reagiert und den Ex-Duisburger Stefan Maierhofer geholt , der im August auch schon 31 Jahre alt wird. Jakobs teilte in Belek endgültig mit, warum es in Sachen Novakovic kein Zurück mehr gibt: „Er ist zu teuer.“

Volker Finke hatte dem Publikumsliebling im Juni 2011 mit einem Rentenvertrag bis 2014 ausgestattet, da hatte „Novagoal“ gerade die Saison als drittbester Stürmer der Bundesliga mit 17 Treffern abgeschlossen. Der FC, den Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 30 Millionen Euro belasten , bleibt nach dem fatalen Abstieg auf der Ballast eines Millionengehaltes und der Vereinbarung eines Abschiedsspiels sitzen, einzig Prämien kassiert der Profi, der 2006 aus Bulgarien kam, wegen der Aussortierung derzeit nicht.

Strategisch hat Köln die Causa Novakovic bereits im Sommer falsch angepackt und somit Kapital verbrannt. Über Nacht war der WM-Teilnehmer von 2010 auf einmal nichts mehr Wert: Von vornherein hatte der 1. FC Köln nämlich öffentlich kommuniziert, den Star – komme was wolle – nicht einzusetzen, was zur Folge hatte, dass Clubs darauf pokerten, Nova Last-Minute zum Dumpingpreis ergattern zu können. Letztendlich entschieden sich die interessierten Vereine für Planungssicherheit und hatten alle Einkäufe bereits getätigt, als die Saison begann. Aus Mangel an Alternativen konnte Köln noch einen halbjährigen Leihtransfer nach Japan zu Omiya Ardija realisieren, allerdings mussten die „Geißböcke“ weiterhin erhebliche Teile des Gehaltes zahlen. Statt Novakovic sollte Bröker die Säule des neuen FCs werden und wurde mit allen Mitteln an den Rhein geködert. Zwar musste der Traditionsclub für den Rückkehrer (der 28-Jährige spielte bereits von 2004 bis 2006 in Köln) keine Ablöse an Fortuna Düsseldorf überweisen, doch gehaltstechnisch verdient auch Bröker erstligareif. Nach Informationen von WAZ.de lag das Kölner Vertragsangebot deutlich über den Offerten der Konkurrenz, worunter sich auch Bundesligisten befanden.

Interesse aus Deutschland für Novakovic – Japan erneut Plan-B?

Von der Leihe nach Japan hatte sich Jakobs erhofft, dass Novakovic „weiterhin auf einem guten Niveau spielen und sich für einen Transfer durch seine Leistungen empfehlen“ kann. Obwohl der Angreifer in Fernost seine Aufgabe zufriedenstellend löste und dem Tokioer Vorstadtclub mit seinen Toren zum Klassenerhalt verhalf, wird in Köln immer noch über seine Zukunft verhandelt. Verein und Spielerseite besprechen seit Monaten kreativ alle denkbaren Szenarien, doch die Lage ist vertrackt.

Den Traum eines Verkaufs des Stürmers hat der FC längst aufgegeben. Alle Parteien loten derzeit einzig die Möglichkeiten eines Leihdeals aus so lange die Transferfenster noch offen sind. Wahrscheinlich ist, dass der FC erneut Teile des Gehalts übernehmen muss, wenn Novakovic abgegeben wird. Nach Informationen von WAZ.de haben auch deutsche Vereine ernsthaft beim Slowenen angeklopft. Ob in dieser komplizierten Konstellation letztendlich zu einem Transfer kommt, ist noch unklar. Sollte kein Verein für Novakovic bis Ende der Transferfrist gefunden werden, würde dies den FC alleine bis Sommer einen sechsstelligen Betrag kosten. In diesem Fall wäre es denkbar, dass Köln dem Spieler einen Auflösungsvertrag anbietet. Obwohl Novakovic volles Gehalt bis Sommer 2014 vertraglich zusteht, möchte er seinen Vertrag nicht freiwillig aussitzen. Der bald 34-Jährige ist auf der Suche nach einem passenden Verein, bei dem er seine Karriere würdevoll ausklingen lassen kann.

In Japan hat Novakovic jedenfalls einen starken Eindruck hinterlassen. Für kurze Zeit sah es so aus, als würde Omiya Ardija alles darauf setzen, den Slowenen halten zu können, doch nach WAZ.de-Informationen hat der Erstligist Schwierigkeiten, das nötige Gehaltsbudget bereitzustellen. Bei der offiziellen Pressekonferenz zur neuen Saison am vergangenen Wochenende gab es keinen neuen Zwischenstand zu vermelden. Auch ein anderer Club aus der J-League hat die Fühler nach Novakovic ausgestreckt, schlug allerdings nur eine Leihe für die erste Saisonhälfte vor. In Japan ist das Transferfenster noch bis Ende März geöffnet, eine Tatsache, die dem 1. FC Köln wohlmöglich in die Karten spielt.

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